Lieber Michael !
Ich weiß, dass Psychopharmaka teilweise sehr "ungute" Nebenwirkungen haben,
die überhaupt für Angehörige schwer verständlich sind.
Ich kenne selbst jemanden, der das Medikament "Mirtabene" benötigt hat
und die gleichen Zustände gehabt hat, als deine Frau.
Habe Geduld und warte ab, bis Nina das Medikament nicht mehr braucht.
Du wirst sehen, du kannst viele Dinge dann mit ihr besprechen,
was im Moment leider nicht möglich ist.
Ninas Krankheit hat ja einen Sinn, und ist ja nicht von heute auf morgen entstanden, sondern hat sich im Laufe der Zeit entwickelt.
Also wird es auch seine Zeit brauchen, bis wieder "Normalität" eintreten kann.
Wenn jedoch wirkliche und dauerhafte Änderung des Lebens eintreten soll, dann ist aber auch eine Änderung im Denken, Fühlen und Verhalten notwendig.
Und glaub mir, das geht nicht ganz so schnell wie man es sich erhofft. Es ist ein steiniger aber schöner Weg.
Gib die Hoffnung nicht auf, wenn du es wünscht, wird sich etwas ergeben, das für euch beide gut ist. Nur wie das ausgehen wird, das weiß nur der liebe Gott.
Liebe Grüße vom Schmetterling
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