geronimo ist hier
Beim Schreiben dieser Zeilen bin seit ich 1.628.917.265 Sekunden auf dieser Erde. Es fällt mir schwer über mich zu schreiben, weshalb ich mich bis jetzt nicht vorgestellt habe. Mein Leben war bis jetzt von vielen wendungen geprägt und mit scheinbaren problemen vollgestopft. Es war kein richtig ruhiger fluß. Beruflich habe ich eine ausbildung als technikerabsolviert, um dann mathematik zu studieren und als gesunder halbtagsbeschäftigter bei voller bezahlung zu arbeiten.
geronimo war ein großer krieger - mit 12 seiner Apachen hat er 5000 US kavaleristen mehrere jahre bekrigt. den namen habe ich gewählt weil ich immer gekämpft habe und das sogar gern. viele sinnvolle und genauso viele sinnlose kämpfe.
die schönsten kämpfe waren die sportlichen -> ich habe leichtathletik, rudern wildwasser, baskettball und marathon und triatlon hinter mir. im moment stehe ich auf laufen, mountainbiken und klettern. ich stehe auf die endorphinschübe (echtes suchtverhalten)auch wenn es immer schwerer wird sie zu bekommen, weil wie bei jeder sucht die dosis immer größer werden muß.
schön sind die "kämpfe" die ich um die formung und ausbildung meiner kinder hatte und habe.
schön waren auch die "kämpfe" um mädchen und frauen.
die häßlichsten kämpfe hatte ich mit meiner exfrau, mit der ich die besten aller kinder (3) habe.
die am wenigsten bemerkbaren kämpfe waren die versuche die welt zu verbessern.
die frustrierendsten kämpfe die die mich unsterblich machen sollten.
usw.
da dies alles bisher geschriebene nicht zu einem esoterisch bewegten lichtforum paßt, die begründung warum ich hier auch dabei bin.
einerseits war matthias einmal mein schüler und lernte von mir und an mir, was müßt ihr ihn fragen oder soll unser geheimnis bleiben. er war damals noch ein wirrer junger mann der genau wußte was er wollte... ich war ich.
andererseits bin ich sein schüler geworden, weil er mir dinge zeigte die ich nicht kannte. und langsam verändert sich nun mein lebenstil.
ich möchte nur die extremste und irgendwie schockierendste begebenheit in diesem zusammenhang erzählen : im september wollte ich für eine woche an den gardasee surfen klettern biken usw. am tag vor der abfahrt wollte mich matthias unbedingt noch sehen - er sagte mir etwas von einem traum...ich sollte meinen lebensweg und stil ernsthaft überdenken - er sagte etwas von kreuzschmerzen und schmerzen im rechten knie - ich sagte es ginge mir eh gut und er soll sich nicht sorgen machen kreuzweh habe ich seit jahren und meinen knien geht es seit ich baskettball nicht mehr in der liga spielte gut - trotzdem sagte ich werde ich "so einen reikikurs" machen - schadet sicher nicht meinen freund und seine liebste frau ein wochenende zu sehen. - abfahrt nach garda - unten echt super bis donnerstag - am abend leichter regen, spaziergang in garda , ein nasses gitter, ausgerutscht, aufs rechte knie gefallen - haut vom knie bis zum unterschenkel (ca 30qcm) hinuntergerissen - op super, ohne narkose ungefähr 50 nähte , aber keine verletzung der sehnen, der knochen, der schleimbeutel - ich der noch nie im krankenhaus war , noch nie mehr als 2 tage ohne sport bekam zwangsweise zeit zum denken und rotieren der seele. vorhersage oder warnung?
in der folge reikikurs mit "meinen" lieben kranken schwestern und brigitte - gespräch mit meinem lebensfreund peter und super gefühlen. reikitreffs usw. bis heute weiß ich nicht warum mir das guttut, was wirklich dahintersteckt aber ich glaube es tut gut.
lange unsinniger rede kurzer sinn, ich bin da auch wenn nach wie vor kaum glauben kann
grüße an alle
der alte indianer
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