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  #1 (permalink)  
Alt 27.03.2008, 13:02
Suchend
 
Registriert seit: 19.03.2008
Beiträge: 39
rosalie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Ich bin gerade echt sauer!

und zwar auf eine Frau die ich vor ca 8 Wochen kennenlernte. Wo ich dachte, ok kann sich eine Freundschaft entwickeln. Beide sind wir Reiki Meisterinnen und Mütter. Und da ist wohl der Kasusknacktus.
Sie ist im Gegensatz zu mir unordentlich und legt kaum Wert auf äusserliche Pflege. Die Kinderzimmer Ihrer Kinder räumt sie grundsätzlich NIE auf. Nun waren wir vor kurzem dort und ich räumt mit das Kinderzimmer auf, da meine Tochter dort gespielt hat. Ich suchte allerdings auch noch Sachen von Ihr. Dabei sah ich, das bestimmt seit Monaten unter den Schränken noch alles lag.( Ihre Kinder sind 6 und 1, meine ist 3,5 Jahre alt.) Ihr Mann kam hoch und holte mich darunter meinte nur ich soll nicht aufräumen, das macht deren Tochter alleine. Ich meinte nur" wie soll sie das denn machen? Ist ja alles durcheinander. Na gut er bestand darauf das ich jetzt das Kinderzimmer verlies. Die Frau blieb unten.
Das war nur ein Ausschnitt.
Auch ist Ihre Meinung, wie Sie mir persönlich mitteilte:
Die Kinder suchen sich die Eltern aus und kommen schon damit im Leben zurecht, haben sich das ja so ausgesucht.
Ihre Antwort als ich sagte, deine Tochter mag gerne kuscheln ( sie nur: um gottes Willen, ich mag das überhaupt nicht. Die können froh sein, das ich sie geboren habe...in der Zeit wo ich meinen spirituellen Weg gehe, habe ich kaum Zeit für sie. Sie schreit und brüllt ihre Kinder auch viel an.
also ich bin echt geschockt über ihre Antworten bzgl Mutter sein.
Wie sieht Ihr das mit spirituellen Weg gehen und Mutter sein ect.
Danke für Eure Antworten.
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  #2 (permalink)  
Alt 27.03.2008, 17:20
Moderator
Neugierig
 
Registriert seit: 10.03.2008
Alter: 46
Beiträge: 15
hunakbal befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Mutter sein und Spiritualität

Spiritualität bedeutet Eins sein, all-eins-sein, mit jedem verbunden, grenzenüberschreitend..........
Mutter sein ist ein Geschenk, für einen kurzen Moment darst du körperlich spüren was Eins-Sein bedeutet, bevor du wieder ins Los lassen gehst.
Eine Mutter sollte also ohne jeden Kurs Spirituell sein, sie ist es von Natur aus.........
Aber Spiritualität bedeutet auch wach sein und lassen, los lassen können.
Wir sollten die Wertungen ablegen, und sollten jeden da abholen wo er steht.
Wenn ich noch Schreie -habe ich noch Ängste, wenn ich im aussen meinen Weg suche, dann haben ich das innere noch nicht angenommen ich schicke dir hier einen Text der mir sehr geholfen hat, ich habe 4 Kinder 21/19/17/10 großgezogen und die größte Herausforderung dabei war wohl der Spiegel den mir jedes auf seine Weise vorgehalten hat.

