Bei einigen Bienen- und Ameisenarten geht der Konkurrenzkampf der Männchen selbst im Geschlechtstrakt der Königinnen weiter. Zu diesem Schluss ist ein dänisch-australisches Forscherteam gekommen. Bei den betroffenen Arten paaren sich die Königinnen in ihrem ganzen Leben nur ein einziges Mal, dann aber mit mehreren Männchen. Den Samen speichern sie und greifen nach und nach darauf zurück, um ihre Eier zu befruchten. Jedes Männchen mischt jedoch seinem Samen ein Sekret bei, das den Samen der Konkurrenten angreift, um sich somit selbst nach der Paarung noch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das ist ganz und gar nicht im Interesse der Königin, die möglichst alle Samen bewahren will, damit der Vorrat lange hält. Aus diesem Grund fügt sie der Samenmischung ihrerseits eine Substanz bei, welche die schädigende Wirkung des männlichen Sekrets neutralisiert, berichten Susanne den Boer von der Universität Kopenhagen und ihre Kollegen. ...
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