
15.06.2008, 08:58
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Buchbeschreibung: Wir sterben nie - B. Jakoby
Wir sterben nie Bernard Jakoby
Das Meisterwerk von Bernard Jakoby hat 262 Seiten. Es ist in 5 Kapitel gegliedert und weiters in kleinere Themenbereiche unterteilt. Immer wieder lässt der Autor Geschichten und Berichte von Personen einfließen die ihre eigenen Nahtoderfahrungen schildern. Das macht das Buch so interessant und lebendig! Ich habe es anfangs als Arbeitsbuch deklarieren. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr wurde es zum Seelenschmeichler – ja echt. Ein Buch über den „schaurigen Tod“ wird zum Seelenschmeichler???? Wie bitte??? Fraggle, was bistn du fürn Psycho ? Hier der Grund warum ich das so empfinde: Bernard Jakoby beschreibt das Sterben so wie eine Reise an einen wunderschönen Ort. Das Buch tut so gigantisch gut! Es entspannt ungemein. Ich glaube dies deshalb, weil es entspannend ist, wenn man keine Angst hat. Bernard Jakoby hat es geschafft mir die Angst vor dem Sterben zu nehmen. Ich freue mich sogar drauf – das wird sicher „voll geil“ ! Das heißt jetzt aber nicht, dass ich gleich „abnippeln“ will !!!! Ich bin gern auf der Welt und ich liebe mein Leben. Es ist nur so, wenn es Zeit ist für mich zu gehen bin ich bereit und habe keine Angst - egal wann. Ich vertraue einfach – Gott wird schon wissen was er tut. Sein Wille geschehe – nicht der meine!
Hier nun ein kurzer Auszug aus dem Kapitel 1.
Die fünf inneren Sterbephasen:
\ Schwebezustand: Erdung lässt nach – die Waage zwischen Leben und Tod beginnt zu schwingen. Wer Frieden finden will, muss zu einer Akzeptanz des bevorstehenden Todes gelangen.
\ Konfrontation mit verdrängten Probleme: Wie in einer Lebensrückschau treten verdrängte Bilder und Probleme an die Oberfläche. Wir schauen der eigenen Wahrheit ungeschminkt ins Gesicht. Viele Sterbende versuchen mit sich ins Reine zu kommen. Aussöhnung mit sich selbst und anderen!
\ Das letzte Aufgebot der physischen Reserven: Mit zunehmendem Verfall des Körpers verschwinden Hunger und Durst – eine barmherzige Einrichtung der Natur. In der Innenwelt nimmt der Sterbende diese Vorgänge ganz anders wahr. Die Seele beginnt nun mit der endgültigen Ablösung vom Körper und die Tore zum Jenseits sind geöffnet.
\ Der Augenblick des Todes: In dieser Phase kommen alle Körperfunktionen zur Ruhe, und das Ende des Sterbeprozesses durch den letzten Herzschlag und den letzten hörbaren Atem setzt ein. Der Verstorbene ist nun von Frieden und Lichteindrücken erfüllt. Er/Sie sieht und hört alles, was an dem Sterbebett geschieht(!!!!!)
\ Der Vorgang der Loslösung vom Körper: Das feinstoffliche Band der Silberschnur, die Körper und Geist zusammenhielt, ist nun endgültig durchtrennt.
Im Kapitel 4 ab der Seite 202 bis 207 beschreibt Bernard Jakoby „Die Verschmelzung mit Gott“. GOTT WAR, GOTT IST, GOTT WIRD IMMER SEIN. Dieses Unterkapitel hat mich besonders interessiert. Der Autor beschreibt in dem Kapitel, dass jeder Mensch sich selbst seinen Himmel aussucht. Himmel und Hölle sind in uns. Dies gilt auch, wenn man nicht stirbt. Jeder hat das Recht auf seine persönliche Hölle, aber auch auf seinen persönlichen, wunderschönen Himmel. DU HAST DIE WAHL (beim Leben und beim Sterben), kein anderer kann für dich entscheiden.
Mein Lieblingssatz aus diesem Buch:
Gott, der dich erschaffen hat wird dich auch im Tode tragen.
Es ist einfach unbeschreiblich beruhigend zu wissen, dass Gott immer da ist. Es ist beruhigend, dass Gott meine Hand im Leben hält wie auch im Angesicht des Todes. Der Tod ist nicht das Ende – weil es weder Anfang noch Ende gibt. Gott ist alles – alles ist Gott.
Danke
Von Herzen alles Liebe
Elisabeth Kröpfl (Fraggle)
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