Über das Wachwerden

Anthony de Mello

Spiritualität bedeutet wach werden. Die meisten Leute schlafen, ohne es zu wissen. Sie wurden schlafend geboren, sie leben schlafend, sie heiraten in den Schlaf, erziehen im Schlaf ihre Kinder und sterben im Schlaf, ohne jemals wach geworden zu sein. Niemals verstehen sie den
Reiz und die Schönheit dessen, was wir „menschliches“ Leben nennen.
Bekanntlich sind sich alle Mystiker - ob christlich oder nichtchristlich - in diesem Punkt einig: dass alles gut, alles in Ordnung ist. Obwohl gar nichts in Ordnung ist, ist alles gut. Ein wirklich seltsamer Widerspruch. Aber tragischerweise kommen die meisten Leute gar nicht dazu, zu erkennen, dass tatsächlich alles gut ist, denn sie schlafen.
Sie haben einen Albtraum. .
Die meisten Leute erzählen einem, dass sie aus dem Kindergarten heraus wollen, aber glauben Sie ihnen nicht. Glauben Sie ihnen wirklich nicht! Alles, was sie wollen, ist, dass sie ihr kaputtes Spiel repariert bekommen: „Ich möchte meine Frau wiederhaben. Ich möchte meinen Arbeitsplatz wiederhaben. Ich möchte mein Geld wiederhaben, mein Ansehen, meinen Erfolg!“ Nur das möchten sie: ihr Spielzeug zurück. Das ist alles. Sogar der beste Psychologe wird Ihnen sagen, dass die Leute eigentlich nicht geheilt werden wollen. Was sie wollen, ist Linderung
und Trost, denn eine Heilung ist schmerzhaft.
Wach werden und aufstehen ist bekanntlich unangenehm, denn im Bett ist es warm und behaglich. Es ist wirklich lästig, aufgeweckt zu werden. Deshalb wird es der weise Guru auch nie darauf anlegen, die Leute aufzuwecken. .
Über den wahren Egoismus
Was ich Ihnen als erstes begreiflich machen möchte, wenn Sie wirklich wach werden wollen, ist, dass Sie gar nicht wach werden möchten. Der erste Schritt zum Wachwerden besteht darin, ehrlich genug zu sein und zuzugeben, dass sie es nicht möchten. Sie wollen gar nicht glücklich
sein. Soll ich es Ihnen zeigen?
Sie können dabei die Augen schliessen oder offen lassen, wie es Ihnen lieber ist. Denken Sie an jemanden, den Sie sehr lieben, jemandem, dem Sie nahe stehen, der Ihnen viel bedeutet, und sagen Sie in Gedanken zu ihm: „Ich würde lieber glücklich sein, als dich zu haben.“
Schauen Sie, was passiert: „Ich würde lieber glücklich sein, als dich zu haben. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich ohne Frage für Glücklichsein entscheiden.“ Doch wer fühlt sich dabei nicht
selbstsüchtig, als er sich das sagte. Sicherlich viele.
Sehen Sie, wie wir in unserer Meinung beeinflusst sind, wie unser Denken dahin gebracht wurde, dasss wir uns sagten: „Wie kann ich nur so selbstsüchtig sein?“
Doch schauen Sie einmal, wer wirklich selbstsüchtig ist: Stellen Sie sich vor, jemand sagt zu Ihnen: „Wie kannst du nur so selbstsüchtig sein, dass du das Glücklichsein mir vorziehst?“ Würden Sie dann nicht am allerliebsten antworten: „Entschuldige mal, aber wie kannst du nur so selbstsüchtig sein, dass du verlangst, ich sollte dich über mein Glücklichsein stellen?!“
Eine Frau erzählte mir einmal von ihrem Vetter, dem Jesuitenpater . Jeden Vortrag begann er mit den Worten: „Der Prüfstein der Liebe ist das Opfer, das Mass der Liebe ist die Selbstlosigkeit.“ Ein grossartiger Satz! Ich stellte der Frau die Frage: „Würden Sie wünschen, dass ich Sie liebe, auch wenn ich dann nicht mehr glücklich sein könnte?“ „Ja“, erwiderte sie. -
Ist das nicht entzückend? Sie würde mich lieben und könnte nicht mehr glücklich sein, und ich würde sie lieben und könnte auch nicht mehr glücklich sein. So hätten wir zwei unglückliche Menschen, doch - lang lebe die Liebe!
Das Glück wollen
