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Lieber Michael,
ich verfolge nun schon länger euer "Gespräch" und möchte doch gerne etwas dazu sagen, obwohl ich bis dato immer fand, dass es gut ist, dass nur Seelenfels mit dir kommunizierte. Eines ist mir aufgefallen - bei jedem deiner Postings. Und was ich nun schreibe, möchte ich nur als Denkanstoß schicken, mehr nicht. Viel Verbitterung ist zu spüren, daran merkt man, dass zu lange Dinge unbearbeitet liegen geblieben sind, keine Lösung gefunden haben. In jedem Schreiben ist Vorwurf und damit der Fingerzeig auf jemand anderen. Auch wenn der andere immer genausoviel an allem beteiligt ist wie man selbst, beginnt die Veränderung erst im Begreifen und Anerkennen, dass man selbst etwas ändern sollte, nur das Änderung ermöglicht, nur das bedeutet, dass man zurück in die Eigenverantwortung geht und die Verantwortung nicht mehr dem anderen "rüberschiebt" (bitte, versteh das richtig, das gilt natürlich immer für BEIDE) Das "öffentliche schlecht reden" (bei aller Verbitterung) über den eigenen Partner zeigt auf, dass da schon länger kein Respekt mehr da ist. Gerade als Mann sollte man IMMER der Ritter sein, der vor der schwächeren Frau steht und sie schützt und verteidigt. Es kommt das Gefühl rüber, dass die Krankheit deiner Frau für DICH eine Qual ist. Übersieh dabei bitte nicht, dass so ein Rückzug in sich selbst der letzte klägliche und doch laute Aufschrei einer Seele ist, die nun außen Hilfe sucht, weil sie innen keine gefunden hat. Nina hat ihren Schmerz aus den Verband hinausgetragen, um euch beide zu zwingen endlich Ordnung in die Unordnung zu bringen. Das bedeutet auch Mut. Sei ihr gegenüber nicht gram deswegen, auch nicht wegen der Unordnung, die nun in deinem Leben herrscht. Es ist wie, wenn man ein Zimmer aufräumt, um das man sich bereits allzulange nicht gekümmert hat: da werden erst alle Kästen ausgeräumt, die Schubladen geleert und es sieht mal schlimmer aus als zuvor. Aber du weißt jedesmal, dass das nur vorübergehend so ist und es dafür nachher noch schöner ist als zuvor. Genauso wird es bei euch sein. Räumt alle Kästen aus, leert alle Schubladen und sortiert aus, ordnet neu. In so einem neu eingerichteten und ausgemalten Zimmer ist es meist noch wohnlicher als zuvor und man hat noch mehr Freude damit. Lieber Michael, sei der Ritter an der Seite deiner Frau, sei der Herwig, der die zarte Frau an seiner Seite beschützt, ehrt und liebt - nur dann kann sie ganz Frau sein, sich fallen lassen, hingeben, da sie voll Vertrauen haben kann. In Liebe und Respekt vor eurem Weg, Sabine
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Sabine Exl Heilerschule Herzenssache http://www.herzenssache.org http://www.befreiung.at Infos zum neuen Buch von Matthias A. Exl |
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Liebe Sabine,
ich war 2 Tage nicht online, sorry. Ich habe Deine Antwort gelesen, Sabine, und möcht Dir für die Worte danken. Natürlich spielt Verbitterung eine große Rolle, und Enttäuschung und tiefe Traurigkeit. Ich möchte nicht bewusst auf jemand anderen zeigen, das ist vielleicht so etwas wie ein Selbstschutzmechanismus. Ich möchte ja Verändern, zum Positiven, aber in der jetzigen Phase ist das leider nicht umsetzbar. Und deswegen bin ich selbst leider am Ende meiner Kräfte (was keine Entschuldigung sein soll!). Und wir werden alle Zimmer aufräumen, jeder für sich und gemeinsam. Ich liebe und verehre meine Frau zutiefst! Sie ist neben den Kindern der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich