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Alt 13.07.2008, 08:49
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Der Seelenfels Der Seelenfels ist offline
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Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard das Allumfassende und Gemeinsame

Zitat:
Zitat von herzenssache_s Beitrag anzeigen
Eines tut allerdings - zumindest mir - im Herzen sehr weh: der von dir zitierte Satz von Kryon und deine (?) Schlussfolgerungen. Für mich persönlich bringt (und hat immer gebracht) so eine "Heraushebung" eines Volkes oder einer Religion immer Unfrieden, kippt gerne in Fanatismus und vergißt dabei für mich etwas Grundlegendes: Gott ist alles und alles ist Gott. Jeder einzelne ist so wichtig und entscheidend wie alle und alles. Ich habe diese Einstellung in meiner Kirche (wurde katholisch getauft) immer vermißt, habe die religiösen Trennungen nie verstanden und empfinde diese Dogmen noch heute als eine Trennung zwischen den Menschen und den Herzen und nicht als ein verbindendes Element. Wären sich alle bewusst, dass wir alle eins sind, miteinander verbunden, und das alles, was wir anderen antun, nur uns selbst geschieht, gäbe es dann noch einen Grund für Kämpfe, egal welcher Art?
Liebe Sabine,

da öffnet sich mein Herz bei Deinem Beitrag, denn immer wieder begegnet mir ein tiefer innerlicher Widerstand, der immer größer wird und schon bei deutlich banaleren Äusserungen auftaucht. Wo etwas in mir schreit:

"Hört doch endlich auf alles aufzudröseln, alles Klein in Klein anschauen und verstehen zu wollen! Schaut auf das Gemeinsame, das Allumfassende das alle Menschen verbindet. Bitte verlasst den Pfad der Unterscheidungen und Rechtfertigungen für euer Handeln! Einzig allein wirkt das "Wir" in uns allen und verbindet uns"!

Soviele Kriege unter den Menschen sind entstanden weil sich Menschen darauf berufen die bessere Verbindung zu höheren Mächten zu haben und zu wissen was ist. Die Geschichte, so lang sie uns zugänglich ist, berichtet dass das Volk Israel, und besonders das jüdische Volk, immer wieder mit Krieg, Unterdrückung, Vertreibung und Vernichtung konfrontiert ist. Doch wofür steht dieses Volk stellvertretend. Sind sie doch, gerade sie, der beste Hinweis auf das was sich ergibt wenn wir trennen, bewerten und verurteilen. Was, wenn das jüdische Volk uns durch ihr Schicksal der große Mahner ist und ein Parameter des Friedens auf dieser Erde. Was, wenn gerade ihr Schicksal uns ruft und auffordert endlich das Trennende zu verlassen und uns dem Verbindenden hinzuwenden!

Es gibt nur Religionen die auch ihren Sinn haben. Es gibt Menschen, die Verbindungen in einer andere Dimension haben und dadurch auch einen Beitrag zum Gemeinsamen leisten. Doch sollten wir uns himmlisch davor hüten auch nur einer einzigen Lehre und Religion eine Sonderstellung zu geben. Sie gar als das Beste und Rechteste zu schauen. Das entfernt mich von mir und mich damit vom Wir!

Auch ich bin röm. katholisch getauft und bin sehr katholisch aufgewachsen und schon als Kind kann ich mich erinnern, dass mir manches komisch vorkam in dem was ich lernen musste und dem was ich bei Pfarrern, Lehrern und anderen Erwachsenen dann erlebte! Ich hatte mich dann abgewendet, immer seltener ging ich zur Messe und doch brach die Verbindung nie ganz ab. Nach der Erkrankung, der Wende in meinem Leben, begann die innere Umkehr und zusammen mit anderen Männern fand ich mich morgens um 6. 00 Uhr im Gebetsraum einer psychosomatischen Klinik und hatte das Bedürfnis zu beten, über mich zu irgend jemand Unsichtbarem zu erzählen. Da kamen die Bilder der Kindheit und mein Ansprechpartner war Jesus. Durch meine vielen Kirchendienste als Kind und Jugendlicher war mir das Alte, wie das Neue Testament sehr zugänglich und aus diesen Erinnerungen heraus entstand eine neues Gottesbild in mir. Die Stellvertreter, die als Figuren in den Gotteshäusern stehen halfen mir ein Bild zu bekommen. Daraus entstand das große Ganze und ob Jesus, Maria, Gott Vater, der heilige Geist oder andere, standen nun stellvertretend für das Fühlen eines Sohnes, einer Mutter, eines Vaters und das Bedürfnis in allem geminsam und zugleich sein zu können. Diese Bild hilft mir immer wieder in Religionen diese Gemeinsamkeit zu erkennen!

Das Bild, dass Gott der Übermächtige Herrscher im Himmel ist und der in den Wolken mit einem Streitwagen fährt um Gericht zu halten stammt doch von Menschen auch anderer Religionen und, ist uralt!

Doch was macht alle Menschen und mich gleich und gleicher. Es ist das Gefühl Liebe empfinden zu können. Alle können es gleichsam und gleich. Da verblasst jeglicher Unterschied, in der Liebe sind wir Eins und Alles. Wie jeder seinen Weg zur Liebe findet und erhält ist so unterschiedlich wie die Anzahl der Menschen und die Tendenz ist steigend. Deshalb gibt es Wege und auf diesen wieder Pfade, und jeder merkt wenn er seinen hat. Durch mitteilen kann jeder von sich erzählen und einen Hinweis geben, Seines teilen mit anderen. Das kann einem anderen helfen seinen Pfad auf dem Weg des Lebens zu erkennen. Doch meiner ist meiner und ein anderer ist nur ähnlich niemals gfleich. Das einzig gleiche ist das Gefühl der Liebe in dem wird sind und werden und bleiben!

Liebe Sylviy-Maryon,

Zitat von Sylvia Maryon vom 5. July:

Hallo lieber Peter Josef,
Ja, Du sprichst mir aus dem Herzen, wir aus der Sippe der "Obergescheiten und Sprachgewandten" sind auch trotz erweitertem Bewußtsein und offenem Herzen noch so verstandesorientiert, daß wir es uns immer noch kompliziert machen, wo doch alles so einfach ist. Einfachheit, Integrität und Klarheit inmitten der Komplexität und Vielfalt ist eine große Herausforderung, aber ich meine, wir nehmen diese gerne an, lach.........
Aus dem Wissen, daß wir alle miteinander verbunden sind, WO siehst bzw. erkennst Du unseren gemeinsamen roten Faden?

Zitat Ende


Dieses Gefühl das ich oben beschrieben habe ist der rote Faden der mich mit Dir verbindet. Die Liebe in mir mag mehr von Deiner Liebe sehen, ohne Begründungen, Herführungen und Wissen. Einfach die Liebe, die in Dir ist, fühlen zu dürfen. Im Hier und Jetzt so wie es im Hier und Jetzt ist. Das was ist, ist einfach, so oder so.
Den Unterschied macht das Denken, das Fühlen verbindet!

Hier nochmal meine Frage vom 10. July an Dich:

Wie ist es denn da in Israel, da wo so viele unterschiedliche Kräfte gleichzeitig wirken?
Da wo doch Tod und Leben, Krieg und Frieden, Religion und Religion, Aufbau und Zerstörung, Glück und Leid und noch viel mehr so eng, auch räumlich nebeneinander stattfinden. Wie ist die Kraft, wie nimmst Du diese wahr? Was lässt Dich dort sein und wirken?



Danke Dir Sylviy-Maryon, dass Du mit allem da bist und wirkst!

Peter Josef
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Peter Josef Hinger
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