Wie ich schon sagte, wollen wir gar nicht glücklich sein. Wir wollen etwas anderes. Oder sagen wir es etwas genauer: Wir wollen nicht bedingungslos glücklich sein. Ich bin bereit, glücklich zu sein, vorausgesetzt, ich habe dieses und jenes und wer weiss was noch. Doch das ist dann so, als sagten wir zu unserem Freund oder zu unserer Freundin, zu Gott oder zu wem auch immer: „Du bist mein Glück. Wenn ich dich nicht bekomme, weigere ich mich, glücklich zu sein.“
Dies zu verstehen, ist sehr wichtig. Wir können uns gar nicht vorstellen, ohne solche Bedingungen glücklich zu sein. Das eben ist es. Es wurde uns beigebracht, unser Glück auf Bedingungen zu setzen.
Daher ist das das erste, was zu tun ist, wenn wir wach werden wollen, was nichts anderes heisst als zu sagen: wenn wir lieben wollen, wenn wir Freiheit wollen, wenn wir Freude, Frieden und ein spirituelles Leben wollen. .
Wohin man blickt, überall Kummer, Einsamkeit, Angst, Verwirrung, Zwiespalt in den Herzen der Menschen - innerer und äusserer Zwiespalt. Angenommen, jemand würde Ihnen einen Weg zeigen, auf dem Sie all dem entrinnen können. Angenommen, jemand könnte Ihnen sagen, wie diesem gewaltigen Verlust an Energie, Gesundheit und Gefühlen, der von diesen Zwiespältigkeiten herrührt, ein Ende bereitet werden kann. Würden Sie das wollen? Angenommen, jemand würde uns einen Weg zeigen, auf dem wir zu aufrichtiger gegenseitiger Liebe, zu Frieden und Freundlichkeit gelangen könnten. Können Sie sich etwas Nützlicheres als das vorstellen?
Doch statt dessen gibt es Leute, die meinen, das grosse Geschäft sei nützlicher, Politik und Wissenschaft seien nützlicher. Was hat die Erde davon, wenn ein Mensch auf den Mond geschossen wird, wenn wir auf der Erde nicht leben können? .
Schlafwandeln
Wenn Schlafende handeln, ersetzen sie unglücklicherweise eine Grausamkeit durch eine andere, eine Ungerechtigkeit durch eine andere.
So ist das nun einmal. . Bedauerlicherweise wird immer nur Wert darauf gelegt, die Welt zu verändern, und kaum auf die Notwendigkeit, wach zu werden. Sobald Sie aufwachen, werden Sie wissen, was Sie zu tun oder zu lassen haben. .
Stellen Sie sich vor, Sie fühlen sich nicht wohl und sind schlechter Laune. Dabei werden Sie durch eine wunderbare Landschaft gefahren. Die Gegend ist herrlich, aber Sie sind nicht in der Stimmuung, etwas aufzunehmen. Ein paar Tage später kommen sie wieder an diesem Ort vorbei
und rufen aus: „Nicht zu glauben! Wo war ich nur, dass ich das alles nicht gesehen haben?“ - Alles wird schön, wenn Sie selbst sich ändern. .
Wenn Sie dann schliesslich wach werden, versuchen Sie nicht, gute Dinge zu tun; sie geschehen dann von selbst. Plötzlich erkennen Sie, dass alles, was Ihnen passiert, gut ist. Denken Sie an ein paar Leute aus Ihrem Bekanntenkreis, die Sie gerne ändern würden. Sie finden sie launisch, unüberlegt, unzuverlässig, hinterhältig, und wie auch immer diese Eigenschaften heissen mögen. Aber wenn Sie anders sind, werden auch jene anders sein. Das ist eine unfehlbare und wundersame Kur. Sobald Sie anders sind, werden jene anders werden. Dann werden Sie sie
mit anderen Augen sehen. Wer Ihnen vorher erschreckend erschien, wird nun erschrocken erscheinen. Wer Ihnen vorher grob erschien, wird Ihnen nun erschrocken vorkommen. Plötzlich hat niemand mehr die Macht, Sie zu verletzen. Niemand hat mehr die Macht, Druck auf Sie auszuüben. Die Leute sind sosehr damit beschäftigt, allen anderen die Schuld zu geben, dem Leben, der Gesellschaft, dem Nachbarn. So werden Sie sich nie verändern; Sie verharren in Ihrem Albtraum. Sie werden niemals wach.
Führen Sie dieses Programm aus, tausendmal:
a. Erkennen Sie die negativen Gefühle in sich;
b. Verstehen Sie, dass diese Gefühle in Ihnen sind und nicht in der
Welt, nicht in der Wirklichkeit;
c. Betrachten Sie diese Gefühle nicht als wesentlicher Bestandteil
des „Ichs“; sie kommen und gehen
d. Erkennen Sie, dass sich alles ändert, wenn Sie sich ändern

