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  #16 (permalink)  
Alt 27.06.2008, 04:50
Fragend
 
Registriert seit: 16.04.2008
Beiträge: 201
Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Menschen sind menschlich - ihre Helfer auch!

Lieber Peter Josef,
"Später gibt es weder gut und schlecht..."
Dort, in diesem "später" bin ich noch nicht. Aber um dorthin zu gelangen, dort wo die Liebe keine Abgrenzung mehr braucht, muss ich meinen Weg markieren. Rechts und links von meinem Weg schlage ich einen Pfahl ein, um mich orientieren zu können....
Tue ich das nicht, verirre ich mich und bleibe irgendwo hängen,
wo ich nicht hin will!

Liebe Gabriele, (darf ich Dich noch immer so nennen?)

Wir glauben so gern, dass wir etwas lernen müssen, es tun müsssen. Doch das "später" ist längst da. In dem Moment wo wir uns mit etwas befassen ist es uns schon klar, nur in unserem Bewusstsein möchte es noch ankommen. Menschen die bei mir lernen wollen sage ich:
"Du kannst es niemals lernen, denn es ist alles schon da, nur entdecken, es erkennen brauchst Du es. Alles was ich mache kann jeder andere auch, denn es ist in jedem von uns Menschen, wir haben es nur vergessen! Wie das geht ist für jeden anders. Es gibt viele Wege der Ausbildung und der Erkenntnis, wähle den, der Dir am stimmigsten erscheint. Es gibt nur Lehren und Ausbildungen, gut sind sie alle!"

Dann ist auch die Gefahr dass wir uns erheben, dem so viel Größeren sagen mögen, dass es geschieht weil wir es wollen! Doch habe ich diesen freien Willen in dem Moment noch? Oder ist es doch so, dass ich nur meiner Vorsehung folge und beginne meine Bestimmung zu leben! Ist was ich will, wirklich von Bedeutung?
Die Kontrolle, die Macht über uns selbst ist uns so wichtig, dass wir uns einbilden es beherrschen zu können. Welch ein Irrtum!

Ich setze meine Grenzen aber auch nicht lieblos. Zuerst suche ich immer der Weg der Liebe - wird dieser aber nicht angenommen oder respektiert, dann setze ich meine Grenzen anders.

Den Weg der liebe gehen wir immer und bei Allem, doch auch die Liebe tut manchmal weh. Aus Liebe mein Gegenüber zu schonen macht mich unfrei und bringt ihm wenig Veränderung. Dazu nachher noch mehr!
Liebe tut manchmal sehr weh!

Das klingt nun vielleicht sehr selbstgefällig und hart. Das ist es aber nicht. Ich stoße niemanden vor den Kopf. Es ist auch möglich, "nett" Grenzen zu setzen. Jetzt kommt wieder ein von mir so geliebtes Beispiel :

Wenn ich nicht möchte, dass ich von anderen ausgenutzt werde, dann muss ich ja nicht sagen: "Du kannst mir mal den Buckel runter rutschen, mach es gefälligst alleine!"
Ich kann auch sagen:
"Ich werde das nicht tun, weil ich meine Zeit besser für mich selbst zu nutzen weiß, nicht aber, um dir weh zu tun!"

Mit diesem Satz erhebst Du Dich über ihn, sagst ihm gar, ich bin besser und Du bist zu unbedeutend, als dass ich mich mit Dir beschäftige.
Fühl mal hinein und lass den Satz wirken. Du magst ihn schonen, Du verweigerst ihm den Schmerz und damit Deine Liebe! Da ziehst Du eine Grenze, wo Du auf eine solche verzichten kannst! Da schonst Du Dich auch selbst und verweigerst Dir eine Erfahrung, die zu einer Erkenntnis führen kann!
Wenn wir uns in dem gleich sehen was unser Gegenüber vorzugeben scheint sind wir bei ihm, mit ihm und somit in ihm! Wir sind offen und zugänglich für ihn. Wir sind gleich, niemand ist besser oder schlechter. Du hast etwas zu geben, der andere auch. Jeder Mensch der zu uns kommt gibt uns die Chance etwas geben zu dürfen an dem wir wachsen!