verbeuge mich vor Ihrer Art, mit den Dingen umzugehen. Leider ist es derzeit aber aus meinen eigenen Verletzungen heraus so, dass ich selbst nicht fest stehe, und das spricht dann auch aus meinen Worten. Sorry, nochmal. Lieber Peter Josef, natürlich fehlt immer die Sichtweise einer Frau, wenns um eine Frau geht. Zwischen Nina und mir ist es ein konstantes Auf und Ab, nein, sie kennt diese Postings alle nicht (was mir auch ein wenig gut tut, so ist es sozusagen ein kleiner Raum für mich). Ich glaube nicht, dass wir unsere Liebe verloren haben, sondern sie ist unter einer dicken Schicht Problemen und Alltag einfach verschüttet. Und sobald diese Schicht abgetragen ist, werden wir auch unsere Liebe und unser Miteinander wieder leben können. Ich freue mich sehr über die Männerumarmung, da ich so etwas ja gar nicht kenne Herwig Michael
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Herwig Michael Knoll Knoll Unternehmens- & Vermögensberatung Buggl in Bach 8 A-9554 St. Urban michael.knoll@cps.ag |
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Lieber Herwig Michael,
Männerumarmungen sind etwas feines und kräftiges. Wir Männer sind viel zu wenig mit den Gefühlen füreinander da. Hat Nina Gertrud auch so einen Bereich für sich, in dem sie für sich sein kann, in dem sie vollkommen für sich an sich wirken lassen kann? Was kann für Dich ein Weg sein eure verschüttete Liebe wieder zu leben? Diese Deine Achtung und Liebe zu ihr, wie kannst Du ihr da noch mehr geben ohne zu fordern, zu erwarten und zu verletzen auch ohne selbst verletzt zu werden? Wie kannst Du ihr, Dir zu liebe, Deine Liebe zeigen? fühlst Du die Liebe in unserer Umarmung Peter Josef |
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Zitat:
ja, so einen Bereich hat sie. Und ich bemühe mich auch, ihr ausserhalb der Therapiezeiten möglichst viel Raum zu schaffen und zu lassen. Manchmal verletzt es, wie sie diesen Raum beansprucht - und trotzdem bemühe ich mich, ihr diesen zu lassen. Wie wir unsere Liebe wieder leben können? Derzeit ist dies leider unmöglich, aber ich bemühe mich, Kontakt zu halten, auch wenn Nina ihn meistens abblockt. Nähe passiert derzeit in einem Blick, mehr kann (und will?) sie nicht geben - doch auch das ist ok. Selbst wenn sich unsere Finger berühren ist das ja derzeit viel. Aber es wird irgendwann wieder mehr und mehr werden, davon geh ich aus. Die Liebe zeigen? Indem ich die "Bedingungen", die sie stellt, erfülle, ohne zu hinterfragen. Und indem ich mich bemühe, sie in ihrer Krankheit ernst zu nehmen und trotz all der Widrigkeiten zu respektieren. Was manchmal schwer fällt, aber die Liebe machts dann doch mal möglich. Auch ich möchte Dich umarmen, Herwig Michael
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Herwig Michael Knoll Knoll Unternehmens- & Vermögensberatung Buggl in Bach 8 A-9554 St. Urban michael.knoll@cps.ag |
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hallo michael.
hallo peter josef. ich als frau,kann aus meiner sicht nur sagen,trotz aller liebe für den partner. ist es wichtig und richtig dem partner die freiräume zu geben die er -sie- braucht um sich zu erhohlen ,um zu sortieren und wieder klar zu sehen. erwarte nichts, aber sei auf alles gefasst. dies gilt für gesunde und kranke menschen. auch liebe ist nichts selbstverständliches,sondern ein geschenk das aus dem herzen kommt ,und das freiwillig gegeben wird. anspruch darauf,hat da niemand. ![]()
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liebe grüsse.morgaine ![]() das leben ist leicht und freundlich.
