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| Gedanken zum Tag Schreibt hier eure Gedanken zu genau diesem Tag auf. Postet Zitate von Bedeutung etc. Alles was unser Herz erfreut. |
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Liebe Gabi,
ich muss ganz ehrlich sagen, auch Sabine und ich haben gestern darüber gesprochen. Gefühlsmäßig empfindet man natürlich für die "Opfer", keine Frage. Doch ist es genau wie du schreibst, man kennt die Ursache/Wirkung Zusammenhänge nicht und kann daher niemals ein Urteil sprechen... Frei nach Jesus Christus, wer frei von Sünde ist werfe den ersten Stein. Ich bin es nicht. Viel ist dort geschehen. Viel Leid ist geschehen. Von der Reinkarnationssichtweise her ist die karmische Verstrickung sicherlich ganz gewaltig. Da wir aber diese Verstrickungen eben nicht wissen und uns auf das jetzt geschehene konzentrieren urteilt man oft vorschnell. Baba hat hier Phyllis Krystal zahlreiche Beispiele erzählt von solchen Schicksalen, und ihr aber auch die letzte Inkarnation gezeigt. Da wir dieses Wissen eben nicht haben bleibt uns nur das Vertrauen, dass nämlich alles seinen Hintergrund hat. von Herzen alles Liebe, Matthias
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Matthias A. Exl, MBA Heilerschule Herzenssache http://www.herzenssache.org http://www.befreiung.at Infos zum neuen Buch von Matthias A. Exl "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben" signiert bestellen (bei Herzenssache). "Befreie dich selbst! Über die Kunst wahrhaftig zu leben" versandkostenfrei bestellen (bei Amazon) |
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Lieber Matthias,
danke für deine Stellungnahme (auch dir, liebe Ines). Ich hatte nach dem Abschicken fast ein bisschen "Bammel", was da alles kommen wird (kann ja auch noch... ![]() ).Ich habe zwar die Beispiele von Phyllis Krystal nicht gelesen, aber den Band von Stepski-Doliwa "Sai Baba spricht über Gott und die Welt". Dort sind ebenfalls solche Beispiele in spannende Geschichten gefasst. Die Lektüre ist nur jedem zu empfehlen, der mit Gott aufgrund von (vermeintlich) ungerechten Schicksalsschlägen hadert.... Der Satz "DEIN WILLE GESCHEHE" bekommt danach eine ganz andere Bedeutung... Umarme euch! HERZlichst Gabi |
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Liebe Gabi,
habe gerade noch mit Sabine gesprochen und nochetwas fällt dazu ein: gerade bei sehr schlimmen Dingen spürt man die eigen Resonanzen umso mehr. Dies bedeutet, man ist "noch leichter" auf 180. Diese Resonanzen könnten sein, die eigene Erfahrung mit der Eigenschaft "Tyrannei" z.B. in der eigenen Familie, oder das Gefühl der eigenen "Ohmacht und Hilflosigkeit", die man vielleicht in der Kindheit empfunden hat etc. Man sieht, dass solche Geschehnisse wie in Amstetten diese Gefühle ganz klar stärker herausbringen als Alltagssituationen. Daher ist eine Diskussion für viele sicherlich schwierig, weil die eigene Emotion dann sehr stark mitschwingt. Aber es ist eben Teil des Weges, sich von seinen Resonanzen zu befreien und natürlich reagiert man dann ruhiger, was im Außen vielleicht kälter wirkt, aber sicherlich nicht ist. Schicken wir allen beteiligten genau jetzt, beim Lesen gute Gedanken. von Herzen alles Liebe, Matthias
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Liebe Gabi,
