Über "MEIN" Verstehen von Beiträgen...
Ihr Lieben,
heute fand ich es wichtig, ein paar Gedanken zum Forum im Allgemeinen aufzuschreiben. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich einige Beiträge lese und ganz ehrlich – nicht verstehe. Ich lese, versuche rational zu verstehen, tue es aber nicht. Ich versuche das Gelesene zu fühlen und fühle nichts. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Also schweige ich zu einem Thema, denn es fließt auch nicht durch mich und ich würde eine Kopfgeburt schreiben. Darüber habe ich nachgedacht und mich mit meinem höheren Selbst verbunden.
Meine Frage war, was hat es auf sich mit der unterschiedlichen Kommunikation – wieso scheint manches so (in Ermangelung eines anderen Wortes) „philosophisch“ und anderes wieder so einfach? Da es kein richtig oder falsch gibt, und alles in einem Selber mitschwingt, frage ich natürlich auch, was habe ich zu lernen?
Die Antwort war sehr interessant: Babylonische Sprachverwirrung. Jeder kommuniziert eben anders. Was ist also gefragt, wenn es Richtig oder Falsch nicht gibt? Toleranz. Schlicht und einfach Respekt und Toleranz. Ja, manche Postings sind MIR zu komplex, manche Postings von mir werden ANDEREN zu banal oder zu komplex erscheinen. Wie auch immer, irgendjemand, wird es gerne lesen. So ist es doch mit allen Dingen… nicht jedes Gericht ist für jeden….
ABER: Trotzdem stelle ich mir immer die Frage, was machen meine großen Vorbilder, zu welchen ich versuche zu werden… Ich nehme Jesus Christus, ich nehme Sai Baba. Wenn ich die Zeilen und Aussagen lese, finde ich eines – Einfachheit. Ich nehme jetzt als Beispiel Sai Baba, da er als Lebender leichter zu behandeln ist (ohne Veränderung des Gesagten durch verschiedene Institutionen): Er kommuniziert einfach, klar und deutlich, dabei sehr liebevoll. JEDER kann es verstehen, vielleicht nicht umsetzen. Die Worte sind untermalt mit einfachen Alltagsbildern und er schafft es, dass die babylonische Sprachverwirrung aufgehoben ist. Wie komplex muss also ein Thema werden? Wie philosophisch? Oder ist auch eigene Sprachverliebtheit dabei? Wer bei dieser letzten Frage gerade in Resonanz gegangen ist, dies war an mich selbst gerichtet…
Für mich meine ich also, dass wenn die göttliche schöpferische Energie durch uns fließt, die Kommunikation sehr einfach gestaltet wird, jeder wird es fühlen und spüren können. Manche werden es fühlen aber nicht Annehmen können. So merke ich, wie meine ursprünlichen lateinisch konstruierten hoch philosophischen Sätze klarer werden. Kürzer werden. Prägnanter werden. Und sich hoffentlich immer weniger vom Alltag entfernen, sodass jeder durch diese etwas erfahren kann.
Von Herzen alles Liebe,
Matthias
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Matthias A. Exl, MBA
Heilerschule Herzenssache
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Geändert von Matthias A. Exl (12.05.2008 um 12:49 Uhr).
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