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Alt 13.09.2008, 16:00
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Zitat von Der Seelenfels Beitrag anzeigen
Liebe Gabriele,

Gott ist! Was er oder es ist mag für Kopflastige wichtig sein, für Fühlende ist es was es ist. Der Name, die Bezeichnung ist doch abhängig von den kulturellen Bereichen in denen wir uns empfinden. Hier in Europa ist es einfach der Begriff Gott, bei dem alle erkennen worum es geht.

Doch wo ist das höhere Selbst, das Göttliche, das alle suchen und finden mögen. Um diesen Kontakt zu bekommen kasteien sich Menschen bis zum gesundheitlichen Ruin, bis an die Schmerzgrenzen und so fort. Doch ist es wirklich so schwer? Viele Menschen behaupten es. Auch in der Bibel ist Jesus 40 Tage und Nächte in der Wüste gewesen um Gott nahe zu sein. er hat gefastet und gedurstet, wird geschrieben. Nur aus diesem Grund geht jemand in die Wüste! Das erscheint logisch und sinnvoll. Doch ist es wirklich so?
Kann es auch sein, dass die Einsamkeit, die Entfernung von allen menschlichen Bedürfnissen den Körper in einen Zustand bringt in dem er endlich mal aufhört zu denken, zu analysieren und zu bewerten. Dann ist er nur noch in der Wahrnehmung, einer Art Trance. Andere Menschen erreichen diesen Zustand auch mit Meditation, Drogen und Alkohol.
Alle großen Heiler sind durch strenge Meditation in diesen Zustand gekommen, so berichten sie. In diesem Zustand haben sie ihren Gott erlebt!

Doch was, wenn es weit einfacher ist. Wenn der Weg zu Gott ein weitaus menschlicherer ist als alle bisher beschriebenen. Was, wenn die einzige Droge die wir brauchen die Liebe ist. Diese Liebe die uns erlaubt uns vollkommen anzunehmen, uns zu akzeptieren mit Allem was wir sind. Wenn wir ob dieser Akzeptanz uns unsterblich in uns selbst verlieben und in diesem himmlischen Glücksgefühl erkennen dass Gott in uns ist. Direkt in jedem von uns. Und je mehr sich zusammen finden, die dies erleben desto liebevoller erfahren wir das Göttliche in uns! Gott is in uns, um uns und um uns herum. Alles ist Gott. Du bist Gott, ich bin Gott, wir sind Gott. Der Boden auf dem ich stehe ist Gott, die Luft die ich atme ist Gott, was ich fühle ist Gott, was ich bin ist Gott. Gott ist da, er ist im Aussen wie im Innen!

Zu einfach? Wem das zu einfach ist der verkennt die Liebe die Gott uns schenkt, der darf gern weiter katholisch oder ähnliches sein und sich buckeln, ducken und fegefeuern.
Kann doch sein das der Mensch wirklich die Krönung der Schöpfung ist. Dass er die vollendeste Form von Leben ist und alle aussenstehenden Kräfte es als das wertvollste empfinden sich in einem menschlichen Körper wahrnehmen zu können. Was, wenn die Engel uns deshalb so beschützen weil ein menschlicher Körper das Wertvollste ist das sie kennen und sie nur den Wunsch, das Begehren haben auch mal da drin sein zu können.

Wenn das so ist, dann können wir die ganzen Lehren umdrehen und es mal andersherum betrachten. Paradox? Wohl wahr, doch sinnlos?
Einst war die Erde eine Scheibe, heute ist sie eine Kugel. Einst war Gott im Himmel oben und der Teufel in der Hölle unten. Und heute?

Der Mensch erkennt mehr und mehr das Unbegreifliche und schaut wieder mehr auf sich, dann ist Gott da, wo er schon immer war. Wir sind um ihn herum und mittendrin!

Peter Josef
Hallo lieber Seelenfels,

Das hätte so oder so (ähnliche worte) auch von mir geschrieben sein können. Ich danke dir! Für deinen schönen Beitrag, der mir gut tut, entlich jemanden zu lesen, der auch so fühlt wie ich.
Ich bin auch eine fühlende und liebende.

liebe grüße Konia
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