Fortsetzung auf der nächsten Seite!

Geändert von Der Seelenfels (27.06.2008 um 05:13 Uhr).
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  #17 (permalink)  
Alt 27.06.2008, 05:04
Fragend
 
Registriert seit: 16.04.2008
Beiträge: 201
Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Fortsetzung


Es kommt immer auf die Situation drauf an. Manchmal wird es vielleicht auch ein längeres Gespräch brauchen, um Dinge klarzustellen und zu erklären. Und ich denke, Menschen können das auch akzeptieren, dass man sich selbst treu bleiben möchte!

Wirklich, selbst wenn hundert menschen mit dem scheinbaren Thema kommen ist es doch hundertmal anders, und nur ähnlich dem anderen! Menschen kommen zu uns Helfern, weil sie Klärung bedürfen. Klärung in ihrem Herzen und in ihrem Verstand. Die Verwirrung ist, dass Gefühl und Verstand uneins sind. Sich selbst treu bleiben, gelingt, wenn wir es weglassen können, wenn es uns unwichtig ist das Selbst leben zu müssen, sondern es einfach leben, als etwas Selbstverständliches! Dann sind wir ohne Absicht und frei. Sonst sind wir uns selbst verhaftet und sehen den anderen nur teilweise!

Wenn ich jedoch sehe, dass ich jemandem helfen kann und dabei nicht das Gefühl habe, "ausgenutzt" zu werden, dann helfe ich sehr gerne! Und wenn ich etwas gerne tue, dann betrüge ich auch mein Selbst nicht.

Eine der schwersten Übungen für Helfer ist es, es so anzuerkennen wie es ist, es so sein lassen wie es bleiben will. Du kannst sehen und erkennen was diesem Menschen hilft, doch wenn er es unterlässt Dich darum zu bitten, Dir die Erlaubnis verweigert es ihm aufzuzeigen, dann hast Du Dich ruhig zu verhalten denn sonst mischst Du Dich ein und er beginnt sich zu sträuben. Später, wenn Du sicherer bist in Deinem Tun, wirst Du den Weg sehen, wie Du ihm trotzdem helfen kannst. Seine Seele ist immer bereit, nur sein Verstand braucht eine scheinbare List!


Lieber Peter Josef, ich habe eine Frage an dich. Was würdest du tun, wenn ich regelmäßig zu dir kommen würde, um mir Rat zu holen und bei dir meinen "Ballast" abzuladen. Aber eigentlich ändere ich nichts - ich bin gar nicht interessiert daran. Mich interessiert nur mein Selbstmitleid und ich suhle mich in deinem Trost.

Kommt ein Mensch zu Dir und plappert. Er plappert scheinbar immer dasselbe. Damit versucht er sein wirkliches Thema zu meiden vor dem er Angst hat. Angst macht gesprächig und scheinbar läuft immer dasselbe Band. Damit hatte er bisher Erfolg, denn er wird gesehen, er erscheint wichtig weil er von sich reden kann und übersieht unbewusst die Wiederholung.
Was kannst Du tun? - Plappern lassen, ihn sich wahrnehmen lassen! Wenn er endet frag ihn: "Wars das?"
Während seiner Rede gibt es von Dir weder einen Kommentar noch eine Anmerkung. Auch auf ein "hhmm" verzichtest Du. Fühl Dich ein in seine Schwingung, nimm ihn wahr und folge Deinem Gefühl. Frag Dich innerlich: Weshalb bist Du zu mir gekommen, was darf ich mit Deiner Hilfe an mir erkennen?


Wahrscheinlich müsste ich nach einiger Zeit damit rechnen, dass du mich darauf hinweisen wirst und mir nahelegen, dass du keine Lust hast, deine Zeit damit zu verplempern, dir ständig nur mein Gejammer anzuhören, ohne dass ich auch nur annähernd versuche, irgend etwas zu ändern.

Probier Dich aus, wenn wir uns mal begegnen sollten, dann kannst Du es mit Sicherheit fühlen was ich tun würde.

Das ist für mich auch "Grenzen setzen".

