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Lieber Michael,
danke für deine Zeilen, schön von dir zu hören! Nun, ich denke, da ist wirklich noch zuwenig Zeit vergangen, um die Situation aus der "nötigen Distanz" zu betrachten, anderseits ist es fraglich, ob man als Betroffener, Involvierter überhaupt so eine Distanz bekommen kann, ist es doch seeehr schwierig über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Da geht es ja selbst uns nicht anders und deshalb zieht man ja immer jemand von außen zu Rate, weil von außen immer alles anders aussieht. Aber du bist ja in guten Händen, arbeite nur einfach du bei dir weiter, Nina arbeitet bei sich und für sich und gemeinsam erschafft ihr euch selbst und eure Beziehung neu. und wir alle hier sind sowieso für euch da, einfach nur melden! Sei wärmstens umarmt, alles Liebe, Sabine
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Sabine I. Exl Heilerschule Herzenssache - Reiki Ausbildung, Meditationskurse, Heilerkurse, Hypnose http://www.matthiasexl.org - Autorenwebseite http://www.befreiung.at - Infos zum Buch "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben" von Matthias A. Exl. |
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Lieber Michael!
Du hast in deinem Beitrag geschrieben: "Die Richtung wird die Zeit weisen". Ich finde es gut, das du es aus diesem Blickwinkel siehst. Etwas zu erzwingen, macht keinen Sinn. Nimm alles so an, wie es jetzt kommt. Es hat alles seinen Grund, und - so wie es Gabi schon gesagt hat, - es ist gut so, wie es ist. liebe Grüße vom Schmetterling |
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Liebe Silvia, liebe Gabi,
liebe Forumianer es ist leider nicht so einfach, einfach anzunehmen wie es kommt - schliesslich bin ich - sit man - in diesem Fall selbst betroffen bzw. sogar ohnmächtig. Silvia, du hast die (teilweise absurden) Vorwürfe gehört - und wenn Du dann noch nicht mal ein Wort zur Richtigstellung sagen darfst ... Leider sind die Tabletten (Psychopharmaka und Antipsychotika - wer sich richtig informieren möchte findet sehr interessante und alarmierende Dinge auf der Seite Forum Bipolar in Österreich) zwar schulmedizinisch üblich und als Gehhilfe anfangs möglichweise auch notwendig, doch wer mit Schuldzuweisungen um sich wirft und selbst unfehlbar ist (... der werfe den ersten Stein...) ... Würde mir jemand eine Geschichte erzählen, wie ich sie selbst derzeit erzählen und erleben muss, so würde ich selbst wahrscheinlich denken, dass er/sie übertreibt bzw schwarz sieht (und wer mich kennt, weiss, dass ich alles andere als schwarz sehe). aber, wie wir ja alle wissen, das leben schreibt die merkwürdigsten Geschichten. ein hoffender, suchender und inzwischen bald verzweifelter und völlig entkräfteter michael_k
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H M K |
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Lieber Michael !
