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Mein kleiner/grosser persönlicher Erfolg Wie hast du was geschafft? Was hat mich dazu gebracht, dass...? Wer hat mir geholfen...? Was hat mir geholfen...? Hier ist Platz für alle Erfolgsmeldungen...

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Alt 05.07.2008, 22:51
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Frage Frage zu Kindererziehung Erfolge/Mißerfolge

Hallo Ihr Lieben,

was ich immer schon fragen wollte.
Hier wurde auch schon geschrieben, daß die Kinder einen Spiegel vorhalten. Manchmal habe ich, von unserem Sohn aber Dinge erlebt, was von uns nie gesehen, nie gehört hat.

Ihr schreibt, Umgang mit Kinder muß ganz Liebe voll sein. Ich denke, das tue ich auch. (Ich gebe mein Bestes)

Ich habe gehört und ich teile diese Meinung, die Kinder brauchen die Freiheit und die Grenzen (Regeln).
Sai Baba sagt, die Eltern haben recht jede Härte bei der Kindererziehung einzusetzen.

Wie macht Ihr es? Wenn die Kinder euch bis zu weiß Glut ärgern, wenn sie euch einfach ignorieren? Werdet Ihr mal Laut? Wenn bestimmte regeln nicht eingehalten werden, bestraft Ihr euer Kinder? Was hat euch geholfen in bestimmte Situationen? Wie lehrt Ihr Respekt gegenüber andere Menschen? Wie lehrt Ihr, die Taten und Worten haben einen besonderen Auswirkung auf die anderen?
__________________
Alles (ist) Liebe

ssp (Agnes)
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Alt 05.07.2008, 23:26
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Hallo Agnes!

Was hast du "nächtens" für Fragen ???

Wenn du von David Dinge erlebst, die er bei Daniel und dir nicht hört, dann musst du immer bedenken, dass David nur kurze Zeit bei dir alleine war.
Sobald er außer Haus betreut wird, nimmt er fremde Energien genauso auf, als die Worte von anderen Menschen.
Kindererziehung passiert sehr viel durch "nachahmen".
Wir, aber auch andere Kinder sind für unsere Kleinen Vorbilder.
Wenn jetzt mehrere Bezugspersonen da sind, und sich diese in der Erziehung nicht ganz einig sind, dann werde Kinder unsicher.
Ein Beispiel davon, das ich sehr gut kenne: "Omi sagt NEIN, Opi sagt JA"
An wem soll sich das Kind orientieren, wie soll es sich auskennen?
Und das gleiche Problem haben wir z.B. auch beim Thema: "Sitzenbleiben beim Essen gehabt".
Omi sagt: "sitzenbleiben", Elternteil sagt: "Kind darf aufstehen und darf mit vollem Mund herumsaußen und sich alle paar Minuten ein STückchen Brot abholen".
Ich kann mich auch gut noch an einen Beitrag von Ines erinnern, wo es darum ging, ob Kinder "bitte" oder "danke" sagen müssen,
wenn sie etwas bekommen.
Dies muss jeder für sein Kind entscheiden, aber das geht halt nur, wenn Kinder so lange als möglich zu Hause bleiben.
Siehst du Agnes, das ist einer der Gründe, warum ich nicht mehr als Tagesmutter arbeite.
Weil ich einfach nicht mehr glaube, dass es richtig ist, so kleine Kinder in fremde Hände zu geben und weil ich, wenn ich bereit bin, diese zu betreuen, mich auch mitschuldig mache, an eventuellen Folgen im späteren Leben.