Da wo ich eine Grenze setzte schliesse ich jemand aus und mich auch! Dann bin ich getrennt von ihm. Seine Botschaft geht verloren, mein Übungseffekt geht flöten und es stagniert. Veränderung ist so unmöglich und es geht weiter wie bisher!

Wie siehst du das?
Deine Meinung ist mir sehr wichtig.

Nun bleibt mir noch Dir zu danken für Deine Bitte nach meinem Erkannten. Es sind Erkenntnisse, die ich erfahren durfte um sie weiter zugeben. Denn in der Liebe heilt alles, bei anderen und auch bei mir! Nach diesem Text fühle ich mich sehr erfüllt und berührt! Danke dafür, es ist ein schöner Start in den Tag!

Ach ja, kann mir mal jemand genau erklären wie das mit dem "zitieren" geht?

Liebevolle Wünsche

Peter Josef

Geändert von Der Seelenfels (27.06.2008 um 05:26 Uhr).
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  #18 (permalink)  
Alt 27.06.2008, 06:01
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Beiträge: 201
Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Da ist es ja!

Liebe Barbara,

genau aus diesem Gedicht habe ich die Anregung gehabt!

Es ist wie es ist, sagt die Liebe

Am vergangenen Samstag war ich auf dem Weg ins Allgäu. Auf dem Weg hatte ich mir einiges vorgenommen, doch es kam alles ganz anders. Ich kam wieder an einer Kapelle vorbei, die oben auf einem Hügel steht. Als ich im Herbst vorbei gefahren bin war ein Schäfer mit seinen Schafen dort und ich fühlte, da mag ich mal raufwandern. Nun gut am Samstag setzte mein Moped den Blinker und ich wanderte hinauf um mir eine Pause zu gönnen. Kaum hatte ich etwas gegessen und mich hingelegt, kam ein Auto ums andere. Schön angezogene Menschen kamen zur Kapelle und bald darauf ein Brautpaar. Als ich das Paar wahrnahm, war klar, dass ich mit in die Kapelle gehe um der Trauung beizuwohnen. Glaub mir ich habe noch nie zuvor eine Trauung mit so viel Liebe erleben dürfen. Die Natürlichkeit mit der sich diese zwei Menschen begegneten war herzerfüllend. Ich selbst war zehn Jahre Standesbeamter, doch das blieb mir damals versagt, oder wahrscheinlich konnte ich es so nur im Hier und Jetzt fühlen.
Eine der Trauzeuginnen las dann nach der Trauung dieses Gedicht mit ihrer tränenreichen Stimme vor und ich konnte mir diesen Teil gut merken.

"Die Liebe sagt, es ist was es ist!"

Danke nochmal denn ich fand es schade, dass ich das Gedicht nur hören durfte. Nun hab ich es.
Die Wege sind wunderbar und herrlich!

Peter Josef
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  #19 (permalink)  
Alt 27.06.2008, 06:19
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Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Wozu ist das EGO?

Liebe Daya,

ja ja ,diese vermaledeite Ego!

Wozu haben wir das Ego und was bewirkt es?
Das Ego ist der absolute Wille zum Leben und Überleben. Wer kein Ego hat ist kaum lebensfähig. Er wird herumgeschubst, lässt alles mit sich machen, wird benutzt und er hat wenig Selbstwertgefühl!
Wohl dem der egoistisch sein darf, er hat Lust auf das Leben. Nur wieviel Egoismus ist nötig?
Egoistisch erscheinende Menschen sind uns verhasst! Doch was in ihrem Leben veranlasst sie sich so zu verhalten? Was ist ihnen in ihrem Leben wiederfahren, dass sie ständig glauben alles für sich haben zu müssen?

Liebe Dein Ego und es wird stiller in Dir. Die Eifersucht darf sein, sie gibt den Hinweis wo die Angst sitzt und die Sehnsucht nach Leben herkommt!

Ego bitte liebe mich wie ich Dich liebe, dann brauchst Du weniger stark in mir wirken, weil ich Dich in mir erkenne und anerkenne!

Die Eifersucht ist das Gefühl, das mit eifer sucht was Leben sichert.

"Die Liebe"

Auf die Liebe

Peter Josef
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  #20 (permalink)  
Alt 27.06.2008, 07:20
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Standard Vernünftig!

