Liebe Sylvia-Maryon, es ist schön ein wenig über dein Leben in Israel zu erfahren und dabei das Gefühl zu bekommen, auch wenig Luft mitzuschnuppern aus deiner Heimat.
Eines tut allerdings - zumindest mir - im Herzen sehr weh: der von dir zitierte Satz von Kryon und deine (?) Schlussfolgerungen. Für mich persönlich bringt (und hat immer gebracht) so eine "Heraushebung" eines Volkes oder einer Religion immer Unfrieden, kippt gerne in Fanatismus und vergißt dabei für mich etwas Grundlegendes: Gott ist alles und alles ist Gott. Jeder einzelne ist so wichtig und entscheidend wie alle und alles. Ich habe diese Einstellung in meiner Kirche (wurde katholisch getauft) immer vermißt, habe die religiösen Trennungen nie verstanden und empfinde diese Dogmen noch heute als eine Trennung zwischen den Menschen und den Herzen und nicht als ein verbindendes Element. Wären sich alle bewusst, dass wir alle eins sind, miteinander verbunden, und das alles, was wir anderen antun, nur uns selbst geschieht, gäbe es dann noch einen Grund für Kämpfe, egal welcher Art?
Sonnig-heiße und herzliche Grüsse aus dem sommerlichen Kärnten, Sabine
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