Ich weiß, dass Psychopharmaka teilweise sehr "ungute" Nebenwirkungen haben, die überhaupt für Angehörige schwer verständlich sind. Ich kenne selbst jemanden, der das Medikament "Mirtabene" benötigt hat und die gleichen Zustände gehabt hat, als deine Frau. Habe Geduld und warte ab, bis Nina das Medikament nicht mehr braucht. Du wirst sehen, du kannst viele Dinge dann mit ihr besprechen, was im Moment leider nicht möglich ist. Ninas Krankheit hat ja einen Sinn, und ist ja nicht von heute auf morgen entstanden, sondern hat sich im Laufe der Zeit entwickelt. Also wird es auch seine Zeit brauchen, bis wieder "Normalität" eintreten kann. Wenn jedoch wirkliche und dauerhafte Änderung des Lebens eintreten soll, dann ist aber auch eine Änderung im Denken, Fühlen und Verhalten notwendig. Und glaub mir, das geht nicht ganz so schnell wie man es sich erhofft. Es ist ein steiniger aber schöner Weg. Gib die Hoffnung nicht auf, wenn du es wünscht, wird sich etwas ergeben, das für euch beide gut ist. Nur wie das ausgehen wird, das weiß nur der liebe Gott. Liebe Grüße vom Schmetterling |
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Zitat:
Lieber Michael, dass Nina nun "ausschlägt", ist sicherlich "normal" in ihrer Situation. Sie wurde ja krank, damit sich etwas ändert. Dadurch hat sich zwangsläufig etwas geändert. Begegne ihr mit Liebe und Verständnis, mag es auch noch so schwierig sein! Du wirst sehen, wenn du ihre "Schuldzuweisungen" mit ihr gemeinsam besprichst und sie vielleicht diesbezüglich um Rat fragst, was sie in deiner Situation tun würde, dann wird sie sanftmütiger. Sie wird erkennen, dass du etwas ändern willst - nur darum geht es! Die Frage, die du dir jedoch selbst beantworten musst, ist: Willst du denn auch etwas ändern? Bist du bereit, alles auf den Kopf zu stellen, was dein Leben bisher ausgemacht hat? Alles umzuwerfen und von vorne zu beginnen? Wenn du das nicht willst und an Hoffnungen hängst, die dir irgendwann eine erfüllte Zukunft bringen sollen, dann bringt auch die beste Geduld nichts. Dann wird sich die erhoffte "Besserung" vermutlich nicht einstellen. Die Krankheit von Nina ist ein Zeichen, etwas zu ändern - nicht kleine belanglose Alltagsdinge - dafür kommt keine Krankheit, sondern ab und zu vielleicht mal eine kleine Ohrfeige oder ein Bremser. Ein Krankheit kommt, um Gravierendes zu bewegen! Und vergiss nicht, dass ihr euch freiwillig für diesen Weg, den ich einfach "Spiritualität" nenne, entschieden habt. Dieser Weg kennt jedoch keine Verzweigungen in alle möglichen Richtungen, sondern er kennt nur Irrwege, die manchmal schmerzhaft, aber lehrreich wieder auf ihn zurückführen - mit immer demselben Ziel: Euch SELBST (Gott) zu finden und zu leben! Alles Liebe für euch sechs! HERZlichst Gabi |
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Lieber Michael,
weiss der Himmel weshalb ich erst heute hier her gefunden habe. Ich habe erstmal alles gelesen was Du vor einem Monat über Gabriele hier eingebracht hast. Es ist mehr als erstaunlich für mich wie Du mit all dem umgehst, es sehen kannst und dran bleibst. Ich mag mich hier ohne eine Einmischung beteiligen, teilhaben und geben! Was immer Dir den Weg aufzeigt für Dich, Nina und eure Kinder, es ist bei Dir und der Weg beginnt bei Dir. Wenn ich in irgendeiner Weise unterstützen kann lass es mich wissen! Liebe aus dem Schwabenland ist Dir sicher und entgegen unserer Mentalität vollkommen kostenlos! Sei lieb gegrüßt und erlaube mir, Dich auch mit dem was ich zu geben in der Lage bin, zu unterstützen! Peter Josef
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Liebe Antwortende,