Zitat:
Zitat von daya Beitrag anzeigen
eine grenze wird nmM immer vom ego gezogen. überhaupt finde ich das erkennen* von den ego-aktionen sehr schwer und oft undurchsichtig.

Liebe Daya,
ich finde das Erkennen von Ego-Aktionen gar nicht mehr schwierig - ich weiß für mich selbst immer seeeeeehr genau, wenn mein Ego aus mir spricht! Und es ist auch gut so, dass es spricht! Schlimm wäre es, wenn ich es verdammen würde (siehe Beitrag von Seelenfels). Dann könnte ich nichts daraus lernen. Ein Quäntchen Ego ist auch sehr gesund!

Matthias hat es geschrieben, es hängt von der Motivation dahinter ab, ob das Grenzen setzen aus Liebe oder aus dem Ego heraus kommt.

Wenn ich jemandem Grenzen setze, indem ich sage, bis hierhin und nicht weiter, dann helfe ich auch ihm damit. Schließlich haben wir alle zu lernen, wo unsere Grenzen sind. Das fängt im Kindesalter an. Wenn mich nie jemand darauf aufmerksam macht, dass ich Grenzen überschreite, kann ich Themen nicht bewältigen und irgendwann so weit kommen, dass ich in Liebe handle und das Setzen von Grenzen gar nicht mehr notwendig ist..... das ist das ZIEL! In diese Fall ist dann nur noch Liebe - aber seien wir uns doch ehrlich: Ist auf der Welt von Haus aus nur Liebe? Schön wär's ja....

Kinder brauchen im besonderen Grenzen - ich habe selbst 2 Kinder und ich weiß, dass Kinder sich auf viel harmonischere und liebevollere Weise entwickeln, wenn ihnen von klein auf vernünftige Grenzen gesetzt werden. Ich bin kein Freund von antiautoritärer Erziehung, obwohl sie vermutlich auch gewisse Vorteile hat (?). Doch nehme ich den Kindern mit dieser Art von Erziehung die Möglichkeit, sich in die Gesellschaft zu integrieren und bringe ihnen bei, ihr Ego zu forcieren und durchzusetzen! Wo bleibt dabei die Liebe???

Um zu wachsen, zu lernen, zu reifen braucht es Grenzen - Grenzen, die mit Liebe gesetzt sind!

Die Liebe sagt "Es ist wie es ist."

HERZlichst
Gabi
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  #21 (permalink)  
Alt 28.06.2008, 09:33
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daya befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

vielen dank für eure antworten.

bin einigermassen verwirrt nun ...komme ich ego-bekämpfend und dadurch nicht mehr grenzen setzend , rüber ?

liebe grüße
daya
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  #22 (permalink)  
Alt 29.06.2008, 06:58
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Matthias A. Exl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Matthias A. Exl eine Nachricht über MSN schicken Matthias A. Exl eine Nachricht über Skype™ schicken
Standard

Zitat:
Zitat von daya Beitrag anzeigen
komme ich ego-bekämpfend und dadurch nicht mehr grenzen setzend , rüber ?

liebe grüße
daya
Liebe Daya,

ich habe jetzt deine Postings noch einmal gelesen, also für mich nicht...

Beim Arbeiten am Ego helfen die Zwillingseigenschaften sehr gut, da Sie schön gegenüber gestellt sind. Elisabeth Haich hat diese in "Einweihung" kurz beschrieben und in meinem Buch sind diese ausführlich behandelt.

von Herzen alles Liebe,

Matthias
__________________
Matthias A. Exl, MBA
Heilerschule Herzenssache
http://www.herzenssache.org
http://www.befreiung.at Infos zum neuen Buch von Matthias A. Exl
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  #23 (permalink)  
Alt 29.06.2008, 16:34
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Standard Aber nein!

Zitat:
Zitat von daya Beitrag anzeigen
vielen dank für eure antworten.

bin einigermassen verwirrt nun ...komme ich ego-bekämpfend und dadurch nicht mehr grenzen setzend , rüber ?

liebe grüße
daya

Liebe Daya,
aber nein! Wie kommst du darauf?
"Es ist wie es ist" sagt die Liebe

HERZlichst
Gabi
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  #24 (permalink)  
Alt 29.06.2008, 17:08
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Standard Vieles.....