Was sollte man jedoch tun, wenn ich als Frau gerne arbeiten würde ?
Da bin ich jedoch noch immer der Meinung, dass es besser ist, das Kind in Betreuung zu geben und die verbleibende Zeit sich mit diesem intensiv zu beschäftigen, als frustriert zu Hause zu sitzen und den Zorn über versäumte Möglichkeiten an dem Kleinen auszulassen. Dies hat dann jedoch genau den Nachteil, dass man als Mutter sehr viele Dinge "übersieht" (vielleicht sogar aus schlechem Gewissen) und eben dann nicht rechtzeitig Grenzen setzt.
Auf deine Frage welche Auswirkungen es hat, wenn Kinder Regeln nicht einhalten oder auf etwas nicht reagieren
bzw. uns ignorieren, kann ich dir nur eines sagen:
"Ich höre dann, wenn meine zwei Oberlauser bei mir sind, auch nichts mehr, wenn sie etwas von mir wollen. Es ist zwar schwierig, aber wenn man es durchhält, dann funktionierts".
Ich hoffe, dir damit ein ganz klein wenig geholfen zu haben, aber wie du weißt, ist jeder Mensch ein einzigartiges Wesen, und deshalb sollte man ihn auch so behandeln - als etwas Einzigartiges. 'Also gibt es in Wirklichkeit kein Patentrezept für Kindererziehung.
Und eines liebe Agnes, kannst du mir glauben, wenn die Kinder größer sind, hat man immer das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben.
Weil wir wiederum auch einzigartige Wesen sind, mit anderen Gefühlen und anderen Gedanken.
Aber die meisten Elternteile bemühen sich sowieso um das Beste für ihr KInd.
Du hast ganz recht, wenn du sagst, dass man Kinder mit viel Liebe erziehen soll.
Wenn man dies tut, mit allen "Fehlern" die man macht, dann kann gar nichts passieren.
Und wenn es um das "Bestrafen" von KIndern geht, dann halte ich im Allgemeinen nicht viel davon.
Eine gewisse "Auszeit" bzw. wenn jemand anders geschlagen wird, halte ich persönlich jedoch für angebracht, denn wenn man anderen weh tut, muss man darüber nachdenken.

Ich hoffe, dir damit ein ganz klein wenig geholfen zu haben, vielleicht schreibt Jutta auch noch etwas dazu, und sonst könnten wir ja mal telefonieren oder uns treffen, dann hätten wir eine Möglichkeit darüber zu quatschen.
Bis dahin ganz liebe Grüße, Gesundheit für euch alle und einen festen Drücker vom Schmetterling
Freue mich schon auf ein Wiedersehen.

Geändert von Schmetterling (05.07.2008 um 23:43 Uhr)
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Alt 07.07.2008, 11:42
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Liebe Silvia,

danke für deinen Antwort. Es hilft mir sehr.

Das wir konsequent Ja, oder Nein sagen, legen wir sehr großes Wert darauf. David trennt es, was und wie zu Hause tun darf und wie die Regeln bei Jutta waren.

Ich denke, wenn David jetzt im Kindergarten geht, findet er wieder sein soziales Umfeld. Er bekommt einen Ausgleich und wir von dem anderen Kindern/Kindergarten Tante weiter gefördert.

Wie früh sollte ein Mutter wieder arbeiten gehen... darüber kann man sehr lange diskutieren, ich denke jeder muß es selbst wissen. Ich bin froh daß wir die Jutta als Tagesmutter hatten. Ich hätte es damals nicht länger zu Hause ausgehalten, und ich habe es gesehen, wie David sich bei Ihr entwickelt hat.
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ssp (Agnes)
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Alt 07.07.2008, 13:17
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Hallo auch wenn es mir selbst nicht vergönnt ist, eigene Kinder zu haben, so habe ich sehr viel mit Kindern gearbeitet und mit wie an ihnen lernen dürfen Tatsächlich ist es so, dass Kinder sehr genau beobachten - und der von Dir genannte Spiegel - ist manchmal auch der Ausdruck dessen, was sie im Fernsehen oder in ihrer Umwelt gesehen haben. Kinder lernen von Vorbildern und Kinder lernen von und mit ihrem Umfeld. Nach meiner Beobachtung ist es hilfreich, Kindern liebevolle Orientierung zu bieten. In der Tat kein leichtes Unterfangen ...bewegt es sich aus meiner Sicht zwischen liebevollen Grenzen und Freiräumen, in denen sie sich bewegen dürfen. Mir ist es häufig gelungen, wenn ich ein paar Dinge beachtet habe: 1. sie sind "kleine Erwachsene" will meinen, dass sie mit Respekt behandelt werden und ein Hirarchiedenken im Sinne von "was ich sage gilt und wird gemacht" hinderlich im respektvollen Umgang ist. 2. Ich habe sie nie belogen - will meinen, ich habe nie eine Konsequenz um der Konsequenzwillen gesagt, damit ich mich durchsetze oder damit Ruhe einkehrt. Ich habe z.B. nie gesagt: wenn du nicht sofort das und das, dann mache ich und es hinter her nicht gemacht. Ich habe auch nie etwas versprochen, das ich nicht halten konnte wie z.B. wenn das und das, dann machen wir das und das. Ich war somit immer authentisch und ehrlich zu ihnen. Wenn sie mir auf der Nase herumtanzen wollten, habe ich gesagt, wie es mir damit geht. Ich habe ihnen gesagt, wie das auf mich wirkt und das es mich auch ärgerlich macht...sicher, immer im Alter, wie sie gerade waren (ich hoffe, es kann klarwerden wie ich das meine). 3. Grenzen liebevoll setzen - will meinen, eine Struktur und Orientierung zu bieten - ohne lange Diskussionen (es hat immer funktioniert) 4. Ich habe ihnen meine Liebe aus meinem Herzen geschenkt - immer und zu jeder Zeit Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken und vielleicht beantwortet es ja auch Deine Fragen. Liebe Grüße Jamila
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Alt 08.07.2008, 17:37
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Paletti befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Kindererziehung

