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Thema: Eine wunderschöne Geschichte

  1. #1
    Fragend jade befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von jade
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    08.06.2008
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    gegenüber sind berge, rechts ein schöner wald und um mich ist die liebe
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    146

    Standard Eine wunderschöne Geschichte

    Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der HighSchool,
    sah ich ein Kind aus meiner Klasse nach Hause gehen.

    Sein Name war Kyle.

    Es sah so aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen.

    Ich dachte mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem
    Freitag nach Hause?

    Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein. " Mein Wochenende hatte ich schon
    verplant "
    (Partys und ein Fußballspiel mit meinen Freunden morgen Nachmittag),
    also zuckte ich mit den Schultern und ging weiter.

    Als ich weiter ging, sah ich eine Gruppe Kinder in seine Richtung laufen.
    Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den Armen und
    schubsten ihn so dass er in den Schmutz fiel.

    Seine Brille flog durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei
    Meter neben ihn im Gras landete.

    Er schaute auf und ich sah diese schreckliche Traurigkeit in seinen
    Augen.

    Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am Boden umher und
    suchte seine Brille, und ich sah Tränen in seinen Augen.

    Als ich ihm seine Brille gab, sagte ich: "Diese Typen sind Blödmänner!"

    Er schaute zu mir auf und sagte: "Danke!"

    Ein großes Lächeln zierte sein Gesicht.
    Es war eines jener Lächeln, die wirkliche Dankbarkeit zeigten.

    Ich half ihm seine Bücher aufzuheben und fragte ihn wo er wohnt.
    Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe wohnt, also fragte ich
    ihn, warum ich ihn vorher nie gesehen habe. Er erzählte mir, dass er zuvor auf
    eine Privatschule ging.

    Ich hätte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind abgeben. Den ganzen
    Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine Bücher. Er war eigentlich
    ein richtig cooler Kerl.

    Ich fragte ihn, ob er Lust hätte mit mir und meinen Freunden am Samstag
    Fußball zu spielen. Er sagte zu.

    Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen und je mehr ich Kyle kennen
    lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten genauso über
    ihn.

    Es begann der Montagmorgen und auch Kyle mit dem riesigen Bücherstapel war
    wieder da.

    Ich stoppte ihn und sagte: "Oh Mann, mit diesen ganzen Büchern wirst du
    eines Tages noch mal richtige Muskeln bekommen". Er lachte und gab mir
    einen Teil der Bücher.

    Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle und ich richtig gute Freunde.

    Als wir älter wurden, dachten wir übers College nach. Kyle entschied sich für Georgetown und ich mich für Duke. Ich wusste, dass wir immer Freunde sein
    werden und diese Kilometer zwischen uns niemals ein Problem darstellen würden.

    Er wollte Arzt werden und ich hatte vor eine Fußballer-Karriere zumachen.

    Kyle war Abschiedsredner unserer Klasse. Ich neckte ihn die ganze Zeit,
    indem ich sagte, er sei ein Dummkopf.

    Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten. Ich war so froh,
    dass ich nicht derjenige war, der sprechen musste.

    Am Abschlusstag, ich sah Kyle. Er sah großartig aus. Er war einer von
    denen, die während der High School zu sich selber finden und ihren eigenen
    Stil entwickeln. Er hatte mehr Verabredungen als ich und alle Mädchen
    mochten ihn. Manchmal war ich richtig neidisch auf ihn. Heute war einer
    dieser Tage.

    Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr nervös war.

    Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey, großer Junge, du
    wirst großartig sein!"

    Er sah mich mit einem jener Blicke (die wirklich dankbaren) an und
    lächelte. "Danke" sagte er.

    Als er seine Rede begann, räusperte er sich kurz, und fing an.

    "Der Abschluss ist eine Zeit, um denen zu danken, die dir halfen, diese
    schweren Jahre zu überstehen.
    Deinen Eltern, Deinen Lehrern, Deinen Geschwistern, vielleicht einem
    Trainer.... aber am meisten Deinen Freunden. Ich sage euch, das beste
    Geschenk, das ihr jemandem geben könnt, ist eure Freundschaft.

    "Lasst mich euch eine Geschichte erzählen".

    Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig an, als er von dem Tag erzählte,
    an dem wir uns das erste Mal trafen. Er hatte geplant, sich an diesem
    Wochenende umzubringen.

    Er erzählte weiter, dass er seinen Schrank in der Schule ausgeräumt hat,
    so dass seine Mutter es später nicht tun müsste und trug sein Zeug nach
    Hause.