Zitat:
Zitat von Der Seelenfels Beitrag anzeigen
Ach ja, kann mir mal jemand genau erklären wie das mit dem "zitieren" geht?

Lieber Peter Josef,
ja klar. Ist ganz einfach.
In jedem Beitrag siehst du rechts unten vier Buttons:
Ändern, Zitieren, Beitrag zum Zitieren auswählen und Direkt antworten.

Wenn du aus jenem Beitrag, den du gerade liest, etwas zitieren möchtest, dann klick einfach auf "Zitieren" und es macht sich ein neues Fenster auf (wie beim Antworten), nur dass dort der Text drin steht, den du zitieren möchtest. Er beginnt immer mit [quote + thread] und endet mit [/quote].
Innerhalb dieses Zitats kannst du auch Passagen löschen.
Darunter schreibst du einfach deinen eigenen Text dazu.

Wenn du bereits auf "Antworten" gegangen bist und aus einem oder mehreren anderen Beiträgen etwas zitieren möchtest, dann kannst du direkt oben in der Nachricht, wo sich die Icons für die Bearbeitung befinden auf das Viertletzte "Zitat einfügen" klicken und dann zwischen den beiden quote-Zeichen einen Text hineinkopieren.

So, das war's einmal dazu. Solltest du noch Fragen haben, kannst du jederzeit gerne fragen (auch über Private Nachrichten).

Nun zu deinem Beitrag vorher, auf den ich noch nicht geantwortet habe, weil wir unterwegs waren und ich dazwischen nicht genügend Zeit hatte.

Du bist anscheinend davon ausgegangen, dass ich in meinem Text als "Helfer" oder "Heiler" Grenzen setzen möchte.
Das war allerdings nicht der Fall. Ich habe von ganz "privaten" Dingen gesprochen.
Wenn ich sagte, "mich ausnutzen lassen", dann meinte ich es nicht von Menschen, die bei mir Hilfe suchen und zu einem Reiki-Termin zu mir kommen! Nein, um Gottes Willen!
Es ging um ganz persönliche Dinge, wie z.B. Vereinstätigkeiten oder "Dienste" für Freunde, Bekannte udgl.
Ich bin bzw. WAR immer diejenige, zu der alle gelaufen kamen, wenn sie einen Text, ein Gedicht, eine Rede, ein Schriftstück oder ein Protokoll brauchten - weil "die liebe Gabi ist ja die einzige (ganz bestimmt), die das machen kann" - und ich habe das auch noch geglaubt!
Das hatte viel oder NUR mit meinem mangelnden Selbstwert zu tun. Denn leider definierte sich mein Selbst bis vor kurzem ausschließlich über das Außen und brauchte den "Schulterklopfer", um sich gut zu fühlen! Das gehört nun der Vergangenheit an - und das verdanke ich Matthias, bei dem ich zu diesem Thema eine Hypnostherapie machen durfte!

Ich verstehe jetzt natürlich auch deine Bedenken hinsichtlich dem Grenzen setzen, wenn es um Menschen geht, die zu mir als Hilfesuchende kommen. Das ist ja eine ganz andere Ausgangssituation!

Aber bis dato hatte ich noch seeeehr viel mit mir selbst zu "kämpfen" bzw. zu arbeiten und in meinem Beitrag über das "Grenzen setzen" habe ich die Erfahrungen widergegeben, die ich in letzter Zeit, wo mein Selbst zurück an seinen richtigen Platz gefunden hat, gemacht habe.
Das ging ausschließlich mit Grenzen setzen: Ich musste lernen, NEIN zu sagen, wenn ich NEIN meinte.
Ich hatte einige "Prüfungen" zu bewältigen, die ich auch meiner Meinung nach super gemeistert habe.
Und vor allem - und das ist das wichtigste - habe ich niemandem vor den Kopf gestoßen, niemand ist beleidigt und alle haben es verstanden, dass ich meinem Selbst treu bleiben möchte, indem ich zu gewissen Dingen, die mir wichtig waren, sie zu klären, NEIN gesagt habe - aber eben mit Gefühl und so, dass mein (privates!) Gegenüber die Hintergründe verstehen konnte!