einen Gedanken möchte ich noch gerne hinzufügen: ja, wir Menschen urteilen so gerne, beurteilen, verurteilen. Und vergessen dabei (oder manche wissen es auch gar nicht, bzw. haben es noch nicht "erfahren"), dass ja hinter allem ein tieferer Sinn steckt. So, wie ich dir beim letzten Treff von der "Baba-Karte" erzählt habe, die ich zu meinem schwierigen Familienthema zog. In der stand - sinngemäß - "Gott weiß alles, nichts geschieht ohne sein Wissen. Und er weiß, was er tut, bezweifle niemals den Sinn in seinem Handeln." Wir haben das alle mal - wenn auch in anderen Worten - schon mal gehört auf unserem Weg. Und viele durften es auf die eine oder andere Art bereits erfahren - so àla "später weiß man dann, warum das so hat sein müssen". Schwer tun wir uns bei solchen Geschehnissen wie das momentane, wenn es - nach unserem menschlichen Ermessen - Hilflose trifft, wie auch die dabei geborenen Kinder. Schwer fällt es uns, weil wir (Kleingläubigen, die wir oftmals sind, ähem..) uns so sehr an das irdische Sein klammern, inklusive Körper, Schmerzen, all die menschlichen Sinne. Weil wir unser eigentliches Sein vergessen haben, den Zustand, als wir sozusagen den "Überblick" hatten, die Zusammenhänge sehen konnten und auch unser Schicksal auf diese Art "planten". Jetzt können wir all dies wenigstens gedanklich nachvollziehen und oft gelingt es uns bereits, dies auch emotional zu integrieren (so, wie du es im 1. Posting geschildert hattest). Wie muss es dann aber denjenigen gehen, die nicht an Wiedergeburt und Karma glauben, sondern an ihren Körper, an das Jetzt und nicht mehr. Welche Sinnfragen und Zweifel am Sinn und an Gott und Gerechtigkeit müssen da auftauchen!? Ich denke, da beginnen manche mit dann mit dem Verurteilen, damit sie sich irgendwie abgrenzen können, das alles, was so viele Fragen und Zweifel in ihnen wachruft, wegschieben können - wenigstens ein Stückchen - damit es nicht so schmerzt. Was meinst du? Liebe Grüsse vom regnnasskalten Berg, Sabine
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Sabine Exl Heilerschule Herzenssache http://www.herzenssache.org http://www.befreiung.at Infos zum neuen Buch von Matthias A. Exl |
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Liebe Gabi!
Wir nehmen eine große Verantwortung auf uns, wenn wir glauben, bereits vollkommen genug zu sein, um über unser eigenes Verhalten oder das anderer Menschen Urteile fällen zu können, denn das kommt ja praktisch einem Unfehlbarkeitsanspruch gleich. Die Lebenskraft in uns ist in der Tat vollkommen, denn sie ist die göttliche Schöpferkraft des Universums. Die von uns selbst geschaffenen Gedanken und Gefühle stellen aber immer noch eine Begrenzung dar. Wir können in anderen Menschen nur das wahrnehmen, was sich auch in uns selbst befindet. Wie wir das Leben erfahren und beurteilen, hängt vom Grad unserer Bewusstheit ab. Je mehr die Liebe uns erleuchtet, desto demütiger werden wir gegenüber dem, was sie uns offenbart. Denn durch die Liebe erkennen wir, das wir jedesmal, wenn wir die Worte oder Handlungen eines anderen Menschen verurteilen, eigentlich uns selbst verurteilen. Wenn wir uns wirklich von der Liebe leiten lassen, sehen wir alles im Licht von Mitgefühl und Verständnis. Dann hören wir auf, Urteile zu fällen, und an die Stelle des Schmerzes treten Frieden und Freude. Wir wissen nicht was diese Menschen in ihrem vorigen Leben getan haben. Möglicherweise sind sie Rollen in diesem Leben getauscht worden. Jeder ist einmal Täter und einmal Opfer. Jeder muss alle Erfahrungen sammeln. Alles Liebe und Gute Ines |
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Hallo Liebe Gabi,
ja du hast recht. Man wird durch die Vertrauen und Liebe zuversichtlicher, ruhiger und akzeptiert man die Welt wie es ist. Durch mein Weg empfinde ich das gleiche wie du. Meine Frage ist nur manchmal, was und wie würde ich fühlen und handeln, wenn es mit mir oder mit meinem Kind passieren würde? Ich kann es einfach nicht beantworten. Ich meine es nicht, das andere Menschen mich kalt lassen, sondern wenn man wirklich persöhnlich betroffen ist, kann man diese tiefe Vertrauen in Gott wirklich behalten?
