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  #1 (permalink)  
Alt 09.05.2008, 07:35
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Idee Über "MEIN" Verstehen von Beiträgen...

Ihr Lieben,

heute fand ich es wichtig, ein paar Gedanken zum Forum im Allgemeinen aufzuschreiben. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich einige Beiträge lese und ganz ehrlich – nicht verstehe. Ich lese, versuche rational zu verstehen, tue es aber nicht. Ich versuche das Gelesene zu fühlen und fühle nichts. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Also schweige ich zu einem Thema, denn es fließt auch nicht durch mich und ich würde eine Kopfgeburt schreiben. Darüber habe ich nachgedacht und mich mit meinem höheren Selbst verbunden.

Meine Frage war, was hat es auf sich mit der unterschiedlichen Kommunikation – wieso scheint manches so (in Ermangelung eines anderen Wortes) „philosophisch“ und anderes wieder so einfach? Da es kein richtig oder falsch gibt, und alles in einem Selber mitschwingt, frage ich natürlich auch, was habe ich zu lernen?

Die Antwort war sehr interessant: Babylonische Sprachverwirrung. Jeder kommuniziert eben anders. Was ist also gefragt, wenn es Richtig oder Falsch nicht gibt? Toleranz. Schlicht und einfach Respekt und Toleranz. Ja, manche Postings sind MIR zu komplex, manche Postings von mir werden ANDEREN zu banal oder zu komplex erscheinen. Wie auch immer, irgendjemand, wird es gerne lesen. So ist es doch mit allen Dingen… nicht jedes Gericht ist für jeden….

ABER: Trotzdem stelle ich mir immer die Frage, was machen meine großen Vorbilder, zu welchen ich versuche zu werden… Ich nehme Jesus Christus, ich nehme Sai Baba. Wenn ich die Zeilen und Aussagen lese, finde ich eines – Einfachheit. Ich nehme jetzt als Beispiel Sai Baba, da er als Lebender leichter zu behandeln ist (ohne Veränderung des Gesagten durch verschiedene Institutionen): Er kommuniziert einfach, klar und deutlich, dabei sehr liebevoll. JEDER kann es verstehen, vielleicht nicht umsetzen. Die Worte sind untermalt mit einfachen Alltagsbildern und er schafft es, dass die babylonische Sprachverwirrung aufgehoben ist. Wie komplex muss also ein Thema werden? Wie philosophisch? Oder ist auch eigene Sprachverliebtheit dabei? Wer bei dieser letzten Frage gerade in Resonanz gegangen ist, dies war an mich selbst gerichtet…

Für mich meine ich also, dass wenn die göttliche schöpferische Energie durch uns fließt, die Kommunikation sehr einfach gestaltet wird, jeder wird es fühlen und spüren können. Manche werden es fühlen aber nicht Annehmen können. So merke ich, wie meine ursprünlichen lateinisch konstruierten hoch philosophischen Sätze klarer werden. Kürzer werden. Prägnanter werden. Und sich hoffentlich immer weniger vom Alltag entfernen, sodass jeder durch diese etwas erfahren kann.

Von Herzen alles Liebe,

Matthias
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Matthias A. Exl, MBA
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  #2 (permalink)  
Alt 09.05.2008, 08:48
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Daumen hoch

Hallo Matthias und schönen guten Morgen:-))

Schön, wie Du das auf den Punkt bringst. Mir geht es beim Tanzen ganz genauso. Tanz ist für mich auch eine Art Sprache. Und im Ägyptischen Tanz geht es ganz stark um das Finden von Einfachheit. Eine der schwierigsten Übungen für uns "komplexe" Menschen

Aber immer wenn das gelingt, berührt eine Tänzerin meine Seele....

Wünsche einen wunderschönen Sonnentag!
Liebe Grüße
Astrid
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Astrid Pinter
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  #3 (permalink)  
Alt 09.05.2008, 18:14
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Standard Gut formuliert!

Lieber Matthias,

ich danke dir für dein Posting - ich schließe mich ihm vollinhaltlich an (auch auf die Gefahr hin, dass manche meine Postings auch als "zu komplex" empfinden ).
Ich würde es ja "anstrengend" nennen, aber "komplex" klingt einfach viel philosophischer ....