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Liebe Morgaine,
danke für Deine Anregungen. Es ist für uns Männer immer hilfreich wenn eine Frau uns auch wieder auf die weibliche Seite aufmerksam macht. Selbst mit all unserer Kraft und Liebe werden wir Männer nie ganz erfühlen können was eben nur eine Frau fühlen kann! Lieber Herwig Michael, der Umgang mit uns in Bezug auf Frauen und besonders zu der Frau, zu der wir uns hingewegen mögen ist mehr als schwierig für uns. Achtsamkeit ist das oberste Gebot von Annehmen und geschehen lassen. Doch da habe ich auch immer wieder meine neuen Erkenntnisse. Wenn ich einer Frau etwas lasse, stell ich mich dann über sie? Sie nimmt sich etwas "heraus", fordert etwas ein und ich nehme es an ohne zu Fragen oder an mir zu zweifeln. Dann sind wir frei! Nina Gertrud braucht Freiraum und sie fordert ihn um zu sich zu finden. Nimmst Du es einfach an ist Deine Liebe und ihre Kraft bei ihr! Ihr lebt eure Liebe, doch, nur eben so, wie es derzeit zwischen euch möglich ist.Da wo Du das Gefühl hast Nina Gertrud blockt ab, da ist doch auch Dein Block. Da wo ihr euch scheinbar wenig versteht, da sind doch die größten Gemeinsamkeiten, die in euren Seelen Heil werden mögen! Da wo Du ihre Bedürfnisse als Bedingungen erlebst ist es doch auch ein deutlicher Hinweis für Dich wo Du Forderungen stellst, die sie unmöglich erfüllen kann! Da steht der zu harte Herwig im Vordergrund und der sanfte Michael ist zum zuschauen verdammt. Die Liebe ist da, doch die Irrtümer eben auch. Der Weg zeigt sich im üben der Liebe in Achtsamkeit zum anderen und zu sich. Der stärkste Helfer ist die Wahrheit und Ehrlichkeit zu sich und besonders zu sich, dem anderen gegenüber. Die Fassaden dürfen fallen und der liebenswerte Kern darf sich sehen lassen! Der Weg der Wahrheit: Schritt 1: Ich nehme meine Wahrheit für mich an, ohne sie zu beschönigen! Schritt 2: Ich teile meine, über ich erkannte, Wahrheit einem Menschen, den ich liebe, mit und bitte ihn um eine Rückmeldung! Schritt 3: Ich teile meine Wahrheit mit einer ganzen Gruppe oder gegenüber einem mir unbekannten Menschen und übe so zu mir selbst zu stehen, mich zu akzeptieren wie ich bin! Schritt 4: Ich erkenne aus meiner Wahrheit heraus die Wahrheit eines anderen Menschen, der meine Wahrheit sehen darf! Schritt 5: Ich teile einem anderen Menschen meine, bei ihm empfundene Wahrheit, in Liebe mit und schaue dabei gleichzeitig auf meine Wahrheit und akzeptiere sie! Schritt 6: Ich übe Schritt 5 in einer Gruppe und beobachte mich selbst sehr aufrichtig dabei, indem ich bei mir bleibe und in der Ich-Form spreche! Schritt 7: Wenn mir die bisherigen Schritte gelingen kann ich meine eigene Liebe zu meiner eigenen Wahrheit spüren und werde weniger verletzlich wenn mir jemand seine, über mich empfunde Wahrheit sagt! Schritt 8: Aus Schritt 7 heraus kann ich in Liebe über jegliche Wahrheit sprechen und sie kommt in Liebe bei allen Menschen an! Schritt 9: Die Liebe ist, und liebt mich in dem ich alle anderen lieben kann! Schritt 10: Das Leben wird in Liebe gelingen! Dir Lieber Herwig Michael und Deiner Familie und allen hier im Forum, Gottes Segen Peter Josef Geändert von Der Seelenfels (26.07.2008 um 08:56 Uhr). |
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Zitat:
ja, wir leben unsere Liebe wie es eben momentan möglich ist. Und ja, ich bemühe mich, Nina möglichst viele Freiräume zu schaffen. Und ich bemühe mich derzeit auch, möglichst nicht zu blocken und sie in Ihrer Entwicklung nicht zu hindern, sondern zu unterstützen. Und wie jeder andere habe auch ich Bedürfnisse, auch wenn ich deren Erfüllung derzeit hintan stelle. Nur muss ich natürlich auch sagen, dass es nicht unbedingt leicht ist. Geschehen lassen, und nur zusehen. Ohne eine Möglichkeit, zu handeln. So wie es aussieht muss ich vor allem Geduld lernen. ![]() Ich freue mich schon sehr auf unsere Begegnung, kannst Du bitte mit mir Kontakt aufnehmen wegen Termin und Koordination. Ansonsten, schönen Urlaub, H.M.