Es ist halt so, dass ich ja nicht wie du bereits eine eigene "Praxis" habe, wo ich Leute entgeltlich behandle.

Zitat:
Da wo ich eine Grenze setzte schliesse ich jemand aus und mich auch! Dann bin ich getrennt von ihm. Seine Botschaft geht verloren, mein Übungseffekt geht flöten und es stagniert. Veränderung ist so unmöglich und es geht weiter wie bisher!
Da hast du vollkommen recht (ich weiß, darum geht's nicht - ich empfinde es aber so ), wenn es dabei um Menschen geht, die meine Hilfe brauchen.
Es kommen natürlich Menschen zu mir, die Hilfe brauchen, aber es sind zumeist Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, die ich unentgeltlich behandle.
Die Themen spiegeln - noch - zumeist meine eigenen wider (die ich entweder bereits gelöst habe oder mitten drin bin) und ich bin dankbar dafür, bei jeder der Sitzungen mitzulernen!

Zitat:
Wenn ich jedoch sehe, dass ich jemandem helfen kann und dabei nicht das Gefühl habe, "ausgenutzt" zu werden, dann helfe ich sehr gerne! Und wenn ich etwas gerne tue, dann betrüge ich auch mein Selbst nicht.
Das "Helfen" in diesem Satz von mir war nicht als Hilfe als Therapeut gemeint, sondern als Entgegenkommen für jemanden, der z.B. eine Idee für eine Geburtstagsfeier oder eine Hochzeit etc. braucht (wofür die liebe Gabi auch immer gut war ) oder eben für Dinge, die ich oben schon erwähnt habe.
Es ging dabei darum, dass ich ja nicht immer NEIN sagen muss, sondern nur dann, wenn ich etwas nicht gern tue.

Aber ich denke, du weißt jetzt, was ich meine!
Ich stehe noch ziemlich am Anfang, ich hoffe aber - nein Blödsinn ich bin überzeugt - dass ich einmal eine so gute "Anlaufstelle" für Hilfesuchende sein werde wie du es bist oder auch meine beiden Lehrer es sind!

Vielen Dank euch allen hier im Forum dafür, dass ich mit eurer Hilfe wachsen und lernen darf!

HERZlichst
Gabi
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  #25 (permalink)  
Alt 01.07.2008, 17:41
Benutzerbild von Sole
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Beiträge: 32
Sole befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Zitat:
Zitat von jamila Beitrag anzeigen
Ihr Lieben wie geht Ihr damit um, wenn Menschen Euch verletzten. Eure Grenzen nicht wahren, die Dinge ins Gegenteil verkehren und Euch erpressen? Ich weiss, eines der Mittel ist "Grenzen ziehen"...was aber, wenn die Menschen einem wichtig sind. Lg Jamila
Hi,
früher konnte ich garnicht damit umgehen, habe mich in mein Schneckehaus verkrochen und gelitten und versucht den Schmerz nicht mehr zu fühlen.
Heute leide ich auch noch wenn so etwas passiert aber ich gehe ganz in den Schmerz rein und spüre was schmerzt und warum.
Meistens erkenne ich die Ursache des Schmerzes bei mir, z.B. durch falsche Vorstellungen die ich hatte und oder ich einfach erwartet habe das der Andere doch anerkennt wie lieb ich doch bin und es einfach nicht getan hat.
Naja dadurch wurde ich dann auch vom liebsein befreit und übe nun einfach nur zu sein, ich übe immer noch .
Mit dem abgrenzen funktioniert das nicht so gut, das kann ich nur bei für mich unwichtigen Menschen oder Dingen, aber ich kann immer mehr Andere so lassen wie sie sind und sie ihre Erfahrungen machen lassen, dadurch bin ich dann in der Lage mein Leben für mich selbst zu gestalten.
In Liebe
Sole
__________________
Frieden wird in die Herzen der Menschen kommen,
wenn sie ihre Einheit
mit dem Universum erkennen.