Hallo
Ich bin Vater von zwei Kindern, 19 und 22 Jahren. Wir hatten eigentlich keine großen Probleme mit unseren Kindern. Obwohl wir viel arbeiten und Oma am Anfang beim Schulgehen auf die Kinder schaute. Sie ist eine liebe Oma, die sich auch jetzt noch mit den Kindern gut versteht, und die die Kinder jetzt noch lieb haben. Sie besuchen die Oma auch mit Freund bzw. Freundin.
Für uns waren die Kinder immer das wichtigste. Wir versuchten. so viel wie möglich mit ihnen zu unternehmen, und auch ihren Freundeskreis zu akzeptieren und mit einbeziehen. Schwimmen, Schifahren, Radfahren, spazierengehn, Baumhaus bauen.
Sie erinneren sich noch heute teilweise an die Spaziergänge mit unserem Hund. Und ans Geschichten vorlesen am Abend.
Hin und wider mußte man sicher etwas lauter sagen: So nicht !!! Auch war es uns wichtig, darauf zu achten, wie lange sie fernsehen, was sie lesen, welche Spiele sie spielen. Und das aller wichtigste ist REDEN, das Gespräch mit ihnen.
Ich habe einmal meinen Sohn geohrfeigt; Das tut mir heute noch weh .
Gewisse Grenzen waren auch in der Jugend einzuhalten. Bis zum 18. Lebensjahr war am Wochende um 2 Uhr Schluß. Auch haben wir immer geschaut, das die Schule ernst genommen wurde. Beide haben eine höhere Schule ihrer Wahl besucht und erfolreich abgeschlossen.
Beide stehen mit beiden Beinen im Leben, haben ihren eigenen Freundeskreis und sicher auch ihre Geheimnisse vor ihren Eltern - Und das finde ich gut so .

Ich danke meinen Kindern für die schöne Zeit mit ihnen, die ich hatte und die wir noch haben werden.

Seit ich hier im Forum bin, weiß ich. das die Liebe zu meinen Kindern das wichtigste war und ist. Die Liebe, ohne Kompromisse und Einschränkung.
Einfach gesagt, Elternliebe aus dem Herzen heraus.

Und so etwas wünsche ich allen Eltern.

HERZlichst
paletti
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Alt 09.07.2008, 10:39
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Zitat:
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Wie macht Ihr es? Wenn die Kinder euch bis zu weiß Glut ärgern, wenn sie euch einfach ignorieren? Werdet Ihr mal Laut? Wenn bestimmte regeln nicht eingehalten werden, bestraft Ihr euer Kinder? Was hat euch geholfen in bestimmte Situationen? Wie lehrt Ihr Respekt gegenüber andere Menschen? Wie lehrt Ihr, die Taten und Worten haben einen besonderen Auswirkung auf die anderen?

Liebe Agnes,
du weißt, ich habe selbst 2 Jungs im Alter von bald 10 und 7 Jahren.
Ich habe mit meinen Kindern in diesen knapp 10 Jahren schon so ziemlich alles durch:
Bestrafungen, Anschreien, Erpressungen, Ungerechtigkeiten, Grobheiten, Beleidigungen, Uneinigkeiten ihnen gegenüber und mir ist auch schon mal "die Hand ausgerutscht"....