Wir haben sicherlich schon alle unsere Erfahrungen mit hoch wissenschaftlichen/geistreich philosophischen/hyperanstrengenden Büchern gemacht. Haben wir sie zu Ende gelesen???
ICH NICHT! Ich lese viel lieber einfache und humorvolle Lektüre als so abgehobene Literatur (das ist nur was für Studierte ).

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere nette, lehrreiche und einfache Kommunikation mit euch Forumianern!

HERZlichst
Gabi
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  #4 (permalink)  
Alt 09.05.2008, 18:29
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Frage weitere Gedanken

Ihr Lieben,

Danke Gabi und Astrid für das Feedback. Ich finde dieses Thema einfach interessant.
Da mir aber klar ist, dass dies wahrscheinlich ein Resonanzthema bei Kompliziertschreibern wird , bitte ganz genau lesen was ich geschrieben habe...

Einerseits, dass es um die Toleranz geht, jeglicher Form gegenüber verschiedene Arten des Schreibens. Aber andererseits stelle ich die Frage: - wichtig FRAGE:

Wie komplex muss also ein Thema werden? Wie philosophisch?

Ist es notwendig? Wieso tun wir dies?

Warum ich dies nocheinmal schreibe ist einfach. Sofern man sich betroffen fühlt, überliest man gerne die Frage und sieht eine Feststellung darin - frei nach "einer Jagd auf die, die Komplizierter schreiben"... Dies ist nicht meine Absicht, mich interessiert wirklich, was der Hintergrund ist...

von Herzen alles Liebe,

Matthias
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  #5 (permalink)  
Alt 09.05.2008, 18:39
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Frage noch ein Beispiel... zur Erläuterung...

Hier ein kurzes Beispiel:

"Es mag zweitens auch die geistige Natur der Seele (und mit derselben ihre Unsterblichkeit) eingesehen werden können, so kann darauf doch, weder in Ansehung der Erscheinungen dieses Lebens, als einen Erklärungsgrund, noch auf die besondere Beschaffenheit des künftigen Zustandes Rechnung gemacht werden, weil unser Begriff einer unkörperlichen Natur bloß negativ ist, und unsere Erkenntnis nicht im mindesten erweitert, noch einigen tauglichen Stoff zu Folgerungen darbietet, als etwa zu solchen, die nur für Erdichtungen gelten können, die aber von der Philosophie nicht gestattet werden." - Kant

Es werden jetzt wahrscheinlich einige sagen, "wow","toll" was für ein Denker. Ich habe jetzt extra ein Extrembeispiel genommen. Wieso wird so geschrieben? Was ist der Hintergrund? Was bringt es außer klug klingen? Es geht nicht einmal darum, ob der INHALT hilft oder nicht hilft. Ist es notwendig, Dinge zu komplizieren? Hat nicht auch die Kirche versucht, durch besonders intellektuelle Sprache viele Menschen den Zugang zu verwehren? (vgl. Diskussion ob Messen wieder in Latein gehalten werden sollten). Wieso hat der Mensch die Tendenz zu verkomplizieren?

Fragen über Fragen,

Matthias
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  #6 (permalink)  
Alt 09.05.2008, 18:51
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Schmetterling befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Lieber Matthias !

Mir raucht der Kopf beim Nachdenken, aber bitte wie soll ich das wissen, wenn Du es nicht weisst ? ? ? ? ?
Ich bin teilweise zu feige (oh je Zwillingseigenschaften - noch nicht erledigt) auf Themen zu antworten, obwohl ich es gerne machen würde.
Denn ich möchte mich auch nicht blamieren (oh je schon wieder - Eitelkeit) !!
Ich denke, dass "verkomplizieren" einfach "besser" aussieht.
Wir Menschen machen das ja bei sehr vielen Dingen, sogar bei der Erziehung von Kindern (da kann ich wieder mitreden).
Da wird viel drum herum geredet und diskutiert und am Ende ist alles mit einem klaren kurzen Satz gesagt.
Diesen kurzen Satz versteht jedes Kind, aber das ganze Rundherum ist einfach zuviel.
Und ich denke mir, dass es bei Erwachsenen oft genauso ist.
Wenn mir etwas lang und breit und ausholend erklärt wird, dann kann passieren, dass ich "zumache" und dann gar nichts mehr verstehe(n will).
Aber so wie Du gesagt hast, es ist immer gut so, wie es jemand macht - einfach oder kompliziert, wie es für denjenigen zu diesem Zeitpunkt gerade passt.