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  #26 (permalink)  
Alt 01.07.2008, 22:19
Benutzerbild von Weiße Taube
Fragend
 
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Weiße Taube befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Weiße Taube eine Nachricht über ICQ schicken
Standard kenn ich

Hallo!

Auch ich habe und muss immer wieder Verletzungen erleiden. Du musst versuchen daran zu wachsen. Es ist wieder einmal so das es leichter klingt als es ist aber wenn du einmal oder zweimal daran gewachsen bist, wachst du an jeder nächsten Veletzung. Ich kann dir nicht sagen wie man genau dran wächst, denn das muss jeder für sich herausfinden wie man's macht. Doch du kannst ja einfach mal sagen wo der Schuh drückt, oder das ganze für dich selbst übergehen. Das ist nicht ganz einfach, aber desto mehr du an die Wunde denkst desto größer und tiefer wird sie. Ich selbst habe in einer Klasse mit 23 Buben und nur mit (mit mir) 2 Mädels ausgehalten. Ich war das Feindbild der Klasse schlecht hin, gut in der Schule, Selbstbewusstsein, war bei den Lehrern als braves und verlässliches Mädchen bekannt, also mehr brauch ich auch nicht sagen. Ich wurde wegen meinen Krankheiten ,wegen meinem auftreten, wegen meiner Art verspottet. Doch in der ersten Zeit (eineinhalb Jahre) hat mich jedes blöde Komentar zerstört. Bei mir war es so das ich es eine Zeit lange aushilt und dann wenn der Pegel voll war wegrannte. Ich hatte eine Person die mich immer wieder auffing, festhielt und mir Mut machte.(wenn der jenige das liest DANKE noch einmal) Das hat mir aber wiederum Kummer besorgt , weil mich das verbunden hat und ich es ihm nicht sagen konnte. Da half nur das ich es ihm sagte, und genau deswegen verstehe ich mich jetzt mit ihm super. Doch beim Fall mit der Klasse half nur, ertragen und daran wachsen und auf keinen fall die wunde zeigen. Es gibt hier im Forum irgendwo einen Spruch über zwei Mönche veilecht hilft der dir weiter. Zeig ihm das er dich verletzt oder schluck es und wachse daran, und du bist dann gewachsen wenn du es komplet vergessen hast. Viel Glück und Kraft für deinen Kampf. Hoffe ich konnte dir helfen


viel Kraft schickt dir deine
Weiße Taube
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  #27 (permalink)  
Alt 02.07.2008, 11:35
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Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Liebe Gabriele,

danke für den Tipp, auch Dir Matthias, mal sehn ob ichs nun packe!

Zitat:
Zitat von gabi_m Beitrag anzeigen
Das "Helfen" in diesem Satz von mir war nicht als Hilfe als Therapeut gemeint......!
Gabriele, wenn wir vom Göttlichen in den Dienst genommen werden gibt es weder privat noch geschäftlich. Dann geht es um Menschen und wir leben was wir sind. Ab da sind wir 24 Stunden am Tag in Bereitschaft und sind jederzeit in der Lage mit anderen Menschen zu sein. Es ist unwesentlich ob wir dafür einen Ausgleich in Form von Geld erhalten oder auf vielen anderen Wegen. Der Ausgelich erfolgt, so oder so. Auch ich erhalte nur teilweise Geld für mein Wirken, viele Menschen haben zu wenig und da krieg ich es anders, manchmal von ganz wo anders her!
Wann immer ein Mensch zu uns kommt hat er etwas für uns im Gepäck. Etwas an dem wir reifen und wachsen dürfen. Da kann schon das der Ausgleich sein und es ist die Vorbereitung auf noch Größeres!

Irgendwann gibt es weder "muß" noch "kämpfen"! Auch für Dich Weiße Taube und alle anderen! Es ist ein einfügen in den Dienst an mir und allen anderen!

Das Göttliche wirkt anders als dass unser Verstand es greifen kann!

