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"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (Lev. 19,18)
"Wenn ihr nicht für das Wohlergehen eurer Gemeinden um euch herum beten könnt, in denen Gott lebt, wie wird es dann für euch möglich sein den unsichtbaren Gott anzubeten? Das erste was ihr machen müsst ist, nach dem Wohlergehen der Gemeinde um euch herum zu streben. Wenn dem Einzelne der Glaube, dass er anderen dient, vorgetäuscht wird, dann wird ihm Kummer und Leid sicher sein, denn es gibt überhaupt keinen ‚Anderen’ - alle sind ‚Eins’. Der Kummer des Einen ist der Kummer aller. Der grundlegende Makel ist die Ignoranz des Menschen. Wäre er doch nur weise, dann würde er wissen, dass jeder Einzelne eine Welle auf dem Ozean des Selbst sind." - Baba Für mich ein sehr wichtiger Gedanke, welcher der "Scheinheiligkeit" entgegenwirkt. Für mich ist gelebte Spiritualität, wenn ich meinem Umfeld ehrliche positive Gefühle entgegenbringen kann. Nicht "scheinbar" in Licht und Liebe helfe ich dir, nein, "wahrhaftig" Dinge zu tun, die dem Nächsten dienen. Auch wenn ich selbst dadurch vielleicht Nachteile habe. Eine sehr schwierige, doch hohe Geisteshaltung. In diesem Sinne kann auch ein "Nein" und ein sich Widersetzen ein Dienst am Nächsten sein. Für mich bedeutet "Licht und Liebe" nicht immer "konform" zu gehen, sondern auch manchmal den steinigen Weg des "Nein Sagens" zu gehen - wenn Unrecht geschieht. von Herzen alles Liebe, Matthias
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Matthias A. Exl, MBA Heilerschule Herzenssache http://www.herzenssache.org http://www.befreiung.at Infos zum neuen Buch von Matthias A. Exl "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben" signiert bestellen (bei Herzenssache). "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben" versandkostenfrei bestellen (bei Amazon) Geändert von Sabine I. Exl (25.03.2008 um 13:30 Uhr). |
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Zitat:
Liebe Elisabeth, ich kenne das Gefühl von früher, da bin ich ständig mit schlechtem Gewissen herumgelaufen, wenn ich mal gewertet, mich geärgert oder schlechtes gedacht habe, weil ich doch "gut" und spirituell sein wollte, und da hat man solche Gedanken doch nicht...... Hmm, heute passiert es mir nur noch ganz selten, aber es passiert, denn ich bin doch hier um zu lernen und noch lange nicht erleuchtet. Und ich fühle mich nicht mehr schuldig deshalb, es zeigt mir woran ich noch arbeiten darf, aber auch dass ich eben ein Mensch bin. Ich habe gelernt mich so anzunehmen wie ich bin und auch meine noch vorhandenen Schwächen zu akzeptieren, statt abzulehnen oder gar zu verleugnen. Ich versuche jeden Menschen mit Liebe und Achtung entgegen zu treten, aber ich bin nicht perfekt, und manchmal schaffe ich es (aus welchen Gründen auch immer) noch nicht. Okay, dann gelingt es mir das nächste Mal, und das übernächste Mal und immer öfter..... ![]() alles liebe Andrea |
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Liebe Elisabeth!
