+ Antworten
Seite 3 von 3 ErsteErste 1 2 3
Ergebnis 31 bis 36 von 36

Thema: Unendliche Geschichte... Der Tennisspieler

  1. #31
    die Konia
    Inspiriert

    Ausrufezeichen

    Vielleicht könnte man die ganze Geschichte Posten, ich mach bei so etwas gerne mal mit!

    liebe grüße Konia

  2. #32
    Super-Moderator Erfahren Atlantis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Atlantis
    Registriert seit
    30.07.2009
    Ort
    NRW
    Alter
    40
    Beiträge
    1.864

    Standard

    Maria setzte sich abrupt auf. Ihr Bettzeug war zerwühlt, und eine Haarsträhne klebte auf ihrem verschwitzen Gesicht.
    Fahles Mondlicht fiel durch den Spalt des Vorhangs, der sich vom Nachtwind sacht bewegte.
    Ihre Wangen glühten.
    Weiter erwachend blinzelte Maria in die Dunkelheit ihrer Kammer.
    Da war er also wieder gewesen.-
    Die junge Frau versuchte sich zu erinnern, ja, sie hatte schon immer geträumt.
    Und meist hatten die Träume ihr eine Botschaft oder Nachricht gebracht.
    Als Kind hatte sie sich der Mutter anvertraut, aber diese zeigte sich mit jedem weiteren Traum so aufgewühlt, ja fast verängstigt, das Maria ihre Träume bald für sich behielt.
    Maria tastete nach dem Becher mit dem Wasser auf ihrem Nachtisch.
    Ihr Mund war ganz trocken.
    In kleinen Schlucken trank sie nun dankbar. Wie wohl es tat, wie das Wasser durch ihre Kehle rann.
    Sie war noch recht klein gewesen, als sie träumte, das das Flugzeug abstürzt, in dem ihr ältester Bruder auf dem Weg in den Urlaub war.
    Damals war sie weinend aufgewacht. Alles war so realistisch gewesen.
    Die Mutter hatte sie getröstet, und ihr versichert, das es nichts weiter zu bedeuten hätte.
    Maria , obwohl sie erst 5 Jahre alt gewesen war, mochte dies der Mutter nicht glauben, aber die Mutter wollte nichts weiter über diesen Unfug hören.
    Sie waren einfache Leute vom Land, die mit dem Hof, der seit Generationen der Familie gehörte, ihr Leben bestritten.
    Die Nacht war schon damals schnell zu Ende, der Tag lang und arbeitsreich, und die Mutter hatte besseres zu tun, als mit ihrer Jüngsten die kostbaren Stunde des Schlafes , mit dem erzählen von unsinnigen Geschichten zu vergeuden.
    Als dann einige Monate später alles so eintraf, wie sie es geträumt hatte, hatte sich Maria nicht gewundert.
    Schließlich hatte sie es gleich gewußt, das es stimmt.
    Nun, das half dann auch nichts mehr.
    Der Bruder zählte zu den beklagenswerten Opfern.
    Eine heftiger Windbö blähte den Vorhang, und kühle Nachtluft strich über ihre heißen Wangen.
    Versonnen stellte Maria den Becher zurück auf den Nachttisch.
    Ja, sie hatte schon immer geträumt. Keineswegs waren ihre Träume immer eindeutig gewesen, auch brachten sie nicht immer schlechte Nachrichten, aber eine Bedeutung hatten sie immer.
    Was aber nur um alles in der Welt, wollte ihr dieser verwirrende Traum mitteilen?
    Es war nun schon das dritte, oder war es sogar das vierte Mal, das sie von Miguel träumte, von Lea, von Oma Omatov, aber auch von Rußland, dem Kloster...
    Während sich Maria nun an ihrem Bettzeug zu schaffen machte, um es wieder ein wenig zu ordnen, so das es für den hoffentlich bald wieder eintreffenden Schlaf gemütlich war, kreisten ihre Gedanken weiter um diesen Traum.
    Maria war niemals in ihrem 21 jährigen Leben in Rußland, oder gar in Chile gewesen. Auch hatte sie sich niemals für diese Länder, ihre Kultur oder Geschichte interessiert.
    Klöster, so mußte sie sich eingestehen, hatten schon immer eine magische Anziehungskraft auf sie ausgeübt, und sie fühlte stets, wenn es um Klöster ging, ein seltsames Gefühl von " altbekanntem ".
    Der kleine Wecker auf ihrem Nachttisch tickte eifrig vor sich hin.
    Das Licht ds Mondes reichte grad aus, um Maria erkennen zu lassen, das es 3.10 Uhr war.
    In weniger als drei Stunden würde er ihr unmißverständlich mitteilen, das nun die Pflichten riefen.