Aber: Ich habe aus all diesen Fehlern gelernt. Ich habe reflektiert: Was war der Grund dafür, dass es den Kindern gelungen ist, mich derart aus der Ruhe zu bringen, mich derart zu provozieren??
Das ist nämlich nicht der Normalfall!

In jeder Situation, in der ich mich selbst nicht "unter Kontrolle hatte", stand ich nicht in meiner Ruhe bzw. war "unrund". Entweder war ich gestresst, hatte vorher eine "Diskussion" mit meinem Mann oder irgendwas im Büro ist schief gelaufen.....
Und dann kommt dein Kind und quengelt wegen irgendwas herum. Du hast momentan den Nerv nicht, dich mit deinem Kind auseinander zu setzen und schon passiert das, was nicht passieren sollte:
Du bist mit deinen Gedanken woanders als bei deinem Kind und das spürt es natürlich - du nimmst es nicht ernst, du hörst ihm nicht zu!
Da können Kinder ziemlich heftig drauf reagieren - jedes Kind auf seine Weise. Der eine ist so lästig, dass du glaubst, du müsstest ihm den Mund zukleben, der andere stellt was an, nur damit du ihn endlich bemerkst, der andere hängt dir am Rockzipfel und lässt dich nicht mal alleine aufs Klo gehen..... etc. etc.
Und das sind alles Dinge, die dich zur Weißglut bringen (vor allem, wenn du meinst, dass du das GERADE JETZT nicht brauchen kannst! ). Aber woran liegt es? AN DIR SELBST! Kinder ärgern dich selten aus Spaß (kommt aber auch vor )...

Und wie wir bei Reiki 2 gelernt haben: Integriere deine Schattenseiten! Reflektiere die Situationen und vor allem deine Gefühle dabei!
Nur so kann es gelingen, dass du beim nächsten Mal, wenn dein Kind dich in einer "unpassenden" Situation (sofern es diese gibt ) erwischt, du ruhig und gelassen reagierst, weil du dich in diesem Moment auf dein Kind konzentrierst und alle anderen Gedanken und "Problemen" außen vor lässt!
Unsere Kinder sind uns nicht nur super-tolle Spiegel, sondern auch die besten Lehrer, die wir haben können!

Es ist bei Kindern wie bei jedem Streit: Suche den Fehler bei dir selbst und nicht beim anderen. Dort lässt er sich zwar leicht hinschieben, aber ändern wird es nichts. Ändern kann sich eine Sache nur dann, wenn du bei dir selbst ansetzt. Andere kannst du nicht ändern! Sie ändern sich nur, wenn du dich änderst!


Meine Kinder halten mich (trotz allem ) für die beste Mama der Welt und sagen es mir auch oft, weil es natürlich nicht nur "kritische Situationen" gibt, sondern weil diese immer weniger werden und der liebevolle Umgang überwiegt und diese Liebe immer spürbar ist, auch wenn man mal streng sein muss!
Sie verstehen es auch, dass die Mama mal "auszucken" kann, wenn sie sich dafür auch entschuldigt und versucht, ihnen die Sache so gut und wahrheitsgetreu wie möglich zu erklären und wenn es auch mal heißt:
"Kinder, es tut mir leid, aber die Mama hat wieder mal denselben Fehler gemacht! Ich bemühe mich aber, dass das nicht wieder vorkommt. Erinnert mich einfach daran!"
Kinder verstehen das und wenn dir wieder mal ein "Ausrutscher" passiert, stehen sie da und sagen dir auf den Kopf zu: "Mama, ich glaube, das war jetzt aber nicht so gut...."

Und deshalb: Sehe deine Kinder als deine Lehrer und arbeite an dir selbst. Dann klappt's auch mit dem Nachbarn... ähmmmm mit den Kindern natürlich !