Ich habe zwar, Dank Sabine und Matthias, vor zwei Wochen einen "Riesenhüpfer" in Richtung - Ausgeglichenheit machen dürfen, trotzdem wandern meine Gedanken sehr oft noch in die falsche Richtung. Ich entschuldige mich dann ganz schnell, aber gedacht ist halt gedacht. Und es ist nicht richtig. Aber trotzdem denke ich mir dann, wenn ich alles richtig machen würde, dann hätte ich schon Flügel (und im Moment sehe ich noch keinen Ansatz dazu). Liebe Grüße Silvia |
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Zitat:
so schön gesagt. Ich kann dir nur zustimmen. Wenn ich mich selbst "verurteile" oder als "schlecht" tituliere ist dies nur eine Lieblosigkeit mir selbst gegenüber. Die tatsächlich zu bearbeitenden Themen werden dann zu Schattenthemen in das Unterbewusstsein verdrängt und wirken dann eben unbewusst. Wir raten jedem, sich selbst hinterfragend und beobachtend aber niemals lieblos zu sein. Wir alle machen Fehler, wenn jemand der Überheblichkeit anheim gefallen ist und schon perfekt zu sein glaubt ("Ich hab schon alles aufgearbeitet") ist diese Einstellung ja das Thema an sich ... Ich überprüfe dies selber jeden Sommer. Hinaus zum Teich: bisher bin ich noch nicht über das Wasser gegangen. Offensichtlich gibt es noch etwas zu tun... (Achtung Humor )...Zitat:
- das tut doch der Seele gut.vielen lieben Dank für die schönen Gedanken Andrea, von Herzen alles Liebe, Matthias
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zu diesem Thema von Baba:
"Trachte nicht danach, das Schlechte in anderen zu entdecken oder zu besprechen, denn der Versuch wird Deinen eigenen Geist beschmutzen. Wenn Du mit der Suche nach Fehlern und Schwächen anderer beschäftigt bist, ebnest Du den Weg, diese Fehler und Schwächen in Dir selbst zu entwickeln. Sei in dem Guten anderer zu Hause, und es wird sich zum rechten Zeitpunkt als eine Bereicherung für Dich erweisen. Die in Dir verborgene Güte (Freundlichkeit, Tugendhaftigkeit) wird so ermutigt werden zu wachsen und zu blühen. Jeder Gedanke hinterläßt einen Eindruck im Geist. Vorstellungen, die den spirituellen Neigungen entgegengesetzt sind, die die Liebe eingrenzen, die Ärger oder Gier hervorrufen oder die Ekel auslösen, müssen ausgeschaltet werden. Dies ist eine unbedingt erforderliche Disziplin." von Herzen alles Liebe, Matthias
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Zitat:
Lieber Matthias! Folgende Baba Karte habe ich heute gezogen: ![]() Kritisiert nicht andere, indem ihr auf ihre Fehler deutet. Wenn ihr euch genau prüft, werdet ihr feststellen, das die Fehler, die ihr in anderen seht, in euch selber liegen. Wenn ihr euch korrigiert, wird auch die Welt gut. Liebe Grüße und einen schönen Tag (incl. Drücker) vom Schmetterling |
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Zweimal das Thema an einem Tag...
Danke Baba, Matthias
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Zitat:
Liebe Lissi, natürlich geht es uns allen noch so.... hin und wieder - manchen öfter (so wie mir ), manchen weniger oft, so wie dir ).In dieser Situation stelle ich mir immer den guten Engel auf der einen Schulter und das kleine Teufelchen auf der anderen vor, die mir jeweils Gedanken ins Ohr flüstern. Und wenn ich mich dabei ertappe, wieder einmal auf den kleinen roten Kerl zu hören, dann putze ich ihn einfach ab von meiner Schulter! Ich bedanke mich und streichle dann mein kleines Engelchen, dafür dass es noch rechtzeitig eingegriffen und mir die Augen geöffnet hat! So bleibt der linke Schulterplatz, wo sich früher das kleine freche Kerlchen aufgehalten hat, immer öfter leer! Und wenn er leer bleibt, dann brauche ich auch gar keine neuen Schuheinlagen mehr bei euch zu holen, weil ich diese "Last" nicht mehr tragen muss und aufrecht und ungeknickt gehen kann! ![]() (Das Engelchen darf natürlich bleiben, das ist ja gaaaaaaaaaaaanz leicht! )HERZlichst Gabi |
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Wieder passend zu diesem Thread und auch, wieso ich niemanden verurteilen kann, denn eigentlich verurteile ich mich selbst:
"Worte können Stärke verleihen (Kraft übertragen); sie können sie auslaugen; Worte können Freunde gewinnen; sie können sie in Feinde verwandeln; Worte können den Einzelnen heben oder verunglimpfen. Man muss lernen, es sich zur Gewohnheit zu machen, die eigenen Worte angenehm, sanft und liebenswürdig zu wählen. Eine Person wird nach ihren Worten beurteilt. Bevor Ihr auf die Fehler anderer aufmerksam macht, prüft Euch selbst und versichert Euch, dass ihr frei seid von Fehlern. Aber das Wunder ist, dass Ihr Fehler in anderen nur entdeckt, wenn Ihr Fehler in Euch habt. Wenn Ihr Euch einmal von Fehlern befreit habt, wird alles rein und gut. Das ist der Zauber (die Magie) der Göttlichen Liebe." von Herzen alles Liebe, Matthias
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... ist es noch ein langer Weg zur Erleuchtung!