Peter Josef

Geändert von Der Seelenfels (02.07.2008 um 11:47 Uhr).
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  #28 (permalink)  
Alt 02.07.2008, 11:45
Fragend
 
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Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von Sole Beitrag anzeigen
.................das kann ich nur bei für mich unwichtigen Menschen.................
Liebe Sole,

es gibt nur wichtige Menschen, denn besonders die mir unwichtig erscheinenden haben mir deutliche Botschaften, auf die ich mich zu schauen weigere. Liebe ist für alle, zu allen und von allen. Es liegt immer an mir ob ich bereit bin die Liebe hinter jedem zu sehen, besonders die, die für mich ist!

Diese unwichtigen menschen bedürfen besonders meiner Liebe, denn zu wenige schauen auf sie. Sie werden ausgegrenzt, verstossen, sind unwert dazu zu gehören. Was ist schlimmes an ihnen, dass ich mich ihnen verweigere, ihnen gar meine Achtung entziehe. Doch damit entziehe auch ich mich ihnen und ihren Botschaften.

Immer wieder stimmt es mich traurig wenn Menschen bewertet werden, beurteilt und verurteilt.
Was fehlt Dir? Wo ist Deine Sehnsucht? Was darf ich Dir schenken?

Liebevoll

Peter Josef
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  #29 (permalink)  
Alt 02.07.2008, 11:50
Fragend
 
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Der Seelenfels befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Zitat:
Zitat von daya Beitrag anzeigen
vielen dank für eure antworten.

bin einigermassen verwirrt nun ...komme ich ego-bekämpfend und dadurch nicht mehr grenzen setzend , rüber ?

liebe grüße
daya
Liebe Daya,

Verwirrung ist ein Zeichen für Veränderung. Es ist unwichtig wie Du rüberkommst, wichtig ist wie Du Dich fühlst, was Du wahrnimmst. Lass den Kampf, vergiss das Muss. Lebe und Liebe Dich. Alles weitere kommt!

Peter Josef
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  #30 (permalink)  
Alt 02.07.2008, 18:44
Benutzerbild von Lotus Heart
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Lotus Heart befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Göttlicher Dienst

Zitat:
Zitat von Der Seelenfels Beitrag anzeigen
Gabriele, wenn wir vom Göttlichen in den Dienst genommen werden gibt es weder privat noch geschäftlich. Dann geht es um Menschen und wir leben was wir sind. Ab da sind wir 24 Stunden am Tag in Bereitschaft und sind jederzeit in der Lage mit anderen Menschen zu sein.

Lieber Peter Josef,
"Wenn wir vom Göttlichen in den Dienst genommen werden"
Gerne trete ich in den Dienst des Göttlichen und ich (resp. wir) sind auch schon dabei, VIELES in unserem Leben dahingehend umzustellen. Aber nix geht von heute auf morgen.... leider .

Wenn ich 24 Stunden am Tag in Bereitschaft sein soll, dann muss ich mich aber auch von jenen ungeliebten Dingen "freimachen", die mich bis dato "angehängt" haben und mich für andere haben tun lassen, was mein Selbst nicht wollte, dass ich tue.... ich hoffe, du verstehst.
Das sind diese (unwichtigen) Dinge, für die ich mich habe "benutzen" lassen, anstatt wesentlicheren göttlichen Diensten nachzukommen.
Ich sehe es nicht als göttlichen Dienst, wenn ich für Menschen arbeite, die selbst gewisse Dinge nicht machen wollen oder manchmal auch zu faul dazu sind. Deligieren ist ja stets einfacher.....
Und diesen Dingen trete ich nun entgegen, wie oben beschrieben.
Ich werde es auch weiter tun .

Es geht mir dadurch selbst viel besser, es ist leicht und befreiend. Ich habe viel mehr Zeit, mich dem göttlichen Dienst zu widmen - und das zählt!
Ich hätte noch vor einem halben Jahr absolut keine Zeit gehabt, um mehr als 400 Beiträge innerhalb von guten 4 Monaten in einem Forum zu schreiben! Da hätte ich die halben Nächte am PC sitzen müssen und du kannst mir glauben, ich bin mir so schon selbst entgegen gekommen ...

Dieser "Veränderungsprozess", der bei uns derzeit von statten geht, ist enorm - und es ist gut so!

HERZlichst
Gabi
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