Lieber Peter Josef,
es ist aus meiner Wahrnehmung keine Schwierigkeit, hier im Forum zu schreiben, da ja so viele schöne und wertvolle Anregungen und auch beruhigendes zurück kommt.
Das harte, männliche ist bei mir ja stark ausgeprägt, viele Menschen, auch meine Frau,bezeichnen mich sogar als Rücksichtslos und Arrogant. Ich kann dazu allerdings nur sagen, dass Menschen, die fest im Leben stehen auch die Wahrheit vertragen, auch wenn ich manchmal sicher nicht sensibel und feinfühlig genug mit meinem Gegenüber umgehe.
Ja, ich wurde sehr streng und hart erzogen (und erspare Dir und mir die Details), aber aus heutiger Sicht war es eindeutig der falsche Weg. Ich muss meinen Kindern etwas weitergeben, was ich nie gelernt oder erfahren habe: Liebe, Achtung, Respekt
Wir bemühen uns, unsere Kinder nach spirituellen und antroposophischen Gesichtspunkten zu erziehen, damit stellst du dich ja dann auch selbst etwas abseits der Masse. Wenn dann aber, wie seit 1 1/2 Jahren passiert auch noch ein grosses finanzielles Problem dazu kommt wirds tatsächlich schwierig. Ich verstehe und akzeptiere den Zusammenbruch meiner Frau, aber den Weg, den ihr die Schulmedizin als Heilmittel vorgaukelt, den zu tragen ist wirklich schwer. Und nebenbei, es erleichtert die Arbeit auch nicht unbedingt, dauernd nur an das Warum, Wie, Weiter etc. denken zu müssen
Ich gehe davon aus, dass wir diesen Weg irgendwann wieder gemeinsam gehen können und werden.
Alles Liebe, Herwig Michael (wenn Du so willst

)