Alles Liebe für dich und deine süßen Jungs!
HERZlichst
Gabi


p.s. Im übrigen sind Mädchen gaaaaaaanz anders ..... (wer's glaubt )
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  #7 (permalink)  
Alt 11.07.2008, 10:40
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Standard Kindererziehung

Eine Sache ist mir noch eingefallen, die mir immer wichtig war: Wenn die Stimmung knisterte, habe ich mich versucht, in die Situation des Kindes zu denken; warum ist die Situation so angespannt? Was führte zu dieser Situation, wie kam es dazu. Und durchs reden, findet man immer eine Lösung.
Wichtig ist sicherlich auch, das man seinen Fehler oder die falsche Reaktion eingesteht und man (frau) sich bei dem Kind entschuldigt.
Wenn wir eine solche Situation gehabt haben, diese im Kreise der Familie auch gelöst haben, ohne das sich jemand gedemütigt fühlte, konnte man richtig merken, wie ein jeder gewachsen ist, in der Kraft mit seinem nächsten sorgsam umzugehen.

HERZlichst
paletti
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  #8 (permalink)  
Alt 11.07.2008, 19:31
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Standard Danke vom Herzen

Hallo an Alle,

danke für euer Antworten. Jede Antwort hat mich zum nachdenken gebracht und mir weitergeholfen.

Ich gebe euch recht, wenn ich "unrund" bin, dann tue ich eher so wie ich es nicht will. Doch denke ich, die Kinder haben auch gut und schlechtere Tage. sie sind doch auch nur Menschen.

Danke nochmals für euer Hilfe.
__________________
Alles (ist) Liebe

ssp (Agnes)
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  #9 (permalink)  
Alt 13.07.2008, 11:29
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Liebe Agnes,

ich habe eine Tochter von 3 Jahren - und ich sehe es so wie die anderen.

Wenn es einem selber nicht gut geht, dann spüren das die Kinder.

Seit meiner 1. Einweihung in REIKI ist die Beziehung zu ihr um VIELES intensiver und harmonischer geworden. Ich betrachte sie als GESCHENK Gottes, und vor allem bin ich mir bewußt, dass sie sich UNS als Eltern ausgesucht hat, damit sie und auch wir von ihr lernen.

Ich gehe ebenfalls seit 1 Jahr arbeiten - mir fiel ehrlich gesagt zu Hause die Decke auf den Kopf - den Haushalt ließ ich links liegen "Warum soll ich denn aufräumen, es schaut ja eh gleich wieder aus", ich war nur frustriert, wollte jeden abend Leute einladen - wo mein Partner eigentlich von der Arbeit ausruhen wollte....

Seit ich arbeiten gehe (20 Stunden/Woche) lebe ich viel intensiver, ich spiele mit meiner Tochter, ich SCHÄTZE einfach die Zeit mit ihr...

Aber meiner Meinung müssen Grenzen sehr wohl gesetzt werden - unsere STRAFE ist, dass sie sich eine Auszeit nehmen muss, um NACHZUDENKEN, oder einfach zu erfahren, dass dies oder jenes nicht in Ordnung war.

Ich finde, wenn man die Kinder nicht ständig vor die Glotze hockt, um selber RUHE zu haben, und sie ernst nimmt, dann ist das okay.

"ELTERN werden ist nicht schwer, ELTERN sein dagegen sehr" *GRINS*

In Liebe

Mani
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  #10 (permalink)  
Alt 13.07.2008, 15:17
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Also ich kann es einmal aus dem Blichwinkel eines Jugendlichen schildern. Ich muss zugeben das ich manche Leute auch bis zu Weißglut treibe. Bei mir ist es so das ich gewisse Rechte haben möchte und einfordere. Ich möchte nicht nur in meinem Bereich Grenzen gesetzt bekommen sondern auch das sich die Erwachsenen an meine Grenzen halten. Nicht das es heißt nein in mein Zimmer darfst du nicht wenn ich es nicht möchte und dann in das andere Zimmer rücksichtslos reinspazieren. was aber noch schlimmer ist, dass man sich an alle Regeln halten soll und dann sich nicht einmal bei den Erwachsenen rechtfertigen dürfen oder um etwas kämpfen. Ich finde es immer unfair wenn die Eltern ihre Macht voll auskosten ( bei mir zum glück nicht). Man muss auch aufpassen denn oft sind es Prinzipreiterein die dann eskalieren und in lauter werden ausarten. Wobei ich muss sagen das es manchmal nicht vermeidbar ist laut zu werden. Gebt denn Kindern Rechte zieht aber genauso Grenzen die für beide Seiten gelten und nehmt eure Kinder und redet mit ihnen einen Kompromis aus. Nicht entmutigen lassen wenn sie stur sind, da geht es meistens um den eigenen Stotz. Wenn sie aber einfach nicht runterkommen, einfach einmal Auszeit und dann alles noch einmal durchgehen. So wie Mani sagt ist eine Auszeit glaube ich die bese möglichkeit klar zu machen wo die Grenzen sind. Wichtig ist nur dann nicht das Themer fallen zu lassen sondern das zu besprechen weil sonst kommt das immer wieder. Doch behandelt die Kinder in dieser situation wie Erwachsene und schenkt ihnen den Respeckt den sie sich erwarten weil sonst kommt es gleich wieder zu einem Streit.Und lasst dann das Themer sein weil das ist immer wieder das die Erwachsenen dem Kind immer wieder unter die Nase reiben das es einen Fehler gemacht hat. Hoffe konnte etwas helfen.