    Er schaute mich an und lächelte.

    "Gott sei Dank, ich wurde gerettet." Mein Freund hat mich von diesen
    unsäglichen Sache bewahrt."

    Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem anhielt als dieser
    gutaussehende, beliebte Junge uns von seinem schwächsten Augenblick im
    Leben erzählte.

    Ich bemerkte wie seine Mutter und sein Vater lächelnd zu mir herüber
    sahen, genau dasselbe, dankbare Lächeln. Niemals zuvor spürte ich solch eine
    tiefe Verbundenheit.

    Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns.

    Durch eine kleine Geste kannst du das Leben einer Person ändern.

    Zum Guten oder zum Bösen.

    Die Schöpfung setzt uns alle ins Leben des anderen, um uns gegenseitig zu
    beeinflussen, auf jede Art und Weise.

    Sieh' das Gute in anderen!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. #2
    Selma
    Inspiriert

    Standard

    Liebe Jade,

    Danke für diese Geschichte. Sie hat mich an eine Episode in meinem eigenen Leben erinnert und an den Menschen, der mich mit seiner unbefangenen Einfachheit und Herzlichkeit aus dem Tunnel holte, in den ich schon eingetreten war.
    Er wollte eigentlich nur Feuer um sich eine Zigarette anzünden zu können, sagte er zumindest, aber er sah in meine Augen und meinte dann für mich völlig überraschend: Wenn ich irgendwann etwas brauchen sollte, wenn ich nicht mehr weiterwüßte, dann könnte ich immer damit rechnen, dass bei ihm und in seinem Haus, in seiner Familie, tag und nacht - immer - die Tür für mich offen wäre.
    Er war ein betagter, abgearbeiteter Weinbauer, der Besitz zu klein um davon leben zu können in den Euganäischen Hügeln oberhalb von Montegrotto, der es liebte mit mir im Gespräch seine ca. 50 deutschen Wörter hervor zu kramen, die er im Krieg in Germania gelernt hatte.
    Danke, Signor Romano, ich bin froh und dankbar, dass ich am Leben bin!

    Selma

  3. #3
    Fragend jade befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von jade
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    Standard freunde fürs leben

    weil wir gerade bei diesem wertvollen geschenk, der freundschaft angelangt sind, möchte ich mich auch nochmals bei meiner freundin tamara bedanken, ohne die mein leben jetzt wahrscheinlich noch schwerer zu beschreiten wäre, als es ohnehin schon ist.
    danke, dass du immer für mich zeit hast und mir einfach nur zuhörst ohne mich zu verurteilen und dass du mich so nimmst wie ich bin. es ist wahr, dass man wahre freundschaft erst zu schätzen weiß, wenn es einem nicht gut geht. ich bin mir dessen bewusst und danke gott dafür, dass du meine freundin bist-
    in guten wie in schlechten zeiten
    in liebe manu

  4. #4
    Fragend Weiße Taube befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Weiße Taube
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    Standard

    Danke für diese tolle geschichte. Es ost wirklich so mit den Freundschaften. Ich hätte meine Zeit nie ohne meine Freunde geschafft. Ich wäre zerbrochen.Danke an alle diejenigen die mir geholfen haben. Und danke liebe Manu für deinen tollen Geschichten aus dem Leben. Danke
    Weiße Taube

  5. #5
    Erfahren Lightpoint befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Avatar von Lightpoint
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    Standard

    Zitat Zitat von jade Beitrag anzeigen
    Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der HighSchool,
    sah ich ein Kind aus meiner Klasse nach Hause gehen.

    Sein Name war Kyle.

    Es sah so aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen.

    Ich dachte mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem
    Freitag nach Hause?

    Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein. " Mein Wochenende hatte ich schon
    verplant "
    (Partys und ein Fußballspiel mit meinen Freunden morgen Nachmittag),
    also zuckte ich mit den Schultern und ging weiter.

    Als ich weiter ging, sah ich eine Gruppe Kinder in seine Richtung laufen.
    Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den Armen und
    schubsten ihn so dass er in den Schmutz fiel.

    Seine Brille flog durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei
    Meter neben ihn im Gras landete.

    Er schaute auf und ich sah diese schreckliche Traurigkeit in seinen
    Augen.

    Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am Boden umher und
    suchte seine Brille, und ich sah Tränen in seinen Augen.

    Als ich ihm seine Brille gab, sagte ich: "Diese Typen sind Blödmänner!"