Aus diesem Grund des ( vieles nicht verstehen können) spiele ich dann auch meistens den Kasper, denn da kann dann nichts passieren.

Aber morgen ist Samstag, ab dann ist Schluss mit lustig !?!?!?
Ich bin nämlich ü b e r h a u p t nicht aufgeregt!!!!!!!

Liebe Grüße und einen festen Drücker an Sabine
vom Schmetterling (ob ich heute wohl schlafen kann) ???

Geändert von Schmetterling (09.05.2008 um 19:15 Uhr).
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  #7 (permalink)  
Alt 09.05.2008, 18:54
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Rotes Gesicht ups....

also ich hab da jetzt leider kein Wort verstanden von dem wirklich ehrenwerten Herrn Kant. Aber da war ich schon immer schlecht, bin mir oft richtig blöd vorgekommen in der Schule....
Aber vielleicht ist es ja so, dass die Menschen mit einer "komplizierteren" Sprache/Schrift oder mit vielen Fremdwörtern (ihhhh, das mag ich aber so gar nicht, in Philosophie und auf der Angewandten dann in Pädagogik musste ich solche Bücher lesen - ging nur mit "Lexikon", ufff!) so viele Bücher gelesen haben, die eben so kompliziert, etc, geschrieben waren, sodass sie sich dadurch diese Sprache ganz automatisch angeeignet haben? ist ja umgekehrt genauso: viele Jugendliche haben eine sehr einfache Sprache mit geringem Wortschatz, da sie wenig Bücher mit ausgefeilter Sprache lesen, eher im Internet rumkurven und knappe sms schreiben.
Und anderseits würden vielleicht manche Menschen die "Botschaften" nicht lesen, wenn sie nicht ihrem Sprachbild entsprechen.
Nun, wie immer, da interessieren mich wirklich die Antworten noch vieler Forumsleser und -schreiber, das brächte vielleicht Licht in dieses Dunkel meiner Unwissenheit.
Ok, eines muss ich ehrlich zugeben: ich lese lieber Texte, die ich sofort verstehen kann, da ich mich dann nicht auf die gedankliche "Übersetzung" gleichzeitig konzentrieren muss, sondern nur auf die Botschaft.

So, jetzt bin ich aber ehrlich gespannt auf DEINE Meinung, lieber Leser dieses Postings! Ein Riesendanke im vorhinein!

Liebe Grüsse,
Sabine
__________________
Sabine Exl
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  #8 (permalink)  
Alt 10.05.2008, 08:18
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Standard Jagd unangebracht...

Zitat:
Zitat von herzenssache_m Beitrag anzeigen
Ihr Lieben,

Danke Gabi und Astrid für das Feedback. Ich finde dieses Thema einfach interessant.
Da mir aber klar ist, dass dies wahrscheinlich ein Resonanzthema bei Kompliziertschreibern wird , bitte ganz genau lesen was ich geschrieben habe...

Einerseits, dass es um die Toleranz geht, jeglicher Form gegenüber verschiedene Arten des Schreibens. Aber andererseits stelle ich die Frage: - wichtig FRAGE:

Wie komplex muss also ein Thema werden? Wie philosophisch?

Ist es notwendig? Wieso tun wir dies?

Warum ich dies nocheinmal schreibe ist einfach. Sofern man sich betroffen fühlt, überliest man gerne die Frage und sieht eine Feststellung darin - frei nach "einer Jagd auf die, die Komplizierter schreiben"... Dies ist nicht meine Absicht, mich interessiert wirklich, was der Hintergrund ist...

von Herzen alles Liebe,

Matthias

Lieber Matthias,
habe ganz genau gelesen und geschrieben: VOLLINHALTLICH

Eine Hetze ist natürlich total unangebracht. Das Posting sollte lediglich anregen, vielleicht manchmal etwas einfacher zu schreiben (und da fühle ich mich ebenso betroffen - ich fröne auch manchmal dem Hang zum Theatralischen... ).

Und es ist wirklich so, wie Sabine schreibt, man kommt sich vielleicht deshalb gescheiter oder intelligenter vor, wenn man Fremdwörter und Umschreibungen benutzt.
Wie oft habe ich schon im Word-Thesaurus nachgesehen, um für unsere Werbetexte, die ja auch immer sehr hochgestochen wirken sollten, passende Synonyme (sprich "Ersatzwörter" ) zu finden.