Liebe Grüße
Weiße Taube
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  #11 (permalink)  
Alt 13.07.2008, 16:19
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Hallo weiße Taube,

insbesondere Deinen Teil:
Zitat:
Zitat von weiße Taube:
Doch behandelt die Kinder in dieser situation wie Erwachsene und schenkt ihnen den Respeckt den sie sich erwarten
sehe ich original genauso. Die besten Erfahrungen habe ich hiermit gemacht und mit der Ehrlichkeit, zuzugeben, dass Erwachsene ebenso Fehler machen, wie Kinder auch und es wichtig ist, sich gegenseitig mit Achtung und Respekt zu behandeln und Kompromisse zu finden, die von beiden Seiten getragen werden...bei Machtspielen bleibt immer ein Teil auf der Strecke...und wem nützt es letztlich?

Lieber Gruss
Jamila
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  #12 (permalink)  
Alt 14.07.2008, 15:42
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Das ist der springende Punkt in de Kindereziehung. Wenn man Diskusionen unter "Gleichen" durchführt kommt es später zu den ärgsten Streits weil die alten Sachen, die Grundbausteine (Regeln) nie ausdiskutirt wurden. Diese Streits können dann sehr verletzend sein und es wird nicht besser. Ich finde es ist ein Fehler das manche Erwchsene meinen mit Kindern kann man nicht Diskutiren. Wie soll dann das Kind zu Wort kommen?
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  #13 (permalink)  
Alt 16.07.2008, 22:17
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Standard Kinder

Deine Kinder sind deine größten Lehrer. Ehre sie und sei dankbar für das, was sie dir schenken, denn sie zeigen dir den Weg zu einem fröhlicheren Leben. Indem du den Kindern nicht erlaubst, sie selbst zu sein, fügst auch du dir Schaden zu. Du kannst deine Kinder nich formen oder unterweisen, denn sie haben sich bereits entschieden, wie sie sein wollen. Hast du denn vergessen, dass du selbst auch ein Kind bist? Trete also für die Sache der Kinder ein!

Und wie kann man wie ein Kind werden? Indem man an das Universum glaubt und ihm vertraut, statt sich nur auf den Intellekt und das Materielle zu verlassen. Du hast diesen Glauben, dieses Vertrauen verloren, als du angefangen hast, dir wegen allem möglichen Sorgen zu machen und dich zum Richter über alles und jeden aufzuschwingen.
Das Kind, das du warst, liebte bedingungslos. Das Kind, das du warst, lebte auf spielerische Weise. Das Kind, das du warst, lebte in Freude und würde auch heute noch so leben, hätte man ihm nicht beigebracht, Grenzen zu ziehen und sich zu fürchten, und hätte man es nicht kritisiert und verurteilt.
Werde wieder Kind und erlebe die Freude, einfach nur zu sein. Finde in der Ruhe jedes neuen Augenblicks deine Bestimmung dieses Lebens. Sei dir bewusst, dass du als göttliches Kind des Universums geachtet und geliebt wirst, wie auch immer dein Platz im Leben sein mag. Denn das Leben hat dich in seiner liebevollen Wiege geboren!


Man kann Kinder
etwas lehren,
aber man kann sie
zu nichts zwingen!



In Liebe
Ines
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  #14 (permalink)  
Alt 08.08.2008, 11:03
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rosalie befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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.

Geändert von rosalie (09.08.2008 um 20:14 Uhr)
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  #15 (permalink)  
Alt 08.08.2008, 12:09
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Gottes Segen!
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