![]() Erst gestern habe ich mich dabei ertappt, dass ich eine Aussage eines Menschen ziemlich "verurteilenswert" gefunden habe.... Was sie natürlich nicht war, aber mein absolutes Unverständnis hervorgerufen hat! Nach längerem Überlegen sind mir auch die Zusammenhänge klar geworden. Der Mann hat davon gesprochen, dass ihm sein Sohn (5) sooooo ans Herz gewachsen sei und bei seiner Tochter (3) - naja - käme das nun auch so schön langsam, aber den Sohn habe er "geklont", weil er gleich aussehe und auch so (super) sei wie er selbst! Er selbst hat einen geistig behinderten Bruder und wurde seitens seiner Mutter sichtlich immer bevorzugt. Der Bruder ist eine "lästige" Nebenerscheinung, die halt passiert ist.... Auch die 3jährige Tochter ist "passiert" - in dem Sinn, dass sie nicht geplant war.... So schließt sich der Kreis und mein Verstand kann sich wieder dazuschalten ! Und so ist auch die Neutralität zu der Aussage wieder da. Aber im ersten Moment war ich echt geschockt darüber ....Muss ich deshalb selbst ein Thema damit haben? HERZlichst Gabi |
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Liebe Gabi,
nicht unbedingt... Der Unterschied ist einfach: wenn der Mann zu dir zu einer Behandlung kommen würde, weil er Hilfe sucht, kannst du Ihm dein Herz öffnen? Wenn ja, kein Thema auf deiner Seite. Wenn nein, weil ein Verurteilen da ist, was er tut, dann ist es ein Thema. Immer wieder passieren Dinge, die einen den Kopf schütteln lassen, doch man schüttelt nur sehr kurz, da ich ja eben niemals den ersten Stein werfen kann. Was hier hilft ist der Satz: "Er hat es noch nicht besser gewusst"... und wie oft habe ich selber "es noch nicht besser gewusst". Im Nachhinein ist man immer "schlauer"... Deswegen daran arbeiten das Urteil loszulassen und vergebend wirken. Es ist wie Baba sagt: "Aber das Wunder ist, dass Ihr Fehler in anderen nur entdeckt, wenn Ihr Fehler in Euch habt." von Herzen alles Liebe, Matthias
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Lieber Matthias,
ja, du hast recht. Ich würde es mir sogar sehr für die Familie wünschen, dass sie für eine Reiki-Behandlung offen wären! Aber würde ich sie darauf ansprechen, wäre ich bestimmt als "unzurechnungsfähig" abgestempelt. Du solltest die verdrehten Augen sehen, wenn ich nur annähernd etwas "Spirituelles" erwähne..... Aber du sagst es eh: Sie wissen es nicht besser und können auch die "großen Zusammenhänge" nicht verstehen, weil sich in ihrem grundsätzlichen Denken alles um Geld, Einfluss und Ansehen dreht.... Doch das Lernen wird oder muss noch kommen.. HERZlichst Gabi |
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Sehr interessanter Thought of the Day von Baba...
Wieso das Lesen von Büchern nicht ausreicht, Warum es wichtig ist "Liebe" zu entwickeln.... "Trotz Ewigkeiten an Entwicklung und erheblichem / beträchtlichem Fortschritt in wissenschaftlichen Erkenntnissen, ist der Mensch nicht in der Lage, bedeutsamen Fortschritt hin zum GÖTTLICHEN zu machen, aufgrund des Mangels an eifrigem Bemühen in spiritueller* Linie. Ohne spirituelle Gewohnheit / Übung / Praxis haben das Lesen von religiösen Büchern und das Hören spiritueller Vorträge keinen Wert. Das Studieren der Upanishaden** und Heiligen Schriften / Lehrbücher (Shástras) und das Rezitieren / Deklamieren / Aufsagen der GÖTTLICHEN NAMEN sind vielleicht in sich gute Handlungen, aber, wenn darin keine Liebe mitschwingt / sie nicht aus Liebe vollzogen werden, die die Grundlage aller spirituellen Übung (Sádhana) ist, sind sie von keinem Nutzen. Liebe verstärkt / untermauert die eigenen körperlichen, geistigen und spirituellen Energien. Andächtige / fromme Handlungen / Taten / Werke ohne Liebe sind vergeblich." - Baba
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Matthias A. Exl, MBA Heilerschule Herzenssache http://www.herzenssache.org http://www.befreiung.at Infos zum neuen Buch von Matthias A. Exl "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben" signiert bestellen (bei Herzenssache). "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben" versandkostenfrei bestellen (bei Amazon) |
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