Stelle dir vor, ich schreibe anstatt:
"Trotz gefühlvoller Abstraktion der Form vermittelt diese Küchenkreation lebendige Sinnlichkeit, weckt Emotionen in ihrem Betrachter und wird so zum Erlebnis zeitgemäßer Wohnkultur."
einfach nur:
"Die Küche sieht zwar irre schräg aus, aber Sie werden sich garantiert darin wohl fühlen."
Genau das sagt der obere Satz aber aus ...

Und es stimmt auch, was Sabine noch sagt, dass es Leuten, die ständig mit Fremdwörtern und hochgestochener Sprache zu tun haben, dies wohl auch im täglichen Leben beibehalten, was man ihnen natürlich auch nicht übel nehmen darf.

Deshalb liebe ich auch jene Bücher (z.B. von Sabrina Fox), die einfach und humorvoll geschrieben sind und die man auch noch spät abends lesen kann, wenn der Kopf vom ganzen Tag voll ist..... Solche Bücher versteht man auch dann noch .

Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen Samstag!
HERZlichst
Gabi
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  #9 (permalink)  
Alt 10.05.2008, 08:20
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Standard Ach ja, noch was..

... und sollte jemand einen guten Werbetexter brauchen, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung .
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  #10 (permalink)  
Alt 12.05.2008, 08:04
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Beitrag Thema und allgemeines Forum spezifisches

Ihr Lieben,

die letzten Beiträge wurde auf Grund des Wunsches des Verfassers gelöscht. Diesem Wunsch kommen wir aus Respekt dem Verfasser gegenüber nach.

Für die Zukunft und neue Lesers des Forums bitten wir folgendes zu beachten:

Das Lichtforum wurde gegründet, um eine Alternative zu den anderen Foren zu bilden. Wie der Titel des Forums sagt, kommunizieren wir liebevoll, respektvoll und mit Freude. Dies ist die Regel, die wir mit allen Mitteln aufrechterhalten. Es sind sehr viele hellfühlige Menschen hier im Forum, die eben genau aus diesem Grund hier sind. Wir fühlen die Emotionen hinter Postings sehr genau. Deswegen meiden wir andere Foren und haben hier unser Haus gebaut. Wir versuchen schöpferisch miteinander zu kommunizieren. Ein weiser Schreiber sagte einmal hier im Forum: Kritik ja gerne, aber bitte mit liebevollen Hintergrund. Wir Moderatoren verstehen uns als Schiedsrichter und schreiten ein, wenn die Kommunikation unterschwellig aggressiv oder zynisch wird und verwarnen auch, wenn notwendig. Schwer wird es, wenn ein Moderator betroffen ist, da sich die Frage der Objektivität stellt. Aus diesem Grund halten wir in einem solchen Fall Rücksprache.

Und nun geht es zurück zur Diskussion....

Von Herzen alles Liebe,

Matthias
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Geändert von herzenssache_m (12.05.2008 um 12:52 Uhr).
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  #11 (permalink)  
Alt 13.06.2008, 20:28
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zu diesem sehr interessanten thema möchte ich gerne etwas sagen.

ich kann mich mit diesem thema sehr gut identifizieren. ich schreibe immer sehr kompliziert/komplex/phylosophisch, so dass nur ich es verstehen kann!

mein wesen spiegelt sich in der ausdrucksform. egal ob mündlich oder schriftlich! die ausdrucksform verändert sich stätig, weil auch ich mich weiter entwickel.

doch seit längerem fällt es mir bewusst auf und ich achte sehr darauf -
mit wenigen worten "viel" zu sagen bzw. ins "helle" zu treffen. das gelingt mir nur dann, wenn ich mich "verbinde".

wieso wir das tun? naja eine erklärung für mich ist:
es braucht zeit um zu wachsen, die richtigen gefühle bzw. die herzenssprache in verständliche und liebevolle "einfache" worte umzusetzen. ich denke hier immer an dalai lama.... spiritualität und phylosophie liegen eben sehr knapp beieinander und werden dadurch auch oft vermischt. ich denke, (wie soll ich das am besten jetzt sagen) wenn man "rein" ist, einbisschen "waise" eben so wie der dalai lama dann gelingt es ohne NACH ZUDENKEN... der weg ist das ziel...

das ist einfach nur mein persönlicher gedanke der mir immer im kopf herumschwirrt, weil ich mich oft gefragt habe und oft versucht habe eine antwort zu finden, und im moment ist sie das für mich... und ich merke wie es besser wird.