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Alles (ist) Liebe ssp (Agnes) |
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Zitat:
von Herzen alles Liebe, Matthias
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Zitat:
Danke Ihr Lieben für Eure Gedanken in den Postings! Ja, Sabine, weggeschoben haben wir schon so vieles..... Damit es nicht so schmerzt einerseits und andererseits damit es aufhört, uns zu beschäftigen. Ich glaube, es liegt in unserer Natur, alles genau wissen und verstehen zu wollen (was in so einem Fall gar nicht möglich ist). Die Fragen, die wahrscheinlich bei jedem von uns auftreten, können uns nicht beantwortet werden. Und so schafft man sich allmählich sein eigenes Bild, das in unserem Unterbewussten, auch wenn Gras darüber gewachsen ist, immer ein "offener Zyklus" bleibt. Das wichtigste in diesem Fall ist wahrscheinlich, wie Ines es geschrieben hat: "Wo ich nicht helfen kann und will, schließe ich Frieden mit der Situation und gehe weiter." Erst wenn man innerlich diesem Menschen vergeben kann und keinen Groll mehr hegt, ist dieser offene Zyklus geschlossen und kann uns nicht mehr (vielleicht auch viel später einmal) belasten. Agnes hat geschrieben: "Meine Frage ist nur manchmal, was und wie würde ich fühlen und handeln, wenn es mit mir oder mit meinem Kind passieren würde? Ich kann es einfach nicht beantworten." Beantworten kann ich es auch nicht, aber ich neige eigentlich sehr selten bis gar nicht dazu, ein solches (Ausnahme-)Szenario für meine Familie durchzuspielen, weil ich dann lediglich in Selbstmitleid verfalle und die Opferrolle einnehme - was nicht einmal als Gedanke gut ist! Je öfter ich mich mit einer solchen Energie verbinde, desto realer kann sie für mein wirkliches Leben werden..... Noch etwas zu dem Fall in Amstetten: Ich glaube, dass der Mann anfangs aus Zorn oder verletztem Stolz (auf das Zurückstoßen seiner Tochter, die er ja schon vorher sexuell missbraucht haben soll) so krass reagiert hat und irgendwann musste er erkennen, dass es kein Zurück mehr gibt. Ein Zurück, also ein Freilassen, hätte für ihn in lebenslanger Haft geendet. (Und ich glaube ihm, dass es ihm für die Opfer leid tut.) Wahrscheinlich hat er gehofft, dass er früher stirbt bevor das Martyrium seiner "zweiten Familie" ans Tageslicht tritt. Er hätte auch in diesen Jahren einmal die Chance ergreifen können, für seine Taten einzustehen, und die Verantwortung dafür zu übernehmen, was er aber nicht getan hat - aus Angst? Wenn er also die Zeit im Gefängnis, die ihm noch für den Rest seines Lebens bleibt, nicht für sein eigenes "Heilwerden" nützt, wird es in seinem nächsten Leben vielleicht wieder einen so schrecklichen Fall geben, der die Medien aus der ganzen Welt antanzen lässt - allerdings mit ihm als Opfer.........? Ich wünsche euch allen einen schönen und erholsamen Feiertag! HERZlichst Gabi |
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Liebe Gabi!
Zitat:
Etwas in dieser Richtung könnte auch bei denen zwei gewesen sein. Was hat die Tochter getan um jetzt so von ihrem Vater behandelt zu werden und was hat der Vater getan? Wir wissen es nicht. Die Beiden jedoch haben jetzt die Möglichkeit darüber nachzudenken und zu lernen. Machen sie es nicht wird es vielleicht im nächsten Leben geschehen. Alles Liebe und Gute Ines |
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Für mich kommt im ersten Moment immer noch, das darf es doch nicht wirklich geben,um dann im selben Augenblick an den sogenannten Lebensplan zu denken, das hat auch mir sehr geholfen solche Dinge in einem anderen Licht erscheinen zu lassen..............wobei ich es nicht beführworte,also das da keine Mißverständnisse aufkommen.
Ich finde es seeehr schade eigentlich das sich Seelen dazu "verabreden" solche Dinge zu "Erleben" damit die Menscheit für 5-7 Tage mal durchgerüttelt wird um dann ganz schnell wieder zum Alltag zurück zu kehren,ohne sich wirklich Gedanken zu machen ![]() |
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Zitat:
Liebe Ines, ja, genau. Und so geht das immer weiter mit unserem Lernen! Deshalb wird es solche Geschehnisse wahrscheinlich auch immer geben, weil es immer wieder etwas "abzudienen" gibt..... Das sind eben die geistigen Gesetze - alles ist vorhanden, alles ist eins! Und wieder dreht sich das Rad...... HERZlichst Gabi |
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Zitat:
Hallo Lightchild, es ist vielleicht ein brutaler Lebensplan - aber es könnte auch der schnellste Weg zur Heilung sein...... Wie heißt es so schön: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.... Und wenn man das Leben einer Inkarnation von "oben" betrachtet, ist es nur ein kleiner Abschnitt unseres Seelendaseins. Die Heilung könnte auch über mehrere Leben dauern und uns sozusagen in kleinen Einheiten "quälen". Aber das WIE sucht sich ja jeder selber aus... HERZlichst Gabi |
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Zitat:
Ja, und wieder dreht sich das Rad! Was wir nun zu lernen haben ist es, aus diesem sich immer drehenden Rad heraus zu kommen. Das sind die Erfahrungen die wir sammeln und einmal ist der Zeitpunkt da wo wir aus diesem Rad heraußen sind. Da ist unser Licht dann aufgegangen. Das ist unser Ziel. Alles Liebe und Gute Ines |
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