Über die Abhängigkeit
Wir alle hängen voneinander in verschiedenster Hinsicht ab, oder nicht? Wir hängen vom Metzger ab, vom Bäcker, vom Glühbirnenhersteller.
Gegenseitige Abhängigkeit. So ist das! Nach diesem Schema schaffen wir eine Gesellschaft und weisen verschiedenen Menschen verschiedene Funktionen zu - zum Wohle aller, damit wir besser funktionieren und effizienter leben -, das hoffen wir zumindest. Aber voneinander psychologisch abhängig zu sein - voneinander gefühlsmässig abzuhängen - was bedeutet das eigentlich? Es bedeutet, von einem anderen Menschen in punkto Glück abzuhängen.
Denken Sie einmal darüber nach. Denn wenn Sie das tun, wird das Sie tun werden, sein - ob Sie sich dessen bewusst sind oder nicht - zu verlangen, dass andere Leute zu Ihrem Glück beitragen. Dann wird der nächste Schritt folgen: Angst - Angst vor Verlust, vor Entfremdung, vor Zurückweisung, gegenseitige Kontrolle. Vollkommene Liebe vertreibt Angst. Wo Liebe ist, gibt es keine Ansprüche, keine Erwartungen, keine Abhängigkeit. Ich verlange nicht, dass du mich glücklich machst; mein Glück ist nicht in dir begründet. Wenn du mich verlassen würdest, würde
ich mich nicht bedauern; ich geniesse deine Gesellschaft über alle Massen, aber ich klammere mich nicht an.
Ich geniesse sie, ohne mich festzuklammern. Was ich eigentlich geniesse, bist nicht du, es ist etwas, das grösser ist als wir beide. Es ist etwas, das ich entdeckt habe, eine Art Sinfonie, eine Art Orchester, das in deiner Gegenwart eine Melodie spielt. Doch wenn du gehst, hört das Orchester nicht zu spielen auf. Begegne ich jemand anderem, spielt es eine andere Melodie, die auch wunderbar ist. Und bin ich alleine, spielt es weiter. Es hat ein grosses Repertoire und hört nie auf zu spielen.
Darum also geht es beim Wachwerden. Das ist auch der Grund, weshalb wir hypnotisiert sind und schlafen.
Es muss schrecklich sein, gefragt zu werden: „Ist das wirklich Liebe, wenn du dich an mich klammerst und mich nicht gehen lassen willst? Mich nicht sein lassen willst, was ich bin?“ Kann man sagen, dass Sie einen Menschen lieben, wenn Sie ihn psychologisch oder gefühlsmässig zu Ihrem Glück brauchen? .
Man muss alles loslassen. Es ist wohlgemerkt kein physischer Verzicht, das wäre ja einfach. Wenn Ihre Illusionen schwinden, kommen Sie schliesslich zur Wirklichkeit; und Sie können mir glauben: Sie werden nie mehr einsam sein, nie mehr. Einsamkeit lässt sich nicht durch menschliche Gesellschaft beseitigen. Einsamkeit wird durch Nähe zur Wirklichkeit aufgehoben. Man kann nur wissen, was Alleinsein ist, wenn man sein Anklammern und seine Abhängigkeiten aufgibt.