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Herwig Michael Knoll Knoll Unternehmens- & Vermögensberatung Buggl in Bach 8 A-9554 St. Urban michael.knoll@cps.ag |
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Lieber Herwig Nichael,
geschehen lassen ist wahrlich die größte Herausforderung, die uns Menschen begegnet. Die eigene Hilflosigkeit zu akzeptieren, die Hilflosigkeit bei sich und auch bei anderen. Doch was bleibt uns übrig, wenn wir erkennen dass unser Einmischen nur alles erschwert und uns selbst, sowie den, dem wir helfen wollen noch mehr in Schieflage bringt. Da bist Du nun einfach befangen, denn die Gefahr, dass es sich beim anderen ändern soll damit es sich selber auch besser geht ist groß und nur allzu menschlich. Liebt und lebt was gerade möglich ist. Lasst Bewertung, von anderen und besonders auch von sich selbst. So bewegt ihr am meisten, wenn ihr es sich selbst bewegen lässt. Da wo es ein Kampf gegen etwas ist, da ist es beschwerlich. Da wo Du Dich für etwas engagieren kannst, ist es leicht! Und bitte befass Dich auch mit Deinen Freiräumen. Die auch ihren Anspruch haben. Nimmst Du sie in Liebe und auch Dir zu liebe in Anspruch, dann wird es niemand schaden und allen nützen! Und Nina Gertrud kann ihre Freiräume auch in Liebe zu sich selbst einnehmen! Ich habe Dir in der PN meine Ankunft geschrieben und bin sehr gespannt auf unsere Begegnung, auch weil ich dann Nina Gertrud auch begenen darf! Geduldige Grüße in Ruhe und Gelassenheit Peter Josef |
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Zitat:
ja, es ist sehr sehr schwierig, die eigene Hilflosigkeit und Ohnmacht anzunehmen und geschehen zu lassen. Wie gesagt, dass muss ich jetzt offensichtlich lernen. Freiräume? Ich nehme mir bewusst nur solche, in/nach Situationen, in denen mir kurz zuvor der Atem wegblieb. Ansonsten bemühe ich mich, liebevoll und frei von Bewertungen zu bleiben und einfach da zu sein, auch ohne Anspürche. Treffpunkt und besprochener Ablauf in einer PN Liebe Grüße, Herwig Michael
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Herwig Michael Knoll Knoll Unternehmens- & Vermögensberatung Buggl in Bach 8 A-9554 St. Urban michael.knoll@cps.ag |
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Lieber Peter Josef,
liebe Forumianer So viel ist passiert inzwischen, deshalb auch erst jetzt diese Zeilen - lange schon liegt die Begegnung mit dem Seelenfels zurück. Es war einfach unglaublich. Diese Ruhe, Tiefe, Liebe und doch immer an einer Lösung orientiert. Danke, dass ich dies erleben durfte. Es hat sich viel bewegt, seither. Das Rad des Lebens hat sich weitergedreht. Tiefe Trauer, Verzweiflung und Verletztheit, aber auch der zwanghafte Antrieb, gerade jetzt weiter zu machen. Nicht für mich, für unsere Kinder. Dass unser gesamtes Leben auf einer Lüge basieren soll, verletzt mehr, als ich tragen kann Alles Liebe, Herwig Michael
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Herwig Michael Knoll Knoll Unternehmens- & Vermögensberatung Buggl in Bach 8 A-9554 St. Urban michael.knoll@cps.ag |
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hallo lieber michael.