ich danke Euch allen, fürs Zuhören, die Ratschläge, die Zeit, die guten Wünsche ... Es ist sehr schön, von "wilrdfremden" Menschen so viel Unterstützung und Wohlwollen zu erfahren. Das ist etwas, das ich erst lernen muss. Ich möchte mich daher sehr bedanken! Naja, ich bemühe mich also, mir auch ein wenig den "Müll" von der Seele zu schreiben - wie heisst es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Es ist leider momentan sehr schwierig, das Strahlen in den Augen meiner Frau zu finden. Und immer, wenn sie unter den Einfluss ihrer Therapeutin oder ihrer Ratgeber (die sie im Krankenhaus, und selbst ähnliche Probleme haben, kennengelernt hat) kommt wirds schwieriger. Wer einen Rat hat, wie ich vom Systemfeind wieder zum akzeptablen Gegenüber werden kann, den ersuche ich um Ideen. Vielen Dank nochmal, Michael
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H M K |
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Lieber Michael,
was ist der Feind in dir, den Du in vielfältiger Weise nach aussen projizierst? Leid etwas anderes ist, eine Aufgabe, eine Lernübung um zu erkennen und um zu heilen? Was, wenn der Systemfeind ein Mitstreiter ist auf dem Weg der Heilung? Verurteilung und Bewertung sind schlimme Weggefährten! Kampf gegen etwas ist vergeudete Kraft. Diese Kraft für die Gesundheit in Liebe transformiert bringt ungeahnte Kräfte zum wirken! Du siehst die Traurigkeit in den Augen Deiner geliebten Frau, doch siehst Du doch nur Deine eigene Traurigkeit über Deine Hilflosigkeit. Du wirst Ärzte, Therapeuten und Deine Frau niemals ändern können. Veränderung beginnt in Dir und wirkt dann auf die Lieben um Dich herum! Schau auf Dein "Leid" was es in Dir auslöst. Das "Leid" Deiner Frau ist doch ein Auslöser für Dein "Leid" das Du noch als solches empfindest. Die Krankheit Deiner Frau ist ein unendlich wertvolles Geschenk für euch beide, eure Liebe und euer Leben! Nimm diese Krankheit an und erkenne in ihr den Hinweis auf Heilung in dem Du bei Dir hinschaust. Auf andere zu schauen verwirrt, lenkt ab und verzögert nur! Vertrau Deiner Liebe, Deiner Kraft und Deiner Frau. Schau auf die Liebe, die in ihr wirkt, die Liebe zu Dir, den Kindern und schau auf den Ruf nach Unterstützung, denn dann wirst auch Du heil! Peter Josef
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hallo michael.
mein sohn ist jetzt bei einer hypnose-terapheutin.nach einem 3jahrzehnte langen drama.er hat nun 2sitzungen hienter sich,und die traumatischen angstzustände sind weg.nun geht er alle 4wochen 1xdahin zur behandlung. und es wird von mal zu mal besser,mit seiner seele-körper-geist. endlich ging er den weg einer alternativen heilung. ich gehe den weg schon seit 20jahren.und kann damit viel bewirken. schulmediezin hat auch ganz sicher ihre berechtigung,ist aber nicht mein ding. mein sohn,wollte den weg der schulmedizien gehen, es war sein weg. und nichts hat ihn davon abgebracht. |
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Zitat:
und die traurigkeit, die auch meine ist - ja ich bin sehr sehr traurig, habe auch aus frühester kindheit noch viel behalten müssen. ich verändere mich, ständig. (wie jeder) hoffentlich. und es ist in der jetzigen situation nicht gerade einfach, die nerven zu behalten und darüber hinaus auch noch an mir selbst zu "arbeiten" (was ich jedoch nicht als ausrede gelten lasse). ich schreibe inzwischen auch eine art tagebuch, halte gedanken und gefühle fest. einerseits als erinnerung, andererseits als warnung. und auch, um es los zu sein. um nicht zu vergessen - selbsreflektion - verbesserung. so kann ich zumindest mir gegenüber fehler eingestehen, und ich gehe davon aus, dass es auf dauer hilft. auch den allgemeinen verlauf zu beobachten. heute ist der geburtstag unsere 3ten sohnes, amadeus. es ist für mich der traurigste geburtstag, den wir je hatten. ich wünsch zumindest allen anderen noch ein wunderschönes wochenende michael
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H M K |
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Gute idee. nur leider derzeit und in nächster zukunft nicht realisierbar. ich werds aber behalten, für, wenn die zeiten wieder etwas besser sind.
Danke, Michael
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H M K |
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Lieber Michael!