    Nun einige Frakmente des Traumes konnte sie durchaus dem Alltagsgeschehen zuordnen, so fand zum Beispiel derzeit die Tennisweltmeisteschaft statt.
    Ihr Bruder Andreas hatte zum Geburtstag einen Sprung mit dem Fallschirm geschenkt bekommen, und der Vater, der sich bei der Kirschernte einen Bänderriß eingeheimst hatte, war im Krankenhaus gewesen, um sich kurz behandeln zu lassen.
    Sie hatte ihn begleitet und im Wartezimmer vor der Ambulanz hatte sie eine alte Dame gesehen, sowie einen kleinen Jungen, der auf dem Fußboden saß und mit einem Legoflugzeug spielte, das alles erschien ihr nicht wirklich beachtenswert, aber Miguel, das Kloster ...-

    Seit zwei Jahren hatten sie auf dem Hof einige Fremdenzimmer eingerichtet, und in den Ferien die heute beginnen würden, war immer viel zu tun.
    Noch mehr als sonst.
    In den vergangenen Jahren war es immer schwerer geworden , sich mit der Landwirtschaft allein zu halten, und dann war der Mutter die Idee mit den Fremdenzimmern gekommen.
    Schon im Vorjahr waren sie bis auf das letzte Zimmer ausgebucht gewesen, und auch dieses Jahr war fast alles belegt.
    Heute würden die ersten Gäste anreisen.
    Maria freute sich, denn meist waren es nette Menschen, die das Landleben genossen, und ausspannen wollten, und sie brachten stets Abwechslung.
    Maria hatte sich wieder hingelegt, und bald war sie, über ihre Gedanken hinweg, wieder in das Reich des Schlafes geglitten.
    Der kleine Wecker holte sie, wie erwartet, bald schon wieder aus den Federn, aber Maria war guter Dinge.
    Sie hatte die Zeit bis zum Wecken tief und erholsam und ohne weitere Träume geschlafen, und nun freute sie sich auf die Gäste.
    Die Zimmer mußten nocheinmal durchgelüftet werden.
    Wer würde wohl diesmal zu Gast sein?
    Geschwind kleidete Maria sich an. Am wolkenlosen Himmel schwang sich gerade die Sonne über das Scheunendach.
    Beschwingt lief Maria die Treppen hinunter, huschte untem im Flur hinter die Theke der Rezeption, hinter der die Mutter schon stand und über das große Buch mit den Belegungen schaute.
    Während sie der Mutter einen Kuß auf die Wange drückte, fiel ihr Blick auf die aufgeschlagene Buchseite.
    Erst glaubte Maria ihr Gehirn würde ihr einen Streich spielen, aber auch nachdem sie sich ungläubig über die Augen gewischt hatte , stand es dort ganz deutlich in der Gästeliste für den heutigen Tag : Miguel Rapido - Einzelzimmer - Erste Etage Eckzimmer - acht Tage Aufenthalt ...-
    Maria schwankte leicht.
    " Ist alles in Ordnung mein Kind? "
    Die Mutter sah ihre Tochter prüfend über den Rand ihrer Brille an.
    Maria faßte sich: " Jadoch Mutter, selbstverständlich."
    Sie rang sich ein Lächeln ab und lief die Treppe wieder hoch, " Hab nur was vergessen."
    Wieder in ihrer Kammer ließ sie sich, etwas ausser Atem, auf ihr noch nicht gemachtes Bett fallen.
    In ihrem Kopf drehte es sich ein Wenig. Sie mußte ihre Gedanken ordnen ....-