In làkech
Hunakbal
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  #3 (permalink)  
Alt 27.03.2008, 17:48
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seelentau befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Liebe Rosalie,

ich bin auch Mutter von zwei inzwischen erwachsenen (18 + 21) Kindern.

Es war nicht immer leicht, vor allem da ich die letzten zehn Jahre alleinerziehend war, ich kam oft an meine Grenzen, wurde immer wieder herausgefordert, dachte oft ich kann nicht mehr.......

Aber eines hab ich immer getan, egal wie schlimm die Situation gerade war, ich habe meinen Kindern immer gezeigt dass ich sie liebe, und das sich das nie ändern wird, egal was passiert.

Ich habe immer auf mein Herz gehört, wenn wir nicht reden konnten (weil Kind stur war und nicht wollte), habe ich Briefe geschrieben, wenn ich Fehler gemacht habe, habe ich mich entschuldigt usw.....ich habe meine Kinder immer als gleichberechtigte Menschen gesehen, ihnen aber auch Grenzen aufgezeigt um miteinander leben zu können - Regeln an die sich alle zu halten haben machen das zusammenleben einfacher.

Heute sind sie erwachsen, und ich bin sehr stolz auf sie und auf mich dass ich das so gut hinbekommen habe


alles liebe
Andrea
__________________
Andrea Albrecht
Energiearbeit, Klangschalen, Kartenlegen
www.seelentau.at


Geändert von seelentau (08.05.2008 um 08:58 Uhr).
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  #4 (permalink)  
Alt 28.03.2008, 05:55
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rosalie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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ja loslassen ist das eine, verstehe ich schon und bin dabei - fortlaufend. es schmerzt auch. finde ich, beim kind. als sie in den kiga kam, da weinte ich die ersten wochen. heimlich. sie fühlte sich nach ein paar tagen ein.
aber ich kann es nicht sehen,wenn eine mutter ihre kinder vernachlässigt, - und das ist es in meinen augen- und dem kind zb.keine körperlichen nähe gibt und nicht aufräumen zeigt oä. was ich wichtig finde in der realität( nicht spirituell gesehen).
wertfrei sein- ist ebenfalls eine fortlaufende übung. lass ich es weg, distanziere ich mich von menschen die unordentlich und schmutzig sind. besser ist es.
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  #5 (permalink)  
Alt 05.05.2008, 21:06
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Lotus Heart befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Das Göttliche sehen...

Zitat:
Zitat von rosalie Beitrag anzeigen
...also ich bin echt geschockt über ihre Antworten bzgl Mutter sein.
Wie sieht Ihr das mit spirituellen Weg gehen und Mutter sein ect.
Danke für Eure Antworten.

Liebe Rosalie,
nachdem Matthias kein Posting gesetzt hat, darf ich das tun (und ich denke, mit seinen Worten zu sprechen ):

Sehe in JEDEM Menschen/Lebenwesen das Göttliche.
Urteile nicht.
Wenn du von dem Verhalten eines anderen "geschockt" bist, dann suche nach den Resonanzen - warum springe ich bei diesem Thema so an? Wo kann ich meine Spiegeleigenschaften finden (Reiki 2. Grad)?
Arbeite mit diesen Eigenschaften und die Resonanzen werden schwächer werden, bis sie sich ganz auflösen.

Ich selbst bin Mutter von 2 Kindern (9 1/2 und 7). Es passiert mir auch manchmal (noch), dass ich laut werde. Aber wann und warum "passiert" mir das? Nur dann, wenn ich nicht in meinem Selbst stehe, weil ich halt gerade viel um die Ohren oder Stress habe.
Und bei jedem Mal, wenn ich meine Kinder "ungerecht behandle oder anschreie", wird mir bewusster, welche Fehler ich mache und Schritt für Schritt ändern sich die Dinge: der liebevolle Umgang, die Ruhe, die Stimmlage....
Hätte es mir jemand "gesagt", was ich falsch mache, wäre es nicht dort angekommen, wo es hingehört. Die Erfahrung, das Bauchgefühl dabei sind der Lerneffekt!
Wenn es mir egal ist, ob meine Kinder unter meiner (falschen) Autorität leiden, dann wird auch niemand Dritter dies durch seine Worte oder Vorwürfe beeinflussen können.
Deshalb hat es auch wenig Sinn, jemandem zu sagen, er/sie solle dies oder jenes tun oder nicht tun.
Wir lernen aus Erfahrung, wir lernen aus Gelebtem! Und wir haben alle ein Gewissen, das immer da ist, um uns wach zu rütteln!