warum sollte euer gesamtes leben ,auf einer lüge basieren???? ich weiss,das menschen sich selbst belügen,weil sie das einfach so sehen wollen,wie sie es gerne hätten.
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liebe grüsse.morgaine ![]() das leben ist leicht und freundlich.
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Lieber Michael, schön, dass du uns Feedback gegeben hast. Ich habe bei vielen deiner Postings das Gefühl, du begibst dich zu sehr in eine Opferrolle. Das tut dir nicht gut und hilft auch deiner Familie nicht. Was Krisen, Meinungsverschiedenheiten, Verletzungen, Trennungen, Missverständnisse etc. betrifft (vor allem in einer Partnerschaft) ist es ein Irrglaube, dass immer nur einer der beiden dran Schuld hat! Die Aufteilung ist immer 50 : 50, auch wenn du jetzt wahrscheinlich meinst, dass das ein Blödsinn ist. Suche stets auch deinen Teil an dem, was passiert ist! Was regt dich auf, was beeinflusst dich, was lässt du zu, wobei gehst du in Resonanz, welche Kindheitserinnerungen kommen in bestimmten Situationen auf... etc. etc. Ein Beispiel: Jeder würde sagen, ein Mann, der seine Ehefrau schlägt oder vergewaltigt, ist schuld an ihrem Leid! Ach ja? Was ist mit der Ehefrau, die es zulässt, dass auf diese Art und Weise mit ihr umgegangen wird - hat sie das Recht, sich in ihrer Opferrolle zu "verkriechen", obwohl sie selbst diejenige ist, die sich auf diese brutale Art und Weise demütigen lässt? Nein, hat sie nicht! Und das entschieden! Ich war früher auch immer diejenige, die sich fürchterlich aufgeregt hat, wenn Menschen oder auch Tieren Gewalt angetan wurde (obwohl ich es bei Tieren auch heute noch etwas anders sehe). Doch ist jeder Mensch dazu imstande (außer er wird in Extremsituationen eingesperrt oder gegen seinen Willen festgehalten), sich aus dieser Situation zu befreien. Natürlich habe ich auch Verständnis für Menschen, die alleine nicht den Mut dazu aufbringen. Aber viele von ihnen lassen sich auch nicht helfen, sondern versinken lieber im Selbstmitleid, anstatt sich jemandem anzuvertrauen oder sich Hilfe zu holen. Bitte versteht mich nicht falsch. Es gibt immer Ausnahmesituationen (siehe z.B. Fall Amstetten). Manchmal lässt das Karma auch nicht zu, dass man sich aus einer gewissen "Leidensperiode" vorzeitig befreit. Matthias sagt immer: "Jeder hat ein Recht auf sein Leid." Und ich persönlich halte es nun auch so und versuche nicht mehr, Menschen zu helfen, die stur ihren Weg gehen und sich nicht helfen lassen wollen. O.k., dann ist der Zeitpunkt eben noch nicht der richtige. Aber ich bin auch nicht dazu bereit, denjenigen dann zu bemitleiden (wir sprechen hier nicht von Mitgefühl!) und ihm recht zu geben, nur damit er weiter auf seinen Irrwegen herumirrt.... lieber teile ich ihm meine Haltung dazu mit und biete meine Hilfe an! Dies gilt auch für dich, lieber Michael! Ich sage das jetzt geradeaus. Ich habe von meinen Lehrern und auch von Seelenfels gelernt, dass einem manchmal auch der "Kopf gewaschen" werden muss, damit man aufwacht! Deshalb sage ich dir: Du hast an eurer derzeitigen Situation mindestens 50 % zu verantworten! (Auch wenn ich euch nicht kennen würde, könnte ich das