  3. #33
    Suchend Jodo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Jodo
    Registriert seit
    14.07.2008
    Beiträge
    94

    Standard Tennisspieler, Kloster...

    Wouww, da hat sich ein Talent gemeldet,Liebe Atlantis, bitte weiterschreiben!
    Liebe Grüsse Jodo

  4. #34
    Super-Moderator Erfahren Atlantis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Atlantis
    Registriert seit
    30.07.2009
    Ort
    NRW
    Alter
    40
    Beiträge
    1.864

    Standard

    huhu,

    ja, wieso ich denn nu? Erstmal muß jetzt jemand anderes dran.
    Na hopp, Freiwillige vor. Und bitte nicht drängeln, jeder darf, nix kann schief gehn.
    Ich reih mich dann wieder ein.
    Bin schon gespannt, wie es weitergeht.

    Biggi

  5. #35
    Weise Matthias A. Exl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Matthias A. Exl
    Registriert seit
    19.02.2008
    Ort
    Kärnten
    Beiträge
    3.833
    Blog-Einträge
    13

    Standard Genial

    Liebe Atlantis, genial !!!!!

    So, ich glaube da werden wir alle mal in uns gehen und darüber grübeln wie es weiter geht... gelle Liza/Jodo????

    Umarmung,

    Matthias
    Matthias A. Exl, MBA
    Heilerschule Herzenssache

    Weitere Projekte: | Sabine Exl | Matthias Exl |
    Infos zum Buch "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben"Signiert bestellen (Herzenssache Webshop) oder unsigniert (Amazon) |

  6. #36
    Moderator Weise Lichtblicke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Lichtblicke
    Registriert seit
    08.08.2008
    Ort
    Liebenfels, Kärnten
    Alter
    44
    Beiträge
    2.161
    Blog-Einträge
    1

    Standard

    super Atlantis,

    bin zur Zeit ein wenig sehr und bis zum Abwinken mit mir und meinem Wesen beschäftigt, deshalb kann ich nit versprechen, wann mich die Muse küsst und ich mich mit unserem Tennisspieler auseinandersetzen will.

    aber ich les geeeerne mit , wohin sich die Geschichte schlängelt...

    Liza
    _______________________________________

    Liebe als Gedanke ist Wahrheit
    Liebe als Tat ist Rechtes Handeln
    Liebe als Gefühl ist Friede
    Liebe als Verstehen ist Gewaltlosigkeit oder Friedfertigkeit
    (Sathya Sai Baba)

+ Antworten
Seite 3 von 3 ErsteErste 1 2 3

Ähnliche Themen

  1. Die Geschichte von Sinn des Lebens
    Von Melitta im Forum Geschichten und Parabeln
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 01.10.2009, 08:51
  2. Eine Geschichte
    Von Selma im Forum Geschichten und Parabeln
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.01.2009, 08:35
  3. Die Geschichte über die Lehrerin
    Von Lotus Heart im Forum Geschichten und Parabeln
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 02.09.2008, 18:24
  4. Die Geschichte vom *Es*
    Von Sole im Forum Gedanken zum Tag
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.07.2008, 19:07
  5. Die Geschichte vom Zugvogel
    Von Selma im Forum Himmlischer Humor
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.05.2008, 22:30

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Partnerseiten: | Heilerschule Herzenssache | Befreie dich Selbst! | Reiki Ausbildung | Meditationskurse | Geistheiler Kurse | Mankau Verlag |