Vielleicht kannst du das nächste Mal, wenn du mit deiner Bekannten zusammen triffst, die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachten (aus dem göttlichen Blickwinkel ) und du wirst sehen, es wird leichter für dich!

HERZlichst
Gabi
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  #6 (permalink)  
Alt 23.06.2008, 13:50
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jamila befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Liebe rosali ich kann dich irgendwie gut verstehen auch, dass du wütend wirst, mit ansehen zu müssen, dass es eltern gibt, die ihr ganz ur-eigen-es verständnis von und zu mutterschaft/elternsein haben. ich perssönlich halte mich für einen wenig erleuchteten mensch, obwohl ich immer mehr in dieser richtung wachse...will damit sagen: ich bin noch sehr mensch vor diesem hintergrund fällt es mir - die ich leider keine kinder haben darf/konnte und oft in einer aussensituation kinder betreute - schwer, zu begreifen, dass das höchste gut, was wir als gottes geschenk erhalten, die kinder der erde sind (wie wir ja auch ) nicht von allen so gesehen wird. ich höre auch gewisse probleme auf seiten der frau heraus, als feststellung, nicht als urteil nun ist es so, wir können leider die mit-menschen nicht ver-ändern...auch nicht mit einem helfersyndrom...wir können nur akzeptieren, dass es menschen gibt, die völlig andere prioritäten setzen und den wert eines solchen geschenkes leider nicht schätzen können. aber es steht uns nicht zu, diese menschen zu ver-urteil-en. es macht betroffen, festzustellen, dass dies so ist. Meine Liebe zu Kindern ist stets ungetrübt und da ich nunmal die Rolle der Außenstehenden als von Gott gewollt erhalten habe, kann ich Dir nachfühlen, was es bedeutet manchmal zuzusehen...die Eltern wirst du nicht ändern können...nur deine innere einstellung dazu. ein gespräch...eine liebevolle geste und vor allem: die liebe zum kind - egal zu welchem. dies schafft zusätzlich verständnis und vertrauen und das ist manchmal der königsweg im umgang miteinander. doch etwas in dir schwingt mit...was ist es? das dich so betroffen und wütend macht? kennst du das irgendwoher? warum ist dir ordnung wichtig? sind fragen, die mir beim lesen deines berichtes eingefallen sind. es ist manchmal mit eine der schwersten aufgaben: menschen in ihrem LOS zu LASSEN ohne dabei wegzusehen. Lg Jamila

Geändert von Lotus Heart (23.06.2008 um 14:24 Uhr).
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  #7 (permalink)  
Alt 23.06.2008, 14:36
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Lotus Heart befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von jamila Beitrag anzeigen
...die Eltern wirst du nicht ändern können...nur deine innere einstellung dazu. ein gespräch...eine liebevolle geste und vor allem: die liebe zum kind - egal zu welchem. dies schafft zusätzlich verständnis und vertrauen und das ist manchmal der königsweg im umgang miteinander.
Liebe Rosalie, liebe Jamila,
Jamila hat es so schön geschrieben: Wenn du siehst, dass Eltern ihrem Kind nicht die Liebe entgegenbringen können (sie tun es zumeist nicht absichtlich), dann tu du es!
Tu es und sei damit Vorbild! Ob es der Umgang mit deinen eigenen Kindern ist oder auch mit fremden. Menschen können nur lernen, wenn sie sehen, dass es auch anders geht - gewaltlos, dafür mit viel Liebe!
Wenn sie sehen, dass du auch (d)einem Kind gegenüber Respekt und Hochachtung entgegenbringst, kann sich ihre Einstellung ändern...

Verurteilung ist in jedem Fall unangebracht - mag es auch manchmal schwer fallen. Biete Hilfe an anstatt dich aufzuregen - sonst wird es nur dich belasten und der andere wird - ohne darauf aufmerksam gemacht zu werden - immer weiter so handeln!

HERZlichst
Gabi
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