Zitat:
Zitat von daya
eine grenze wird nmM immer vom ego gezogen. überhaupt finde ich das erkennen* von den ego-aktionen sehr schwer und oft undurchsichtig.
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Liebe Daya,
ich finde das Erkennen von Ego-Aktionen gar nicht mehr schwierig - ich weiß für mich selbst immer seeeeeehr genau, wenn mein Ego aus mir spricht! Und es ist auch gut so, dass es spricht! Schlimm wäre es, wenn ich es verdammen würde (siehe Beitrag von Seelenfels). Dann könnte ich nichts daraus lernen. Ein Quäntchen Ego ist auch sehr gesund!
Matthias hat es geschrieben,
es hängt von der Motivation dahinter ab, ob das Grenzen setzen aus Liebe oder aus dem Ego heraus kommt.
Wenn ich jemandem Grenzen setze, indem ich sage, bis hierhin und nicht weiter, dann helfe ich auch ihm damit. Schließlich haben wir alle zu lernen, wo unsere Grenzen sind. Das fängt im Kindesalter an. Wenn mich nie jemand darauf aufmerksam macht, dass ich Grenzen überschreite, kann ich Themen nicht bewältigen und irgendwann so weit kommen, dass ich in Liebe handle und das Setzen von Grenzen gar nicht mehr notwendig ist..... das ist das
ZIEL! In diese Fall ist dann nur noch Liebe - aber seien wir uns doch ehrlich: Ist auf der Welt von Haus aus nur Liebe? Schön wär's ja....
Kinder brauchen im besonderen Grenzen - ich habe selbst 2 Kinder und ich weiß, dass Kinder sich auf viel harmonischere und liebevollere Weise entwickeln, wenn ihnen von klein auf
vernünftige Grenzen gesetzt werden. Ich bin kein Freund von antiautoritärer Erziehung, obwohl sie vermutlich auch gewisse Vorteile hat (?). Doch nehme ich den Kindern mit dieser Art von Erziehung die Möglichkeit, sich in die Gesellschaft zu integrieren und bringe ihnen bei, ihr Ego zu forcieren und durchzusetzen! Wo bleibt dabei die Liebe???
Um zu wachsen, zu lernen, zu reifen braucht es Grenzen - Grenzen, die mit Liebe gesetzt sind!
Die Liebe sagt "Es ist wie es ist."
HERZlichst
Gabi