    Er schaute zu mir auf und sagte: "Danke!"

    Ein großes Lächeln zierte sein Gesicht.
    Es war eines jener Lächeln, die wirkliche Dankbarkeit zeigten.

    Ich half ihm seine Bücher aufzuheben und fragte ihn wo er wohnt.
    Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe wohnt, also fragte ich
    ihn, warum ich ihn vorher nie gesehen habe. Er erzählte mir, dass er zuvor auf
    eine Privatschule ging.

    Ich hätte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind abgeben. Den ganzen
    Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine Bücher. Er war eigentlich
    ein richtig cooler Kerl.

    Ich fragte ihn, ob er Lust hätte mit mir und meinen Freunden am Samstag
    Fußball zu spielen. Er sagte zu.

    Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen und je mehr ich Kyle kennen
    lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten genauso über
    ihn.

    Es begann der Montagmorgen und auch Kyle mit dem riesigen Bücherstapel war
    wieder da.

    Ich stoppte ihn und sagte: "Oh Mann, mit diesen ganzen Büchern wirst du
    eines Tages noch mal richtige Muskeln bekommen". Er lachte und gab mir
    einen Teil der Bücher.

    Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle und ich richtig gute Freunde.

    Als wir älter wurden, dachten wir übers College nach. Kyle entschied sich für Georgetown und ich mich für Duke. Ich wusste, dass wir immer Freunde sein
    werden und diese Kilometer zwischen uns niemals ein Problem darstellen würden.

    Er wollte Arzt werden und ich hatte vor eine Fußballer-Karriere zumachen.

    Kyle war Abschiedsredner unserer Klasse. Ich neckte ihn die ganze Zeit,
    indem ich sagte, er sei ein Dummkopf.

    Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten. Ich war so froh,
    dass ich nicht derjenige war, der sprechen musste.

    Am Abschlusstag, ich sah Kyle. Er sah großartig aus. Er war einer von
    denen, die während der High School zu sich selber finden und ihren eigenen
    Stil entwickeln. Er hatte mehr Verabredungen als ich und alle Mädchen
    mochten ihn. Manchmal war ich richtig neidisch auf ihn. Heute war einer
    dieser Tage.

    Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr nervös war.

    Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey, großer Junge, du
    wirst großartig sein!"

    Er sah mich mit einem jener Blicke (die wirklich dankbaren) an und
    lächelte. "Danke" sagte er.

    Als er seine Rede begann, räusperte er sich kurz, und fing an.

    "Der Abschluss ist eine Zeit, um denen zu danken, die dir halfen, diese
    schweren Jahre zu überstehen.
    Deinen Eltern, Deinen Lehrern, Deinen Geschwistern, vielleicht einem
    Trainer.... aber am meisten Deinen Freunden. Ich sage euch, das beste
    Geschenk, das ihr jemandem geben könnt, ist eure Freundschaft.

    "Lasst mich euch eine Geschichte erzählen".

    Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig an, als er von dem Tag erzählte,
    an dem wir uns das erste Mal trafen. Er hatte geplant, sich an diesem
    Wochenende umzubringen.

    Er erzählte weiter, dass er seinen Schrank in der Schule ausgeräumt hat,
    so dass seine Mutter es später nicht tun müsste und trug sein Zeug nach
    Hause.

    Er schaute mich an und lächelte.

    "Gott sei Dank, ich wurde gerettet." Mein Freund hat mich von diesen
    unsäglichen Sache bewahrt."

    Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem anhielt als dieser
    gutaussehende, beliebte Junge uns von seinem schwächsten Augenblick im
    Leben erzählte.

    Ich bemerkte wie seine Mutter und sein Vater lächelnd zu mir herüber
    sahen, genau dasselbe, dankbare Lächeln. Niemals zuvor spürte ich solch eine
    tiefe Verbundenheit.

    Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns.

    Durch eine kleine Geste kannst du das Leben einer Person ändern.

    Zum Guten oder zum Bösen.

    Die Schöpfung setzt uns alle ins Leben des anderen, um uns gegenseitig zu
    beeinflussen, auf jede Art und Weise.

    Sieh' das Gute in anderen!!!!!!!!!!!!!!!!

    Liebe Jade
    vielen herzlichen Dank für diese wunderbare Geschichte, sie hat mich zutiefst berührt,
    herzlichst isabel
    When did I realize I was God? Well, I was praying and I suddenly realized I was talking to myself.
    Peter O’Toole




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