sagen, weil es zu 99 % so ist). Darüber solltest du dir im Klaren sein. Es ist dir nämlich nicht geholfen, wenn du von deinem gesamten Umfeld nur Mitleid erhältst! Mit Mitleid wird sich nichts ändern. Ändern könnt nur ihr beide etwas: Im Verhältnis 50 : 50! Auch, wenn sich nun vielleicht alles in dir dagegen sträubt und du meine Worte nicht annehmen willst oder kannst, wirst du vielleicht (wenn nicht jetzt, dann vielleicht irgendwann) darüber nachdenken, ob ich dich nicht vielleicht mit der Nase auf etwas stoßen wollte, das sich deinem Blickfeld zu dieser Zeit noch entzogen hat.... Du weißt, unsere Tür ist immer für euch offen! In Liebe für dich und deine Familie Gabi P.S: Die Eigenverantwortung des Individuums von Baba, gepostet von Sabine Geändert von Lotus Heart (27.08.2008 um 10:04 Uhr). |
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Liebe Gabi,
ich habe mit großem Interesse Deinen Beitrag gelesen und will eine Antwort versuchen. Ich stimme Dir bedingungslos zu, dass gerade in Beziehungen immer beide 50/50 als Auslöser (ich möchte hier nicht von Schuld sprechen) Anteil daran haben. Und mit der 1/2 wäre ich ja auch einverstanden - nur bekomme ich immer die ganze Schuld aufgedrückt, was ich denn nicht immer (eben seit Beginn unserer Beziehung) alles verkehrt gemacht habe. Und was nicht alles schlecht und schlimm war. Und die Hälfte meiner Frau besteht darin, dass sie zugelassen hat. Du/Ihr kennst uns zwar auch nur kurz, aber wer bei uns (wie in den meisten Ehen) das Sagen hatte, daran wirst auch Du dich noch erinnern. Und nein, ich erhalte (und will) kein Mitleid, ich erhalte Unverständnis. nach 8 Jahren Ehe, einer (zumindest im Aussen bei allen so wirkenden) harmonischen Beziehung, 4 Kindern (wir haben ja gerade am 5ten gebastelt - und das höre ich von jedem, mit dem ich spreche!) und dann DAS??? Ausdrücklich, kein Mitleid, nur Ungaluben. Ändern, lösen? Ja, stimmt, das geht nur, wenn von beiden Seiten daran gearbeitet wird. Arbeit? Oh, das beschränkt uns ja in der Freiheit. Und etwas ändern? Ich muss das doch nicht, oder? Alles was ich sage und tue ist richtig und stimmig, das fühle ich - ich bin ja so weit entwickelt und sehe überall dahinter(und das sind, wie Du unschwer erkennst, nicht meine Worte) Auch wenn ich mich mit obigem Absatz erneut dem Unverständnis ausstze, oder zynisch bin: Eine Beziehung, Elternschaft, Liebe etc kann auf so einer Basis nicht funktionieren. Und den Menschen darin zu bestärken, dass es nur eine (nämlich seine/ihre) Seite der Medaille gibt ... Alles Liebe, H.M.
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Herwig Michael Knoll Knoll Unternehmens- & Vermögensberatung Buggl in Bach 8 A-9554 St. Urban michael.knoll@cps.ag |
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Zitat:
Lieber Michael, auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole.... Du schreibst zwar, dass du deinen Anteil übernimmst, schiebst aber indirekt die ganze Schuld (und wenn ich Schuld schreibe, dann meine ich Schuld) auf deine Frau! Seinen Teil übernehmen heißt: Ja, auch ich habe Fehler gemacht bzw. mache Fehler. HERZlichst Gabi |
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