Negativ? Positiv?
Liebe Marion,
meine Sehnsucht, ja die habe ich und sie wird immer stärker. Meine Sehnsucht ist, dass Menschen es loslassen etwas positiv oder negativ, etwas gut oder schlecht, etwas falsch oder richtig, etwas böse oder lieb beurteilen zu wollen. Wir sind alle in der Liebe zueinander nur leben können wir sie zu wenig. Das "vergessen" ist noch zu groß. Was hindert uns am "erinnern?"
Alles ist schon da, es darf erkannt werden, das lernen ist unnötig. Manchmal wollen wir was lernen und dabei können wir erkennen, dass wir es doch schon kennen und können, wir hatten es nur vergessen. In der Liebe leben, in der Liebe zu sich und allen anderen und zu allem was ist.
Alles ist gleich, auch wichtig und unwichtig werden neutral. Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun, vor allem bei uns selbst, bei mir selbst.
Es gelingt mir nur teilweise meine Texte so zu formulieren, dass ich dem Eindruck etwas zu bewerten erliege. Wenn mir alle Menschen in der Liebe sind, dann gibt es nur Gleiche die anders sind und keine wichtigen und unwichtigen. Auch diese "Warum-Fragen" sind mir ein Anliegen und es bereitet mir Freude bei dem Gedanken, dass sie eines Tasges weg sind weil sie unbenutzt bleiben. Dieses "Warum". was und wonach frägt es? Auf eine Frage mit Warum kann ich nur mit einer Begründung, einer Rechtfertigung, einer Erklärung und in der Folge ,mit einer direkten oder indirekten Schuldzuweisung antworten.
Nun auf solche Fragen antworte ich indem ich sie für mich umformuliere!
Zitate von Marion:
>.......warum legst du den Satz so negativ aus..........<
>Gehe mal tief in dich hinein und überprüfe warum du diesen Satz so negativ aufgefasst hast und nicht als das verstanden hast für was er stand.<
>Warum du etwas dagegen hast das es für mich Menschen gibt die mir nicht so wichtig sind als das sie mich verletzen könnten.<
Zitate Ende
Was hindert mich den Text so zu formulieren, dass die Wirkung eine andere ist?
Nun ja, es schmerzt mich etwas wenn ich lese, dass jemand so über andere Menschen fühlt, denn gleichzeitig geschieht diesem dann wieder das gleiche durch andere Menschen. Was hindert Dich anders über alle Menschen zu fühlen, dass alle in der Liebe gleich sind und deshalb alle sind wie sie sind.
So wie die Liebe sagt: "Sie sind wie sie sind!"
Nun wenn andere über mich auch so denken und fühlen? Da ist es eine echte Herausforderung in der Liebe zu bleiben. Ablehnung gehört zu meiner Arbeit, und ich durfte lange üben diesen Menschen gegewnüber in der Liebe zu bleiben, ihren Schmerz zu sehen und es bei ihnen lassen. Manchmal war es für mich unerträglich das zu tragen, doch es gelingt mir mehr und mehr. Dabei wächst ja auch die Liebe zu mir selber, da kommt sie her!
Nun wünsche ich mir, dass ich verständlicher schreiben konnte und ein Gefühl darin ist für das was ich Dir schenken kann, damit auch ich beschenkt werde. Danke dafür, Marion!
Liebe Wünsche, wie immer Du sie nehmen magst
Peter Josef
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