Pfingsten - Bedeutung
Hallo ihr Lieben, an diesem wunderbaren Pfingstwochenende!
Wir erleben die Feiertage in unserer Zeit oftmals hauptsächlich als arbeitsfreie Tage. Das ist ja auch gut so, soll auch so sein. Vielleicht hat ja jemand von euch Freude daran, diese Feiertage nicht nur (hoffentlich) arbeitsfrei, sondern auch bewusst zu erleben. Für denjenigen seien die folgenden Zeilen gedacht:
Pfingsten: „Fest der Geistsendung“ – Bedeutung
Das Wort „Pfingsten“ wird vom griechischen Begriff „pentekoste“ (= „der fünfzigste (Tag)“) abgeleitet, denn das Pfingstfest wird 50 Tage nach dem Osterfest gefeiert. Der uns geläufige Namen "Pfingsten" kam im Spätjudentum auf und kommt daher erst im neuen Testament vor. Man feiert mit dem Pfingstfest das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes.
Das israelische Pfingstfest, ist ein Fest der Ernte oder Erstlinge. Es war das zweite große jährliche Fest Israels am Ende der Getreideernte. Es fiel auf den 50. Tag, also 7 Wochen nach der Darbringung der Erstlingsgabe am Fest der ungesäuerten Brote, das Passah.
In Apostelgeschichte 2 wird berichtet, dass am Pfingstfest, nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu, der Heilige Geist über die Jünger ausgegossen wurde.. Die Geistesausgießung geschah unter großen Zeichen, mit einem Brausen vom Himmel wie das eines gewaltigen Windes. Zungen wie Feuer erschienen ihnen, die sich zerteilten und auf jeden von ihnen setzte. Danach predigten sie in anderen Sprachen. Das ?Predigen? mit anderen Zungen bringt zum Ausdruck, dass der Heilige Geist, der dies Reden eingab, es zugleich zu einem Zeugnis machte, dass keine Grenze der Sprache und damit vor Gott auch keinen Unterschied der Völker mehr kannte.
Das Pfingstereignis
Apg 2,1 Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.
Apg 2,2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.
Apg 2,3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Apg 2,4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
Apg 2,5 In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
Apg 2,6 Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.
Apg 2,7 Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?
Apg 2,8 Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
Apg 2,9 Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien,
Apg 2,10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,
Apg 2,11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.
Apg 2,12 Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten?
Apg 2,13 Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.
Wir haben die Freude, dieses Wochenende unsere Meister einzuweihen. Und ich könnte mir keinen schöneren Termin dafür vorstellen als eben Pfingsten, deshalb habe ich ihn gewählt.
Die Freude darüber, dass wir das tun dürfen und darüber, dass sich diese Schüler entschlossen haben, diesen Weg zu gehen, die möchte ich gerne mit euch allen hier im Forum teilen.
Ich wünsche euch von Herzen ein wunderschönes und liebevolles Pfingstwochenende voller schöner Momente!
Sabine
|