Ich habe auch erst jetzt von Eurer Geschichte erfahren und ich möchte mich spontan und tief vor dem Leid und der Herausforderung, die Ihr als Paar und als Eltern zu bewältigen habt, verneigen. Wer der Vater und die Mutter von einem Kind ist, das Amadeus heißt, ist von etwas Größerem gesegnet. Ich selbst habe eine Tochter, die mit zweiten Namen Amadea heißt. Sie ist auch im Zeichen des Krebses geboren. Heute hat auch noch ein Freund von mir Geburtstag, den ich sehr verehre, er ist heute 68 Jahre alt und war, als er 3 Jahre alt gewesen ist, ein Flüchtlingskind. Er hatte es sehr schwer in seinem Leben, ist aber an den Schwierigkeiten, wie kein anderer, den ich kenne, gewachsen und gibt das Erkannte und lauter Liebe schon seit vielen Jahren weiter. Lieber Michael, ich wünsche dir viel Kraft um weiter zu machen und viel Mut um dir selbst begegnen zu können. Und mach manchmal ein bisschen Pause, schau liebevoll und nachsichtig auf dich selbst und komm mit deinem Sohn zu uns an den Geburtstagsstrand der Krebse! Da gibt es ganz viele Umarmungen. Alles Liebe von b.engel |
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Lieber Michael,
erst mal freue ich mich, dass es nun ein Bild von Dir gibt. Danke dafür, da ist das einfühlen doch gleich anders! Den "Feind" in Dir suchen ist unnötig. Lass ihn Dich finden, oder was glaubst Du lässt Dich in dieser Unruhe leben. Wenn es zu ruhig wird hast Du die Möglichkeit Dir etwas zurecht zu basteln, doch die Wahrheit fügt sich dem ungern und gibt dann ein bisschen Unruhe ins Leben! In der Veränderung zeigt sich die Lösung, die Ursache, die noch aus der Kindheit stammt. Welche Traurigkeit begleitet Dich noch aus Deiner Kindheit und was geht da in Schwingung mit Deiner heutigen Situation? Was wiederholt sich da? Lass das "an mir arbeiten"! Lass "ES" arbeiten und mach mit! Fühl hin, nimm Dich wahr, achte auf Veränderungen in Deinem Umfeld und wie sie sich bei Dir bemerkbar machen, Die Veränderungen um Dich herum geben Dir neutrale Hinweise auf die Veränderungen bei Dir! Der Weg über das Tagebuch ist genial! Da wo Du Dir erlaubst Fehler einzugestehen, da hast Du auch etwas erkannt, eine Erfahrung machen können! Am liebsten mag ich Dich grad in einer herzhaften Männerumarmung spüren, so wie das in mir wirkt! Danke dafür! Und da ist es wieder, ein Name! Amadeus! Amadeus entstammt dem lateinischen "amare Dei" und bedeutet als Name: "Gott liebt" Und der Papa heisst Michael: "Der ist wie Gott". Und die Mama, sie heisst Nina. In einer alten Sprache in den Anden bedeutet Nina das Feuer, die Glut! Wie heissen denn die anderen Mitglieder Deiner göttlichen Familie? Du empfindest ihn als den traurigsten Tag, den ihr je hattet, doch was bedeutet das? Traurigkeit ist ein wunderbares Gefühl des insichgekehrtseins, des insichdaseins! Traurig sein macht uns langsam, bdächtig, andächtig und sehr sensibel in der Wahrnehmung der Liebe. In der tiefen Traurigkeit gibt es weder Zeit noch Raum. Das ist alles wie es ist! Manchmal sind wir vor Glück traurig, weinen gar vor Freude und können es kaum fassen was wir erleben. Bitte sag Amadeus einen ganz liebevollen Glückwunsch von mir und dass ich mich freue, dass ich das über seinen Namen schreiben konnte, weil es ihn gibt! Nun wünsche ich Dir, dass Dein und euer aller Wochenende ein kleines Fest des Herzens und der Liebe sein dar und durfte. Erlebt und wahrgenommen in Traurigkeit und Achtsamkeit! Peter Josef
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Geändert von Der Seelenfels (25.07.2008 um 02:29 Uhr) |
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