trotzdem hat jeder seine ausdrucksform. und auch wenn man "nichts" versteht oder nichts fühlt hinter einem text dann finde ich das nicht schlimm. dann ist es eben so und manchmal ist es gut sachen nicht zu hinterfragen sondern sie so sein zu lassen wie sie sind.... DENKE ICH ???

okay, das wars sonst werde ich zu phylosophisch

schönen abend an alle forumisten&innen
herzlichst,
ismeta

hoffe du kannst auch bisi was davon merken


herzlichst,
ismeta
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  #12 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 07:49
Benutzerbild von Astrid
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Hallo Ismeta,
da gehts mir wie Dir - am schwierigsten finde ich es, einfach zu sein.....

Liebe Grüße
Astrid
__________________
Astrid Pinter
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  #13 (permalink)  
Alt 19.06.2008, 20:50
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jamila befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Lieber Matthias

alle Beiträge konnte ich jetzt leider nicht verfolgen, möchte aber folgenden Aspekt einbringen in die Diskussion:

Menschen, egal in welchen Zusammenhängen, empfinden sich gerne als ein WIR und eine GRUPPE. Wenn jetzt ein Mensch entweder unsicher in sich selbst ist oder aber die ganze Gruppe sich gegen ANDERE abgrenzen wollen, geschieht das, was Du beobachtet und beschrieben hast: Es entsteht eine kompluzierte wie eine "eigene" Sprache. Das zeigt zum einen: Schaut her, wir sind eine Gruppe und ihr gehört nicht dazu, weil ihr uns entweder nicht verstehen WOLLT oder Könnt.

Du zitiertest Kant: Kant ein Philosoph..Philosophen haben den Ruf "hochgeistig zu sein" - ob sie es sind???? Fakt ist: es ist schwer nachzuprüfen, weil durch die Schriften, die sie lehren etc und schreiben, nicht alle mitkommen KÖNNEN. Das scheint ein Beleg dafür zu sein, sagen zu können: siehst, ist NUR was für Intelektuelle....besagt: alle, die NICHT intellektuell sind, gehören nicht dazu oder kommen nicht mit! ABer WER legt fest, wo die Normen sind, wo die Definition von Intellektuell ist?

So sehe ich das und ich glaube, ein "Verstehen füreinander" gelingt nur mit dem Herzen gut, nicht aber mit dem Verstand dieser wird immer entzweihen, aber das Herz wird immer "richtig" fühlen und in diesem so SEIN erfahren wir uns wie den anderen dort wo wir zu Hause sind: in der Liebe und im Herzen

Soweit my 2 cents

Lieber Gruss
Jamila
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  #14 (permalink)  
Alt 20.06.2008, 07:01
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Zitat:
Zitat von jamila Beitrag anzeigen
So sehe ich das und ich glaube, ein "Verstehen füreinander" gelingt nur mit dem Herzen gut, nicht aber mit dem Verstand dieser wird immer entzweihen, aber das Herz wird immer "richtig" fühlen und in diesem so SEIN erfahren wir uns wie den anderen dort wo wir zu Hause sind: in der Liebe und im Herzen
Liebe Jamila,

dies hast du wirklich schön ausgedrückt und auf den Punkt gebracht. Ich danke dir für deine Zeilen. Da fällt einem doch das Zitat ein:

"Man sieht nur mit dem Herzen gut"
nach Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry

von Herzen alles Liebe,

Matthias
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  #15 (permalink)  
Alt 20.06.2008, 15:13
Benutzerbild von Weiße Taube
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Ort: im Süden Österreich
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Weiße Taube befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo ihr Lieben!

Das mit dem einfach sein und verstehen von Worten ist oft sehr schwirig. Man kann es sogar bei diesem Thema sehen weil jeder es anders aufgefasst hat. Mir passiert es auch oft selbst das ich zu einen Themer einen Witz reiße und keiner versteht ihn ( peinlich, peinlich). Jeder hat sich auch sicherlich schon wegen eines Missverständnis gestritten. Es gibt ja die Theorie das man 1 Wort in 17 verschieden Varianten verstehen kann, und für einen selber ist ja klar was man meint und ganz einfach ! Hoffe das mich alle richtig verstehen.

Liebe grüße von der Weißen Taube
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